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Versuchszentrum Laimburg

Kastanienanbau heute: Zwischen Tradition und Innovation

Von der fachgerechten Lagerung über die Bekämpfung der wichtigsten Pflanzenkrankheiten bis zur Modernisierung der Ernte sowie zu Erfahrungen innovativer Betriebe: Das Versuchszentrum Laimburg hat am 25. Februar 2026 erstmals eine Kastanienfachtagung organisiert. Die Veranstaltung bot einen Überblick über einen sich wandelnden Sektor sowie über Praxisbeispiele, die weit über Südtirol hinausreichten. Über 120 Forschende, Vertretungen der Verbände sowie Praktikerinnen und Praktiker tauschten aktuelle Daten, praxistaugliche Lösungen und Zukunftsperspektiven aus, um die Widerstandsfähigkeit des lokalen Kastanienanbaus zu stärken.
Links unten: Giacomo Gatti und Irene Perli vom Versuchszentrum Laimburg © Laimburg Research Centre/agnese martinelli; Links oben: Kastanienfachtagung am Versuchszentrum Laimburg © Laimburg Research Centre/agnese martinelli; Mitte: Pilzbefall bei Kastanien © Laimburg Research Centre/ivo corrà; Rechts oben: Kastanienhain von Johann Laimer (Burgstall) mit Netzen für die Ernte © Johann Laimer; Rechts unten: Abb. 1: Die Kastanie (Castanea sativa), Symbolbaum in Südtirol © Laimburg Research Centre/agnese martinelli

Der Kastanienanbau befindet sich im Spannungsfeld zwischen Tradition, Innovation und neuen Herausforderungen. Die Kastanie (Castanea sativa) ist eine prägende Baumart in Südtirol. Kastanienbäume können mehrere hundert Jahre alt werden und sich an unterschiedliche Umweltbedingungen anpassen. Historisch wurde die Kastanie als „Brot der Armen” bezeichnet – heute rückt sie aufgrund ihres Nährwerts und ihrer Rolle für den Landschaftsschutz und die Artenvielfalt wieder stärker in den Vordergrund.

In Südtirol ist der Kastanienanbau eine landwirtschaftliche Nischenproduktion mit rund 400 Hektar produktiven Kastanienhainen. Diese liegen vor allem in Hügel- und Mittelgebirgslagen und werden überwiegend von kleinen Familienbetrieben bewirtschaftet.

„Der Kastanienanbau kann zur nachhaltigen Entwicklung Südtirols beitragen, indem er die Landschaft, die biologische Vielfalt und das Einkommen kleiner landwirtschaftlicher Betriebe stärkt und gleichzeitig ein wichtiges kulturelles Erbe der Region bewahrt. Angesichts der Auswirkungen des Klimawandels ist es von grundlegender Bedeutung, diesen Sektor durch angewandte Forschung, Beratung und gezielte Maßnahmen zur Innovation und Anpassung zu unterstützen“, betonte der Landesrat für Landwirtschaft, Luis Walcher.

„In heißen und trockenen Sommern sind Jungbäume besonders anfällig für Sonnenbrand, insbesondere an Ästen und Stämmen, während mildere Herbstmonate die Ausbreitung pathogener Pilze begünstigen, die für die Fäulnis der Früchte verantwortlich sind. Der Klimawandel erfordert daher neue Strategien im Kastanienanbau“, erklärte Giacomo Gatti, Forscher am Versuchszentrum Laimburg. Hinzukommt, dass pathogene Pilze zum Zeitpunkt der Ernte nicht sichtbar sind. „Im Jahr 2021 haben wir Proben von Kastanien gesammelt, die zunächst gesund wirkten. Nach nur fünf Tagen bei Raumtemperatur zeigten bereits 25 % der Früchte Anzeichen von Pilzinfektionen. Dies bestätigt, wie leicht verderblich Kastanien sind“, so Gatti.

Gesunde Kastanien aus einem gesunden Wald

Vor dem Hintergrund des Klimawandels rückt die Prävention entlang der gesamten Produktionskette in den Mittelpunkt. In Agroforstsystemen besteht die erste Managementmaßnahme in einer sorgfältigen Bewirtschaftung der Kastanienbestände sowie der Säuberung des Unterholzes. Außerdem sollten an bestimmten Stellen des Kastanienwaldes Blätter und Kastanienigel aufgehäuft und der so gewonnene Kompost anschließend unter den Bäumen verteilt werden. Angesichts veränderter klimatischer Bedingungen ist es zudem notwendig, die Früchte täglich zu ernten, um zu verhindern, dass sie über längere Zeit in Bodenkontakt bleiben, wo Feuchtigkeit und hohe Temperaturen die Vermehrung von Pilzen begünstigen. Nach Ansicht der Forschenden ist ein Umdenken erforderlich: „Die Kastanie ist keine Trockenfrucht, sondern eine Frischfrucht. Wir empfehlen, die heruntergefallenen Kastanien täglich zu ernten und die Früchte unmittelbar bei Temperaturen nahe dem Gefrierpunkt zu kühlen“, erklärte Gatti. Diese Kühlkette muss bis zum Verzehr aufrechterhalten werden. Das bedeutet, dass die Kastanien sowohl im Supermarkt als auch zu Hause im Kühlschrank gelagert werden sollten.

Die Forschungsaktivitäten rund um die Kastanie sind Teil des Forschungsprogramms „NURBS“ (Nuts&Herbs), das in Zusammenarbeit mit der Fondazione Edmund Mach durchgeführt und von den Autonomen Provinzen Bozen und Trient gefördert wird.

Vom Steilhang zum Kastanienhain: Anpassung als Erfolgsstrategie

Johann Laimer bewirtschaftet einen kleinen Landwirtschaftsbetrieb auf fast 600 m ü.d.M. in Burgstall in der Nähe von Meran. Bis vor 25 Jahren waren die steilen Hänge rund um den Hof mit Apfelbäumen bepflanzt. Unter den Kronen zweier großer, jahrhundertealter Kastanienbäume auf dem Hof reifte schließlich die Idee, die steilen Flächen in einen Kastanienhain umzuwandeln. Laimer begann, selbst junge Kastanienbäume zu vermehren. Heute umfasst der Landwirtschaftsbetrieb „Kösti“ rund einen Hektar produktiven Kastanienhain sowie eine Baumschule, die auf die Produktion hochwertiger Jungpflanzen spezialisiert ist.

Doch es bestehen weiterhin Herausforderungen: Der Mangel an Arbeitskräften hat die Ernte im Laufe der Jahre zunehmend erschwert und unsicherer gemacht. Durch den Austausch von Ideen und Erfahrungen, auch auf internationaler Ebene, hat Laimer eine praktikable Lösung gefunden: Er verwendet große Netze aus der Olivenernte, die unter den Kastanienbäumen ausgebreitet werden, bevor die Früchte zu fallen beginnen. Die Netze und das Gefälle sorgen dafür, dass die Kastanien bergab rollen und sich an zuvor errichteten Sammelstellen anhäufen. Anschließend werden sie mit einer speziellen Saugmaschine eingesammelt und die Früchte von den Kastanienigeln getrennt. Die Kastanienigel werden zerkleinert, um im Sinne der Kreislaufwirtschaft als organische Substanz wiederverwertet zu werden.

„Dank der Zusammenarbeit mit dem Versuchszentrum Laimburg konnten wir die Lagerung der Früchte weiter optimieren“, so Laimer. „Wir haben einen Kühlraum angeschafft, in dem wir die Kastanien bei niedrigen Temperaturen lagern können. So bleibt ihre Qualität bis zu zwei Monate lang unverändert.“

Alice Chiarani: Mit 20 Jahren Leiterin des Familienbetriebs

Im Rahmen der Kastanienfachtagung erzählte Alice Chiarani von ihrer unternehmerischen Erfahrung sowie von der Bewirtschaftung und Wiederbelebung eines Kastanienanbaugebiets im Trentino. Chiarani übernahm 2012 im Alter von 20 Jahren die Leitung des Familienbetriebs in Drena und trat damit die Nachfolge ihres Vaters an, der plötzlich verstorben war. Der Betrieb befand sich damals in einer schwierigen Phase: Der etwa fünf Hektar große Kastanienhain, der größtenteils aus jahrhundertealten Marone di Drena-Bäumen besteht, war durch die Ausbreitung der invasiven Gallwespe stark beeinträchtigt. Auf dem Betrieb von Chiarani führte die Gallwespe zu einem Produktionsrückgang von 5.000-6.000 kg auf etwa sechs 600 kg.

Im Laufe der Jahre hat Chiarani einen Weg des Aufschwungs und der Konsolidierung eingeschlagen. Die Gallwespe konnte dank der wissenschaftlichen Forschung der Fondazione Edmund Mach durch die Einführung eines natürlichen Gegenspielers wirksam eingedämmt werden. Heute liegen die Erträge des Kastanienhains wieder bei rund 5.000 kg. Parallel dazu hat Chiarani den Betrieb diversifiziert, indem sie Bio-Kastaniencreme herstellt und den Betrieb als „Agriturismo“ mit B&B-Angebot zertifizieren ließ.

„Forschung bleibt ein zentrales Element für die Zukunft des Kastanienanbaus. Der Klimawandel begünstigt die Entwicklung von pathogenen Pilzen und macht forschungsbasierte Lösungen notwendig – auch mit dem Beitrag von Einrichtungen wie der Fondazione Edmund Mach und dem Versuchszentrum Laimburg“, so Chiarani.

 

Das Versuchszentrum Laimburg

Das Versuchszentrum Laimburg wurde 1975 gegründet und ist das Forschungszentrum für die Südtiroler Landwirtschaft und Lebensmittelqualität. Durch wissenschaftlich fundierte Versuchstätigkeit und Forschung entwickeln wir Know-how, erarbeiten Problemlösungen und Innovationen für die Südtiroler Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung. Mit unserer Forschung sichern wir den Anbau und die Herstellung hochqualitativer landwirtschaftlicher Produkte in Südtirol und decken die gesamte Kette der Lebensmittelherstellung vom Anbau bis zum fertigen Produkt ab. Im Berggebiet trägt unsere angewandte Forschung zur Unterstützung und Förderung der Vielfalt lokaler Kulturen bei. Somit leisten wir einen konkreten Beitrag zur Entwicklung der lokalen Betriebe. Unser Tätigkeitsprogramm stimmen wir jedes Jahr mit Vertreterinnen und Vertretern der Südtiroler Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung ab. Damit ist gewährleistet, dass unsere Forschungs- und Versuchsprogramme direkt auf die konkreten Erfordernisse der Praxis in Südtirol ausgerichtet sind. Über 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten an etwa 350 Forschungs- und Versuchsprojekten – sowohl in unseren Labors in Pfatten und am NOI Techpark als auch auf den Versuchsflächen der Agentur Landesdomäne, mit der wir eine historische und partnerschaftliche Zusammenarbeit pflegen.

 

 

Castanicoltura tra tradizione e innovazione: il settore fa il punto al convegno

Dalla conservazione dei frutti alla lotta alle principali fitopatie, dalla modernizzazione della raccolta alle esperienze imprenditoriali oltre confine: il primo convegno sulla castanicoltura in Alto Adige, organizzato il 25. Febbraio 2026 dal Centro di Sperimentazione Laimburg, ha proposto una fotografia aggiornata di un settore in evoluzione fatto di sperimentazione e innovazione. Oltre 120 persone dai settori della ricerca scientifica, associazioni e aziende produttrici hanno condiviso dati, soluzioni pratiche e nuove prospettive per rafforzare la resilienza del comparto locale.

La castanicoltura è un settore in evoluzione tra tradizione, innovazione e nuove sfide. Il castagno (Castanea sativa) è una specie simbolo dell’Alto Adige, capace di vivere per secoli e di adattarsi a diversi contesti. Storicamente definito il “pane dei poveri”, oggi torna al centro dell’attenzione per il valore nutrizionale delle castagne e per il ruolo del castagneto nella tutela del paesaggio e della biodiversità.

In Alto Adige la castanicoltura rappresenta una produzione agricola di nicchia: i castagneti produttivi si estendono complessivamente su circa 400 ettari, distribuiti soprattutto nelle aree collinari e di media montagna, e sono gestiti da molte piccole aziende agricole a conduzione famigliare.

“La castanicoltura può contribuire allo sviluppo sostenibile dell’Alto Adige valorizzando paesaggio, biodiversità e reddito per le piccole aziende agricole, mantenendo al contempo vivo un patrimonio culturale importante del territorio. Alla luce degli effetti del cambiamento climatico, è fondamentale sostenere questo settore con ricerca applicata, consulenza tecnica e misure mirate all’innovazione e all’adattamento”, sottolinea l’Assessore all’agricoltura, Luis Walcher.

“Estati calde e siccitose danneggiano le piantine, arrivando addirittura a scottarne i fusti”, afferma Giacomo Gatti, ricercatore del Centro di Sperimentazione Laimburg, “mentre autunni più miti aumentano la diffusione di funghi patogeni responsabili dei marciumi dei frutti. Il cambiamento climatico impone così nuove strategie in castanicoltura.” I funghi patogeni sono invisibili al momento della raccolta. “Nel 2021 abbiamo raccolto campioni di castagne sane alla vista», spiega Gatti, “Dopo soli cinque giorni a temperatura ambiente erano già evidenti le infezioni fungine sul 25 % dei frutti”. Un dato che conferma quanto il frutto sia deperibile.  

La difesa inizia nel bosco

In un contesto di cambiamento climatico, la prevenzione diventa centrale. Nei sistemi agroforestali la prima forma di difesa è una gestione attenta del castagneto e la pulizia del sottobosco. Alla luce dei cambiamenti climatici risulta necessario raccogliere i frutti ogni giorno per evitare che restino a lungo a contatto con il suolo, dove l’umidità e, soprattutto le temperature elevate, favoriscono la proliferazione dei funghi. Secondo il team di ricerca è necessario un cambio di mentalità: “La castagna non è un frutto secco, bensì un frutto fresco. Noi consigliamo di raccogliere ogni giorno le castagne cadute e di refrigerare immediatamente i frutti, mantenendo una temperatura vicina allo zero”, aggiunge Gatti. Inoltre, questa catena del freddo va mantenuta fino al consumo, il che significa che sia al supermercato che a casa le castagne vanno conservate in frigo. Le attività di ricerca intorno al castagno si inseriscono nel programma di ricerca NURBS (Nuts&Herbs), svolto in collaborazione con la Fondazione Edmund Mach e promosso dalle Provincie autonome di Bolzano e Trento.

Dal pendio alla raccolta smart: una storia di adattamento e creatività

Un’esperienza di innovazione dalla prassi locale arriva da Johann Laimer, che gestisce un piccolo maso a quasi 600m s.l.m. a Postal, Merano. Fino a 25 anni fa i ripidi pendii intorno ad esso erano coltivati a melo. Sotto la chioma dei due grandi castagni secolari presenti in azienda è sorta l’idea: trasformare i versanti scoscesi in castagneto da frutto. Johann inizia a moltiplicare lui stesso giovani piantine, tentativo dopo tentativo. Oggi, l’azienda agricola Kösti può vantare un ettaro di castagneto da frutto produttivo nonché un vivaio specializzato nella produzione di giovani piante di castagno di alta qualità.

Ma il tempo delle sfide non è ancora finito: la carenza di manodopera ha reso negli anni la raccolta sempre più difficoltosa e incerta. Grazie a scambi di idee ed esperienze anche internazionali, Johann ha trovato la soluzione adottando grandi reti per la raccolta delle olive da distendere sotto le chiome dei castagni prima che i frutti inizino a cadere. La presenza delle reti unitamente alla pendenza garantisce un rapido rotolamento delle castagne verso valle dove dei punti di accumulo preventivamente costruiti permettono l’ammasso dei frutti. Questo viene poi raccolto con una speciale macchina aspiratrice che divide i frutti dai ricci, che vengono successivamente sminuzzati per farne nuova sostanza organica in un’ottica di economia circolare. “Grazie anche alla collaborazione con il Centro di Sperimentazione Laimburg abbiamo potuto perfezionare la conservazione dei nostri frutti”, spiega Johann Laimer, “ci siamo infatti dotati di una cella frigo nella quale conservare le castagne a basse temperature. Questo ci permette di mantenerne inalterata la qualità anche per due mesi.”

A vent’anni alla guida della tenuta di famiglia: l’esperienza di Alice Chiarani

Nel corso del Convegno, anche Alice Chiarani ha presentato la propria esperienza imprenditoriale, offrendo una testimonianza concreta di gestione e rilancio di una realtà castanicola in Trentino. Alice ha assunto la conduzione della tenuta di famiglia a Drena nel 2012, all’età di vent’anni, subentrando al padre, venuto a mancare improvvisamente, in una fase particolarmente complessa per l’azienda. Il castagneto, esteso su circa cinque ettari e composto in larga parte da piante secolari di Marone di Drena, era fortemente compromesso dalla diffusione del cinipide galligeno, una piccola vespa invasiva, che aveva causato una drastica riduzione della produzione, passata da 50-60 quintali a circa sei.

Nel corso degli anni, Alice ha intrapreso per l’azienda un percorso di recupero e consolidamento. La problematica legata al cinipide è stata risolta grazie alla ricerca scientifica della Fondazione Edmund Mach, attraverso la lotta biologica con l’introduzione di un antagonista naturale. Oggi le rese del castagneto si attestano nuovamente intorno ai 50 quintali. Parallelamente, Alice ha diversificato l’attività aziendale, producendo crema di marroni bio, e certificando la struttura ad agriturismo B&B. “La ricerca scientifica resta un elemento centrale per il futuro della castanicoltura”, afferma Alice Chiarani, “Il cambiamento climatico impone soluzioni basate sulla ricerca scientifica, anche grazie al contributo di enti come la Fondazione Edmund Mach e il Centro di Sperimentazione Laimburg.”

Centro di Sperimentazione Laimburg

Il Centro di Sperimentazione Laimburg, fondato nel 1975, è il centro di ricerca per l’agricoltura e la qualità degli alimenti in Alto Adige. Attraverso attività di sperimentazione e ricerca effettuate con criteri scientifici creiamo know-how, elaboriamo soluzioni e realizziamo innovazioni per l’agricoltura e la trasformazione agroalimentare. Con le nostre ricerche garantiamo in Alto Adige la coltivazione e la produzione di prodotti agricoli di alta qualità e copriamo l'intera catena di produzione alimentare, dalla coltivazione al prodotto finito. Nelle aree montane del territorio, la nostra ricerca applicata contribuisce a sostenere e promuovere la varietà delle colture locali. In questo modo diamo un contributo concreto allo sviluppo delle aziende agricole locali. Il Programma di attività viene elaborato e definito annualmente insieme ai rappresentanti dell’agricoltura e della trasformazione agroalimentare locale. In questo modo viene assicurato che le nostre attività di sperimentazione e di ricerca siano rivolte alle necessità concrete della realtà agricola. Ogni anno i nostri oltre 200 collaboratrici e collaboratori lavorano a più di 400 progetti di ricerca sia nei nostri laboratori a Vadena e al NOI Techpark, sia sui campi sperimentali dell'Agenzia Demanio Provinciale, con la quale manteniamo una storica collaborazione.