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Mobilität und Infrastrukturen

Neue Bahnlinie Bozen–Meran: Lokalaugenschein entlang der Trasse

Nächste Schritte zur Planung des Ausbaus sind gesetzt – Besonderes Augenmerk auf Grundverbrauch und Bedürfnisse des Gebiets
Austausch zwischen RFI – Rete Ferroviaria Italiana, STA – Südtiroler Transportstrukturen AG, den Grundeigentümern, Vertretungen der Gemeinden und weiteren relevanten Stakeholdern: Gemeinsames Ziel ist es, die beste Lösung für den Ausbau der Bahnlinie Bozen–Meran zu finden. Im Bild: Der Lokalaugenschein in der Nähe von Terlan. (Foto: LPA/STA)

BOZEN/MERAN (LPA). Der geplante Ausbau der Bahnstrecke zwischen Bozen und Meran stellt einen wichtigen Schritt zur Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs dar und soll langfristig eine wettbewerbsfähige und attraktive Verbindung des westlichen Landesteils sicherstellen. Vor kurzem nahmen Vertreterinnen und Vertreter des Eigentümers, nämlich des italienischen Schienennetzbetreibers RFI, der Planungsgesellschaft FS Engineering sowie die betroffenen Grundeigentümer, der Gemeinden und relevanter Stakeholder an einem Lokalaugenschein teil, der mit dem Fahrrad entlang der Trasse durchgeführt wurde.  

Begleitet und koordiniert wurden die Begehungen von Technikern der STA – Südtiroler Transportstrukturen AG sowie von Vertretungen der Landesabteilungen Mobilität, Straßendienst und Infrastrukturen. "Der direkte Austausch vor Ort zwischen den mit der Planung betrauten Technikern und der Bevölkerung stellt einen großen Mehrwert dar, da es den Planern ermöglicht, die Bedürfnisse des Gebiets schon in der Planungsphase bestmöglich zu berücksichtigen", erklärt Massimiliano Valle, der Leiter des Bereichs Projekte bei STA.

Kurt Hafner, der Vertreter des Südtiroler Bauernbundes, bestätigt: "Wie bereits bekannt, ist nicht nur die Optimierung der Trassenführung, sondern auch die Entwicklung von Lösungen für die Straßenanbindungen sehr komplex, insbesondere angesichts der Tatsache, dass das Projekt die Beseitigung aller Bahnübergänge vorsieht. Es ist entscheidend, den Flächenverbrauch so gering wie möglich zu halten, und es ist positiv, dass im Rahmen dieser Lokalaugenscheine auch bei RFI die Sensibilität für dieses Thema weiter gestärkt wird."

Die technische Planung werde auch weiterhin von Treffen, die die konstruktive und kontinuierliche Zusammenarbeit aller Beteiligten garantiert, begleitet, betont das Ressort Mobilität und Infrastrukturen. "Mit diesem Projekt machen wir einen weiteren Schritt, um die öffentliche Mobilität in Südtirol konkret zu stärken. Die neue Bahnlinie Bozen–Meran ist von grundlegender Bedeutung, um den Westen des Landes besser anzubinden und künftig eine immer attraktivere, moderne und nachhaltige Alternative zum privaten Auto zu bieten", betont der Landesrat für Mobilität und Infrastrukturen Daniel Alfreider.

red/pir