Laas/Marmorfachschule
Projektwoche Vice Versa
Vernetzung und Austausch sind wichtige Schlüsselbegriffe unserer Zeit. Diese Vernetzungen erfolgen häufig digital über Plattformen. Die Marmorfachschule Laas pflegt seit 2017 ein Netzwerk junger Bildhauerei. Aber nicht digital, sondern real. Bereits zum achten Mal trafen sich 25 Teilnehmer:innen aus 13 Holzbildhauerschulen aus vier Staaten: Österreich, Schweiz, Deutschland und Italien. Sie kamen aus: Empfertshausen (Thüringen), Bischofsheim (Hessen), Oberammergau (Bayern), Garmisch-Partenkirchen (Bayern), Elbigenalp (Tirol), Brienz (Kanton Bern), Flensburg (Schleswig-Holstein), München (Bayern), Hallein (Salzburg), Berchtesgaden (Bayern), Hallstatt (Oberösterreich), Innsbruck (Tirol) und aus Gröden - St. Ulrich (Südtirol). Das Projekt heißt Vice Versa, im gegenseitigen Wechsel, in einem fruchtbaren Austausch. Alle kamen mit einem Gipsmodell zum Thema „Kopf“. Vom 1. bis 6. Dezember wurde den ganzen Tag gearbeitet. Die Bruchbetreiber in Laas und Göflan stellten den Marmor zur Verfügung und am Nikolaustag konnten alle mit der fertigen Skulptur wieder nach Hause fahren. In der Projektwoche gab es auch einen Atelierbesuch beim Steinbildhauer und Künstler Elias Wallnöfer aus Laas. Am 4. Dezember lud Virginia Tanzer, die Direktorin des Berufsbildungszentrums Schlanders und der Marmorfachschule, zusammen mit den beiden Fachlehrern für Steinbearbeitung, Bernhard Grassl und Andreas Wieser und Evelyn Kuppelwieser, Fachlehrerin für Entwurf & Gestaltung, zu einem Ateliergespräch und zur Zertifikatübergabe. Die Direktorin dankte allen und wünschte viel Freude beim Arbeiten mit Holz und Stein. (hzg)