Zum Hauptinhalt springen

Graun

2028 ist Baubeginn für die Weißkugelhütte

veröfftl. am 17. Februar 2026

Es läuft in der Gemeinde Graun: die Gelder für die Museumssanierung sind da, die neue Weißkugelhütte und das neue Turmareal zeitnahe in Aussicht: Im Grauner Gemeinderat herrscht große Freude

Bei einer Bilanzänderung im Gemeinderat von Graun teilte BM Franz Prieth am 9. Februar unter anderem mit, dass mit 80.000 Euro beim neuen Schwimmbad „Curunes“ ein Glasvorbau beim Eingang gemacht werden muss. Denn aufgrund der Luftabsaugung mit anschließender Entwässerung im Schwimmbadbereich komme es zu einem „kalten Zug“ im Eingangs- und Umkleidebereich. Deshalb sei eine zweite Schleuse vonnöten. Große Freude herrscht im Gemeinderat von Graun über die Zusage von Geldmitteln für den Umbau des Museums in Graun. Gemeinderat Valentin Paulmichl gab seiner Freude Ausdruck und lobte seine Mitstreiter, die sich seit Jahren für eine Museumsadaptierung einsetzen, darunter BM Franz Prieth und die Referentin Andrea Maas und besonders auch Manfred Köllemann. Mit den zugesagten 376.000 Euro kann heuer im Herbst noch die energetische Sanierung vom Projekt von Architekt Jürgen Wallnöfer in Angriff genommen und mit der zugesagten Million Euro für 2027 der interne Umbau bewerkstelligt werden. „Wenn zum Umbau des Museums noch das neue Turmareal dazukommt, fügen sich zwei Puzzlesteine aneinander“, sagte Paulmichl. Tatsächlich gehe es beim Turmareal voran, das Land habe einen Wettbewerb ausgeschrieben. Vorgesehen ist unter anderem eine Tiefgarage mit 80 Stellplätzen.
Auch bei der Weißkugelhütte sei das Land in der Planungsphase, berichtete BM Prieth unter Allfälligem. Nach eine längeren Phase der Ruhe habe man beim LH bezüglich Hüttenbau kürzlich „angeklopft“ Vorgesehen seien Gesamtkosten von rund 9 Millionen Euro und darin seien sämtliche Infrastrukturleitungen vom Tal hinauf enthalten. GEplant ist die neue Hütte am „Bergl“ mit 60 Betten und einem Restaurant mit 60 Plätzen. Baubeginn ist voraussichtlich 2028.
Vom Gemeinderat einstimmig beauftragt wurde der Gemeindeausschuss, den Verkauf des gemeindeeigenen Stromnetzes an das VEK in die Wege zu leiten und abzuwickeln. Weil eine Woche vor der offiziellen Ratssitzung eine informelle Sitzung das Stromnetz betreffend stattgefunden hat, beschränkte sich BM Franz Prieth mit einem kürzesten Rückblick. 2015 haben die Gemeinde Graun gemeinsam mit der EGO das Stromnetz um 2,1 Millionen Euro gekauft und in 10 Jahresraten von 113.000 Euro abbezahlt. In den vergangenen Jahren hat das Vinschgauer Energiekonsortium das Netz betreut und ausgebaut, unter anderem mit einer zweiten Stromleitung für die Versorgung der Liftanlagen, was mit dem Liftneubau aufgrund des Zusammenschlusses notwendig geworden war. Mittlerweile, so BM Prieth, seien die Leitungen dermaßen ausgelastet, dass eine dritte Leitung notwendig sein werde. Sämtliche Investitionskosten habe das VEK bisher übernommen. (eb)