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Schnals

Das Schaf als Genussmittelpunkt

Die Slow Food Spezialitätenwochen wurden mit einer kulinarischen Genussmeile im archeoParc in Unser Frau gebührend eröffnet. Der Ort war bewusst gewählt, denn im September 2026 jährt sich der Fund der Gletschermumie Ötzi zum 35. Mal. Die traditionellen Spezialitätenwochen bieten in 18 Betrieben noch bis zum 27. September Hochgenuss auf dem Teller.
Bei der Veranstaltung handelt es sich um eine Initiative des HGV Schnals in Zusammenarbeit mit der Tourismusgenossenschaft Schnalstal. Der HGV-Ortsobmann betonte bei seiner Begrüßung die enge Zusammenarbeit zwischen Gastronomie und Landwirtschaft. Die kreativen Küchenchefs hatten sich ein fantasievolles 5-Gänge-Menü rund um das Schnalser Schaf einfallen lassen. Beim Empfang bot der Eishof einen Glutscher, auf offenem Feuer geröstetes Sauerteigbrot mit Apfel-Walnuss-Ricotta und Lammsalami vom Infanglhof. Der Oberraindlhof servierte Lammtatar auf Paarlbrot mit fermentiertem Kraut. Die Goldene Rose setzte auf Hausgemachte Pizza Romana mit Lammporchetta mit fermentiertem Rotkraut. Das neue Team der Mastaunalm offerierte Hausgemachte Kartoffelnudeln mit Ragù vom geschmorten Mastauner Lamm und Roter Beete-Pesto mit würzigem Schafskäse vom Infanglhof. Das Adlernest setzte auf Pita mit Lammherz-Ćevapčići Den krönenden Abschluss bot wieder der Eishof mit einer Polenta-Tartlette.
Die Speisen wurden perfekt ergänzt durch die Weine des biodynamischen Weinguts Manincor. Ausgewählt wurde es, da es auch Schafe zur Beweidung der Weinberge einsetzt. (ew)

Ausgabe 19/2026