Bezirkstreffen der Chronisten im Vinschgau
Bezirkschronistentreffen in Schlanders, v. l.: Ulrike Stubenruß, Heinrich Frei, Elmar Prieth, Monika Prohaska, Raimund Rechenmacher, Wolfgang Thöni, Erwin Altstätter, Manuela Nollet. Nicht im Bild: Roland Angerer und Alexander Lutt
Alexander Lutt lud am 5. März die Vinschger Chronisten zu einem Bezirkstreffen in die Bibliothek Schlandersburg ein. Anwesend waren Chronisten aus Graun, Schluderns, Stilfs, Glurns, Laas, Schlanders und Partschins, sowie der Landeschronist Wolfgang Thöni und Ulrike Stubenruß, die Referentin für das Chronikwesen am Südtiroler Bildungszentrum. Der Landeschronisten berichtet über die gute Zusammenarbeit mit der Genossenschaft Südtiroler Bildungszentrum und vor allem mit dem Geschäftsführer Klaus Tumler. Geplant ist, dass die Chronisten einen eigenen Verein gründen. Damit können sie dann um Landesbeiträge ansuchen und auch Gelder von verschiedenen Sponsoren in Empfang nehmen. Stubenruß sieht ihre Aufgabe darin, den Chronisten und der Chronistenarbeit nach außen hin mehr Sichtbarkeit zu geben durch gezielte Pressearbeit, u.a. auch über Whatsapp, Facebook und Instagram. Um die interne Kommunikation und Vernetzung zu verbessern, wurde ein eigener WhatsApp Kanal eingerichtet. Die Vertreter:innen der einzelnen Gemeinden berichteten über ihre Arbeit, über die Arbeitsweise und die Zusammenarbeit mit den Gemeinden. Einige sammeln sehr fleißig Zeitungsartikel, Plakate von Veranstaltungen und machen Fotos von verschiedenen Aktivitäten in der Gemeinde, ohne Dorfchronisten zu sein. Andere gestalten mit dem gesammelten Material eine Jahreschronik, eine Fotochronik, Bau- oder Vereinschronik. Einige Dorfchronisten haben von der Gemeinde einen eigenen Raum zur Archivierung des gesammelten Materials erhalten, andere haben bereits eine Vereinbarung mit der Gemeinde abgeschlossen und in einigen Gemeinden wie in Mals und Prad fehlen Chronisten. Es gibt mehrere Dorfchronisten, die als Einzelpersonen arbeiten und es gibt Gemeinden wie Schlanders, wo sich ein Chronistenteam die Arbeiten aufteilt und unter der Koordination vom Bibliotheksleiter Raimund Rechenmacher erledigt. Das Ziel wäre, dass es in jeder Gemeinde einen Dorfchronisten oder ein Chronistenteam gibt, das einen eigenen Raum für das Sammeln erhält und auch auf die Unterstützung der Gemeinde bauen kann. (hzg)