Zubau CulturForum von großem Mehrwert
Der neue Zubau am CulturForum ist von großem Nutzen. „Auf den ersten Blick versteht man gar nicht, wie wichtig dieser Zubau ist“, sagte Referentin Maria Kuppelwieser bei der Einweihung am 20. März 2026. Architekt Michael Reichegger plante einen Zubau, der optisch mit dem CulturForum eine Einheit bildet und von großem Mehrwert ist.
„Wir haben 2010 endlich das Vereinshaus bekommen“, blickte Kuppelwieser zurück. „Das Haus ist sehr ausgebucht. Die Problematik waren einerseits die Brandschutzbestimmungen und in zweiter Linie, dass die Bürgerkapelle Latsch zu wenig Platz hatte.“ Das Hauptanliegen waren deshalb die notwendigen Anpassungen an die Brandschutzbestimmungen. „Es war eine Investition in die Sicherheit. An 365 Tagen im Jahr gehen hier Menschen ein und aus, die Sicherheit hat oberste Priorität“, erklärte BM Dalla Barba in seiner Rede. Mit dem Zubau wurden einerseits die notwendigen Fluchtwege und andererseits Platz geschaffen.
„Die Fluchtwege spielen sich an der Fassade ab“, erklärte Architekt Michael Reichegger den Anwesenden. „Die Erweiterung bildet sich als neuer, separater Zugang für die Bürgerkapelle aus. Es ist dadurch Stauraum für die Instrumente und auch eine kleine Bar entstanden. Das Flachdach bildet gleichzeitig eine große vorgelagerte Terrasse vor dem Fraktionssaal im 1. Stock. Brandschutztüren und -fenster wurden ausgetauscht, eine neue Lüftungsanlage installiert und die Fassade neu verputzt. Alles wurde an lokale Unternehmen vergeben.“
Der Anbau war ein Projekt, das vielen am Herzen lag, allen voran Maria Kuppelwieser, die „großen Einsatz und viele Stunden investiert hat“ und BM Mauro Dalla Barba. LR Philip Achammer lobte: „Es braucht geschickte Verwaltungen, die das Geld abholen, das kann nicht jeder. Ihr seid besonders geschickt.“ Ein größeres Lob an eine Gemeindeverwaltung kann es wohl nicht geben. Und: „Jeder Euro in das Ehrenamt ist gut investiert.“ Das betonte auch Dalla Barba: „Dies ist auch eine Wertschätzung der ehren-amtlichen Arbeit, die Vereine leisten.“ Auf 895.000 € beliefen sich die Kosten. Grußworte kamen unter auch von Raika-Obmann Georg Wielander und der Obfrau der Bürgerkapelle Anna Pedross. (ap)
Maria Kuppelwieser