Die Verantwortlichen der Heimatbühne St. Valentin und die des Katholischen Familienverbandes konnten sich über den großen Erfolg das Stück „(K)ein Apfel für Schneewittchen“ von Werner Schulte freuen, das im November aufgeführt worden war. Der Andrang war groß. Es waren vor allem Eltern mit ihren Kindern, die zu den Aufführungen kamen. Es musste sogar eine Zusatzaufführung eingeschoben werden. 14 Kinder im Alter von acht bis 14 Jahre probten seit September mit den Akteuren der Heimatbühne, die für Regie, Bühnenbau und Beleuchtung sorgten, und mit Helferinnen und Helfer vom KFS. Oft war es schwer Termine zum Proben zu finden, weil die Kinder viele andere Verpflichtungen haben. Zum Inhalt: Alles war scheinbar so wie im klassischen Märchen der Brüder Grimm, das schöne Schneewittchen, die sieben Zwerge, die neidische Königin, der Jäger. Und doch war alles anders. Der Apfel, der Schneewittchen tötet, war nicht vergiftet. Denn Kinder von außen mischten im Geschehen mit. Sie tauschen den Apfel aus und retteten das Schneewittchen.
Die Kinder spielten lebendig, herzerfrischend und mit großer Begeisterung. Zum Abschluss wünschten sich die Kinder eine gemeinsame Nacht im Vereinshaus. (mds)