Vinschgau/Stubaital - Eine Top-Zeit und ein tolles persönliches Ergebnis hat Meinrad Koppmann aus Schlanders bei der 20. Berglauf Masters Weltmeisterschaft in Telfes im Stubaital erreicht. Koppmann war der einzige Vinschger Teilnehmer bei der WM, die am 4. September ausgetragen wurde.
An zwei Tagen sind Läufe in 42 Altersklassen mit fast 800 Teilnehmern und 18 Weltmeisterschaftsentscheidungen abgewickelt worden. Das nur am Rande erwähnt.
Bei hervorragendem Laufwetter haben sich die Teilnehmer aus mehr als 20 Nationen - aufgeteilt in je neun Altersklassen bei Frauen und Männern - auf die bewährte Strecke des Schlickeralmlaufs begeben. „Der jüngste Teilnehmer war 35 Jahre alt, der älteste Teilnehmer 79 Jahre“, sagt Koppmann auf Nachfrage zum Vinschgerwind. Gestartet wurde im 20-Minuten Takt. Koppmann startete in der Altersklasse M60 der Herren und startete an der Mittelstation der Kreuzjochbahn. Er musste eine Strecke von 7,4 Kilometern und 775 Höhenmetern absolvieren. Mit einer Zeit von 1:00:11 Stunden platzierte sich Koppmann in der Gesamtwertung im Mittelfeld. In seiner Alterskategorie hingegen belegte er den ausgezeichneten 45. Platz. (ap)
Die 2. und 3. Amateurliga sind ein Traum für alle Derby-Liebhaber. Denn die meisten Vinschger Mannschaften sind in diesen beiden Ligen am Start. Während in der 2. Amateurliga an jedem Spieltag mindestens ein Vinschger Aufeinandertreffen ausgetragen wird, findet auch in der 3. Amateurliga – mit Ausnahme am 4. Spieltag - immer ein Vinschger Derby statt.
Von Sarah Mitterer
Der Ball rollt nun auch wieder in der 2. und 3. Amateurliga seit dem ersten Septemberwochenende über den Rasen. Während einige Mannschaften mit ihrem Start zufrieden sein können, müssen andere Teams sich etwas steigern. Hier ein kurzer Überblick über die ersten beiden Spieltage in beiden Ligen.
2. Amateurliga
Einen optimalen Start legte Prad hin. Die Mannschaft verließ an den ersten beiden Spieltagen den Platz stets als Sieger. Kastelbell musste sich – nach dem Auftaktsieg gegen Tscherms-Marling - am zweiten Spieltag mit einem Unentschieden gegen Goldrain zufriedengeben. Morter und Mals starteten mit einem Sieg und einer Niederlage in die neue Saison. Goldrain holte – nachdem die Saison mit einer Niederlage gegen Mals startete - gegen Kastelbell dank eines 1:1 Unentschieden einen Punkt. Für den FC Oberland verliefen die ersten beiden Spiele alles andere als nach Wunsch. In beiden Partien musste man eine Niederlage einstecken.*
3. Amateurliga
Auch in der 3. Amateurliga gibt es – bis auf den 4. Spieltag – an jedem Wochenende ein Vinschger Derby. In der 3. Amateurliga ist Laas jenes Team, welches aus Vinschger Sicht den besten Saisonauftakt feierte. Die Laaser feierten zwei Siege – darunter einen 4:1 Heimerfolg gegen Kortsch am ersten Spieltag - und legten einen optimalen Start hin. Eyrs konnte im ersten Saisonspiel Schnals mit 3:0 besiegen, musste sich aber in der zweiten Partie gegen Glurns mit einem 0:0 Unentschieden zufriedengeben. Kortsch startete mit einer Niederlage (gegen Laas) und einem Sieg gegen Schnals in die neue Saison. Das Team aus Glurns, welches der Liganeuling ist, holte sich gegen Eyrs den ersten Punkt. Noch ohne Punkte steht nach zwei Spieltagen die Mannschaft aus Schnals da.*
*Anmerkung der Redaktion: Die Ergebnisse des 3. Spieltages standen bei Redaktionsschluss noch nicht fest.
Am 10. September startete die Vinschger Eishockeyschule im IceForum von Latsch. Die Kosten für die Teilnahme an der Hockeyschule betragen 50 € (Mitgliedschaft). (sam)
Landespokal - Im Pokalspiel gegen Latsch hätte Schlanders beinahe für die große Überraschung gesorgt. Das Team führte bis zur 64. Minute mit 0:2 und musste sich am Ende mit 2:4 den Latschern geschlagen geben. (sam)
3. Amateurliga - Derbyliebhaber aufgepasst: Am 3. Oktober empfängt der FC Oberland das Team aus Mals, am 16. Oktober findet die Partie Goldrain gegen Morter statt. (sam)
Wolfgang Platter, am Tag der Hlg. Hildegard von Bingen, 17. September 2021
Neben dem Klimawandel durch die Erderwärmung stellt der weltweite Verlust der Artenvielfalt eine der großen Herausforderungen unserer Zeit dar. Nur eine genaue Erhebung von Daten aber gibt wissenschaftlichen Aufschluss: Am Beispiel von so genannten Zeigerarten im Feld bei Anwendung standardisierter Methoden und Wiederholung dieser Untersuchungen in periodischen Abständen wurde verschiedenen Ortes begonnen, lange Datenreihe zu erstellen. Und nur mit solchen Datenreihe können wissenschaftlich exakte Aussagen zur Ab- oder Zunahme von pflanzlichen und tierischen Arten gemacht werden. Das seriös betriebene Monitoring von Biodiversität ist also ein Langzeitprojekt.
Erhebungen in Südtirol
Es ist begrüßenswert, dass die Südtiroler Landesregierung verschiedenen Forschungseinrichtungen 2019 den Auftrag zur Erhebung der Biodiversität in unserem Land erteilt hat. Diese Forschung ist eine Zusammenarbeit von Eurac Research, dem Naturmuseum Südtirol, den Landesabteilungen Natur, Landschaft und Raumentwicklung sowie Landwirtschaft. Projektpartner sind außerdem die Universitäten Bozen und Innsbruck und das Versuchszentrum Laimburg. Die Projektleitung liegt bei der Frau Universitätsprofessorin Dr. Ulrike Tappeiner. Koordinator ist Dr. Andreas Hilpold.
Untersuchungsflächen
An insgesamt 440 Standorten werden bestimmte Tier- und Pflanzengruppen als sensible Indikatoren erhoben. 320 dieser Standorte betreffen terrestrische Ökosysteme und 120 die Fließgewässer. Die Untersuchungsstandorte sind auf das ganze Land verteilt und reichen von den Talsohlenböden bis in die alpinen Lebensräume. Untersucht werden Wiesen und Weiden, Äcker und Dauerkulturen, Wälder, Fließgewässer, Feuchtlebensräume, Siedlungsbereiche und eben alpine Lebensräume bis oberhalb der Waldgrenze.
Die Bioindikatoren
Als Bioindikatoren wurden für das Südtiroler Monitoring der Biodiversität folgende Pflanzen- und Tiergruppen ausgewählt: Gefäßpflanzen, Moose und Flechten, Vögel, Fledermäuse, Heuschrecken, Tagfalter, Käfer, Wanzen und andere Insektengruppen, Spinnen und weitere Wirbellose, Süßwasserfauna. Hinzu kommen: Bodenparameter und abiotische Faktoren und Lebensräume.
Erste Ergebnisse
Nach nicht ganz zwei Erhebungsjahren wurden in der 2. Septemberwoche 2021 erste Ergebnisse von 128 verschiedenen Standorten vorgestellt. Auf diesen Probeflächen konnten z. B. 1.094 verschiedene Arten von Gefäßpflanzen, 166 verschiedene Vogelarten, 20 Arten von Fledermäusen und 128 Arten von Tagfaltern erhoben werden. Weitere Zwischenergebnisse, aufgeschlüsselt nach den einzelnen Standorten, können im Internet unter https://biodiversity.eurac.edu/de abgerufen werden.
Zur Erinnerung:
Am 5. Juni 1992 war während des Gipfeltreffens der Staatschefs die Konvention zur Artenvielfalt von Rio de Janeiro unterzeichnet worden (Convention on Biological Diversity CBD). In Italien ist die Biodiversitätskonvention von Rio am 14. Juli 1994 in Kraft getreten.
Unter der damaligen italienischen Umweltministerin Stefania Prestigiacomo aus Sizilien war im Jahr 2009 von den Umweltministern der G-8-Staaten die „Charta von Syrakus“ zum Erhalt der Biodiversität unterzeichnet worden.
Das Jahr 2010 wurde von den Vereinten Nationen zum internationalen Jahr der Biodiversität ausgerufen. Im Mai desselben Jahres hat an der römischen Universität „La Sapienza“ die 1. Nationale Konferenz zum Erhalt der Biodiversität stattgefunden. In deren Folge wurde vom Ministerrat für die Dekade 2011-2020 das Dokument zur nationalen Strategie zum Erhalt der Biodiversität verabschiedet. Das italienische Umweltministerium hat daraufhin Finanzmittel zur Erhebung der Istzustände zur Artenvielfalt zur Verfügung gestellt. Erste Nutznießer dieser Forschungsmittel waren etwa die Nationalparke Italiens.
Erhebungen im Nationalpark Stilfserjoch
Zusammen mit den drei anderen Nationalparken in den Alpen Gran Paradiso, Val Grande und Dolomiti Bellunesi hat der Nationalpark Stilfserjoch in den Sommermonaten der Jahre 2013 und 2014 auf ausgewählten Probeflächen entlang eines Höhentransektes faunistisches Monitoring von Zeigerarten betrieben. Als Zeigerarten dienten damals von den wirbellosen Tieren aus dem Stamm der Insekten die Ameisen, die Heuschrecken, die Laufkäfer, die Tagfalter sowie von den Wirbeltieren die Vögel. Die Untersuchungen haben im Nationalpark Stilfserjoch auf 76 Probeflächen stattgefunden, von den Haupttalsohlen bis in die alpine Stufe oberhalb der Wald- und Baumgrenze.
Fazit
Unabhängig, ob im Nationalpark Stilfserjoch oder in anderen Gebieten unseres Landes untersucht wird, bestätigt sich ein Trend: Je abwechslungsreicher eine Landschaft, je vielfältiger ihre Strukturen sind, umso höher ist der Artenreichtum. Umgekehrt ausgedrückt: Ein Reichtum an pflanzlichen und tierischen Arten ist nur durch die Vielfalt der Landschaftselemente zu erhalten. Der Wechsel von Wiesen, Dauerkulturen und Auwald am Beispiel der Tschenglser Au belegt z.B. den Reichtum an Vogelarten. Meine Nichte Eva Grassl Raffeiner konnte diese ornithologische Artenvielfalt mit ihrer Leidenschaft für die Fotographie von ihrem Wohnhaus aus auch fotografisch festhalten. Eine kleine Auswahl ihrer Bilder zeige ich heute.
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Es gibt viele Möglichkeiten der Badgestaltung. Eine elegante Alternative zu Regalen im Badezimmer sind Nischen. Sie können überall eingebaut werden: in der Dusche, neben der Toilette, über der Badewanne. Wichtig: Wegen der Aussparungen sollten diese schon in der Rohbauphase eingeplant werden. Abgesehen davon, dass Nischen praktisch sind, kann man mit Ihnen auch gezielt Akzente setzen und das Bad dadurch individuell gestalten. Schon ein Wechsel der Fliese, das Einsetzen von Holzelementen oder eine passende Lichtplanung machen die Nische zum eleganten Blickfang.
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360-Grad-Drehsessel mit zusätzlicher Schaukel-Funktion für gemütliche und entspannte Momente. Twister ist ohne oder mit Armlehne erhältlich – diese wahlweise Rundrohr schwarz matt Feinstruktur beschichtet oder aus Massivholz. Ausgewählte Stoffe und Leder sorgen mit den entsprechenden Ziernähten für Ihren individuellen Look im Wohnzimmer. Machen Sie es sich gemütlich und relaxen Sie in diesem einzigartigen Sitzmöbel.
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Einzelstücke mit Charakter und besonderen Eigenschaften. Mondholz-Möbel leben mit und von der Natur. Die Bäume aus denen die individuellen Mondholz-Möbel gefertigt sind, werden in der Ruhephase im Spätherbst und kurz vor Neumond geschlägert und verbleiben in den Ästen bis zum Abtransport im Frühjahr. Beim Auftauen werden die Stämme zu Brettern geschnitten und bleiben gestapelt einen weiteren Winter im Freien. Durch Kälte und Wärme reduzieren sich die inneren Spannungen im Holz, das Holz arbeitet sich aus.
Mondholz-Möbel sind weitaus resistenter gegen Insektenbefall, es braucht weniger Leimfugen, um formstabil zu bleiben. Das Holz ist ruhiger und wertvolle Inhaltsstoffe, wie ätherische Öle verpuffen nicht im Wasserdampf der riesigen und energiefressenden Trocknungsöfen. Mondholzmöbel haben ein Gesicht, eine Geschichte und sind für Generationen gemacht.
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Schlafen im eigenen Wellness-Tempel
Schlafen im eigenen Wellness-Tempel: Mit dem exklusiven Schlafzimmerprogramm schaffen Sie sich einen Ort purer Erholung. Das variantenreiche Bettsystem in seidigem Mattlack und ansprechenden Paneel-Lösungen wird Sie jede Nacht in einen komfortablen Schlaf begleiten. Mit den stilvollen Kleiderschränken können Sie Ihr Schlafzimmer ganz harmonisch gestalten. Wählen Sie aus verschiedenen Lackausführungen Ihren persönlichen Rückzugsraum.
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Kompaktes Sofa mit viel Liegefläche
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Passend zum Sofa gibt es den Relaxsessel, stufenlos verstellbar, betrieben mit aufladbarem Akku, somit gibt es keine störenden Kabel am Boden.
Gesehen bei Alber Möbel in Schlanders
Ein Großbrand in Taufers, Südtirol, hat mehrere Häuser zerstört – und drei Familien sowie eine Schreinerei um ihr geliebtes Zuhause gebracht. Nach den Löscharbeiten, der Bestandsaufnahme und aller versicherungstechnischen Angelegenheiten, hat sich die Familie Christandl – Mutter Hedwig, Vater Werner und Sohn Ulli – entschieden, an derselben Stelle ein neues Haus zu errichten und das Gebäude an die aktuellen Bedürfnisse seiner Bewohner anzupassen. In seiner Funktion als technischer Leiter bei holzius konnte Ulli Christandl dabei jede Menge fachliches Know-how einfließen lassen und durch praktische Eigenleistungen vor Ort auch zusätzlich Geld sparen.
In Taufers verwurzelt
„Mein Vater hat sein ganzes Leben an dieser Adresse in Taufers verbracht. Er wurde hier geboren, er ist hier aufgewachsen, er hat hier eine Familie gegründet und großgezogen. Es war also klar, dass wir von hier nicht wegziehen wollten.“ Ulli Christandl fasst den Entschluss der Familie nach dem Brand und dem Verlust des Wohnhauses und Stadels zusammen. Als Mitarbeiter bei holzius sitzt er quasi „an der Quelle“, um ein neues Haus zu planen und realisieren. Die Entscheidung fällt bewusst auf hybride Bauweise, da die Lage an einer vielbefahrenen Durchzugsstraße massiv ausgeführten Schallschutz nötig macht. Aber auch zwischen den Geschossen sollte der Schallschutz verstärkt werden, um die zwei Ferienwohnungen im ersten Obergeschoss von den Wohnbereichen der Familie baulich zu entkoppeln. „In diesen beiden Bereichen sowie im Keller, dem Heizraum und dem Treppenhaus kam Beton zum Einsatz. Darüber hinaus ist Holz (in diesem Fall Fichte) das Mittel der Wahl – weil wir alle es als natürlich nachwachsenden Rohstoff schätzen, der Wohnräumen einen unverwechselbar gemütlichen Charakter verleiht“, erklärt Ulli Christandl.
Barrierefreiheit im Erdgeschoss
Die (neue) Einteilung der Wohnräume orientiert sich an den Bedürfnissen der Bewohner. Die Eltern Hedwig und Werner bewohnen das nun barrierefrei ausgeführte Erdgeschoß auf 120 m2, darauf aufbauend befinden sich zwei Ferienwohnungen mit je 50 und 70 m2, das Dachgeschoß bietet Ulli Christandl wiederum 120 m2 Wohnfläche. „Neu ist, dass wir bewusst Wohn- und Schlafbereiche räumlich und durch eine Tür getrennt haben. Auf diese Weise lassen sich also alle Räume benutzen, ohne andere Personen in den anderen Bereichen durch Geräusche oder Licht zu stören“, erklärt Ulli Christandl die wesentlichen Änderungen. Mit separat begehbaren Schrankräumen außerhalb der Schlafräume wurde sogar noch Platz geschaffen, weil es nicht mehr nötig war, Kleiderkästen und Regale aufzustellen. Die Wohnbereiche sind bewusst offen und lichtdurchflutet geplant. Anstatt mit Wänden zu unterteilen, sind Wohnzimmer und Wohnküche nun der Bereich, in dem sich das Familienleben abspielt. Die holzius-Wandelemente aus Vollholz sorgen dabei für die entsprechende Wohlfühl-Atmosphäre.
Natürliche Wärmestrahlung
Ziel war es, ein behagliches Umfeld zu schaffen und praktische Anwendungen auf intelligente Weise zu integrieren. Die Räume verfügen deshalb über ein Heizsystem, das in die abgehängten Lehmdecken integriert ist. Ähnlich einer Fußbodenheizung gibt diese wassergeführte Deckenheizung Wärmestrahlung von oben her ab. „Damit empfinden wir die natürliche Wärme der am Himmel stehenden Sonne nach – schließlich ist es nicht die Erde, die uns von unten her wärmt“, erklärt Planer Ulli Christandl. Das System ist an den bereits bestehenden Fernwärme-Anschluss gekoppelt, der im Servicepaket auch die Wasserversorgung und das schnelle Glasfaserinternet bereitstellt. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Beheizung von der Decke her (anders als bei herkömmlichen Radiatoren an den Wänden) weder zu Luftverwirbelungen noch Zugeffekten führt, das senkt die Staubbelastung. Zusätzliche Wärme kommt durch die großzügig ausgeführten Fensterflächen herein – die Wohnräume wurden bewusst in Richtung Süden und Westen orientiert, um die auftreffende Sonnenstrahlung optimal zu nutzen. Die vorgestellten Balkonkonstruktionen verhindern dabei eine Überhitzung der Innenräume im Sommer.
Holz und Holzbaustoffe
Die Familie Christandl legt größten Wert auf Natürlichkeit und Naturbelassenheit in ihrem Lebensraum. Dieser Lebenseinstellung entspricht die leim- und metallfreie Bauweise der Wand- und Deckenelemente von holzius. Durch Schwalbenschwanz-Holzverbindungen – eine uralte Technik, die von holzius neu interpretiert und mit den Funktionsprinzipen „Verkämmen“ und „Vergraten“ kombiniert wurde – ist es möglich, sowohl Luftundurchlässigkeit als auch Rieseldichtheit herzustellen. Auch „Hinter den Kulissen“ und an besonders beanspruchten Stellen der Wohnbereiche kommen natürliche und nachhaltig produzierte Materialien zum Einsatz. So ist z. B. Cemwood, mineralisch ummantelte Hobelspäne, als tragendes Füllmaterial im Fußboden verbaut. Als Dämmmaterial kommen Holzfasern sowie mit Kalk vermischte Hobelspäne zum Einsatz. Die Wände wurden stellenweise mit Fermacell-Gipsfaserplatten (aus recycelten und hochverdichteten Papierfasern) verschalt. In den Wohn- und Schlafbereichen sind Holzböden verlegt, lediglich die Nassbereiche wie die Badezimmer haben einen Estrichboden mit integrierter Bodenheizung als Basis.
Großteil in Eigenleistung
Das Know-how und die Fähigkeiten von Ulli Christandl machten es möglich, viele entscheidende Arbeiten mit Hilfe seiner Eltern und Freunde in Eigenregie umzusetzen. „Bis auf die Betonarbeiten (Erhard & Tedoldi aus Mals), die Zimmermannsleistungen (Zimmerei Thialer, Prad) sowie die Elektro- (Spechtenhauser aus Laas) und Sanitärinstallationen (Thanei aus Mals) habe ich so gut wie alles selbst in die Hand genommen – also Planung, alle handwerklichen Tätigkeiten und die Projektsteuerung. Ich kenne nun wirklich jede Schraube und jedes Stück Holz in diesem Haus“, fasst er lachend zusammen. Anders als bei anderen Bauherren sind bei Ulli Christandl aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen dabei weder Stress noch Hektik aufgekommen. „In meiner Funktion als technischer Leiter bei holzius arbeite ich täglich an vergleichbaren Projekten – und ich kenne mich auch mit den vielen Herausforderungen auf Baustellen aus“, erklärt Ulli Christandl seinen praktischen Zugang.
Ein neues Zuhause
Ziel war es, aus dem neuen Haus ein neues Zuhause zu machen – das ist geglückt. Sowohl Hedwig und Werner Christandl als auch Ulli Christandl schätzen ihre neuen Wohnungen als behaglichen Mittelpunkt ihres Lebens. Und auch die wechselnden Hausgäste der beiden Ferienwohnungen geben durchwegs nur positives Feedback. Für die Familie ist das Wohnen im holzius-Haus ein Neustart in einem traditionell errichteten Umfeld. Vor allem auch, weil eine der zentralen Grundvoraussetzungen zu 100 % erfüllt wurde: das Haus steht dort, wo die Familie seit Generationen zu Hause ist.
holziusAls Anbieter patentierter, leim- und metallfreier Vollholzelemente für Wohnhäuser gestartet, gehören auch fertige Gebäudehüllen für Mehrfamilienhäuser, öffentliche und gewerbliche Bauten aus Vollholz in baubiologischer Ausführung zum holzius-Angebot. „Wir wollen gesunde Wohnräume schaffen und intakte Lebensräume erhalten. Auf diese Art und Weise wollen wir Mensch und Natur zusammenbringen“, so Firmengründer Herbert Niederfriniger. holzius setzt sich für den Fortbestand einer intakten Natur, die Schonung von Ressourcen und eine lebenswerte Umgebung ein. Ziel ist es, die variantenreiche Vollholzbauweise mit werksseitig vorgefertigten Wand-, Decken- und Dachelementen auch in die Städte zu bringen und damit auch dort naturverbundenes Wohnen und Leben zu ermöglichen.
pr-info Wörnhart
Eine ruhige Hand braucht es, viel Gespür und Fachwissen und vor allem: Präzision und Verantwortungsbewusstsein. In einem spannenden Aufgabenfeld bewegt sich der Meisterbetrieb Wörnhart in Algund. Von der klassischen Malerei hat sich der Schwerpunkt in der Betriebstätigkeit hin zur Denkmalpflege und zur Sanierung von Altbauten verlagert. Dieser Leidenschaft für die Erhaltung und Pflege von denkmalgeschützten Gebäuden widmet man sich mit viel Liebe zum Detail, Fleiß und Engagement.
Seit 14 Jahren bildet sich das Team weiter und kniet sich in die Arbeit hinein. Eine Herzensangelegenheit ist die Tätigkeit geworden, gewachsen aus starken Wertigkeitsgefühl und großem Respekt vor dem Denkmal. Zuhause im traditionellen Handwerk, verwendet man nachhaltige, natürliche Produkte und Farben mit möglichst hohem Reinheitsgrad wie Kalkputze und Kalkanstriche sowie reine Leinölprodukte zur Behandlung von Holz und Metall. Der Malerbetrieb besteht aus einem jungen dynamischen eingespielten Team, dessen oberstes Ziel die Zufriedenheit gegenüber anspruchsvollen Kunden ist. Für Zuverlässigkeit und Qualität garantiert der Malerbetrieb Wörnhart.