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Rabland

Historische Schätze des Dorfes entdecken

veröfftl. am 22. Juli 2026

Der Kulturanthropologe Johannes Ortner entführte eine interessierte Schar mit Geschichten in die Geschichte von Rabland

Trotz Hitze fanden sich am Freitag, 10. Juli um 18 Uhr auf dem Kirchplatz über 60 Interessierte ein, um Rabland und seine historischen Besonderheiten kennenzulernen. Über das rege Interesse freute sich der Bildungsausschuss sehr.
Bei der fachkundigen Begehung erzählte Johannes Ortner, Kultur- und Sozialanthropologe, Wissenswertes über die alten Höfe am „Venostenweg“, dem St. Jakobus-Kirchlein, der „Rooblter Goss“ sowie dem Namen des Dorfes. Hierzu gibt es verschiedene Deutungen, z. B. „Rabenfelder“ oder „Rübenfeld“ vom romanischen ravul abgeleitet. Johannes Ortner erklärte bei der ersten Station, dem „Moar“, dass dieser auch Rablandhof genannt wurde und als Ursprung des Dorfes gelte. Die Flur „Rablat“, auf welcher der Maierhof entstand, bezeichnete die nutzbaren Flächen. Sehr wahrscheinlich hat Rabland vom hochmittelalterlichen Maierhof seinen Namen. Aber die Namensherkunft bleibt offen.
Der Durchzugsverkehr in Rabland war bereits vor fast 2000 Jahren schon heißes Thema, denn die Via Claudia Augusta führte durch das Dorf. Beim Hanswirt informierte der Referent über das Römische Straßendenkmal, das 1552 dort gefunden wurde und dessen Replik heute im Eingangsbereich steht.
Der Heimatpflegeverein hat mit den Rablander Schützen und Johannes Ortner die Broschüre „das Besondere Rabland“ erstellt. Diese wurde verteilt.
Den Umtrunk am Ende begleiteten Andrea Leitner, ihr Sohn Armin und Leo von Oberbrunn mit Musik. Alte Dorfansichten, die Hans Gorfer, Heini Frei und Renate Schweizer Gstrein zur Verfügung gestellt haben, rundeten die historischen Einblicke ab.
Astrid Fleischmann