Vinschger Wirtschaftsring weiterhin in Frauenhand
v. l.: Hannes Mussak (lvh), Abgeordnete Renate Gebhard, Katja Trauner (SWREA Bezirkspräsidentin), Lukas Brunner (SWREA Präsident), Rita Egger (eh. SWREA Bezirkspräsidentin) und Andreas Mair (lvh)
Der Wirtschaftsring im Bezirk Vinschgau bleibt auch weiterhin fest in Frauenhand. Bereits im März folgte die Architektin Katja Trauner auf Rita Egger, die jetzt im Rahmen einer Bezirksausschusssitzung im Stahlbau Pedross in Latsch feierlich verabschiedet wurde. Zu Gast war auch die Abgeordnete Renate Gebhard, die aus erster Hand von der in der vergangenen Woche in Rom verabschiedeten Autonomiereform berichtete.
Über zwei Amtsperioden prägte die lvh-Vertreterin Rita Egger, die mit ihrem Mann eine Mechanische- und Karosseriewerkstatt in Eyrs betreibt, die Geschicke des Wirtschaftsringes im Bezirk Vinschgau. SWREA Lukas Brunner würdigte insbesondere Rita Eggers Einsatz für eine bessere Erreichbarkeit im Vinschgau und gegen die Abwanderung von Fachkräften ins benachbarte Ausland. Eggers Engagement für die regional verwurzelten Betriebe und Unternehmen im Vinschgau und die Interessenvertretung der Vinschger Wirtschaftsverbände will nun die Prader Architektin Katja Trauner fortsetzen.
Auch für die neue Bezirkspräsidentin Trauner und für die Wirtschaftsvertreter im Bezirksausschuss ist und bleibt das Mobilitätsthema ganz oben auf der Tagesordnung. „Erreichbarkeit und Mobilität sind für unsere Betriebe und Unternehmen im Vinschgau auch weiterhin fundamental und es ist gut, dass es mit der Elektrifizierung des Zuges, mit der Umfahrung Kastelbell und mit der Steinschlagschutzgalerie zügig weitergeht”, so Trauner. “Aber es gibt noch viele kleine und große Schritte zu tun”, stellt Katja Trauner fest: „vom ungelösten Zebrastreifenproblem bei der Forst bis zum Zugausbau in die Schweiz.” Trauner will ihre Präsidentschaft aber auch dazu nützen, die Stärken der Vinschger Wirtschaft in den Bereichen Innovation, Nachhaltigkeit und Energie aufzuzeigen.
Ein großer Schritt ist mit der Verabschiedung der Autonomiereform in Rom gelungen, ist die Kammerabgeordnete Renate Gebhard überzeugt. Sie berichtete den Vinschger Wirtschaftsvertreterinnen und -vertretern im Stahlbau Pedross in Latsch aus erster Hand, welche Bedeutung diese nunmehr verabschiedete Autonomiereform für Südtirol und die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Landes hat.