Grüne Fraktion - Gruppo Verde - Grupa Vërda
Grüne fordern Nachbesserungen bei Förderungen für Photovoltaik und Batteriespeicher ab 2027
Die Landesförderungen für erneuerbare Energien sollen die Energiewende unterstützen und nicht jene benachteiligen, die bereits in nachhaltige Technologien investiert haben. Die Grüne Fraktion fordert die Landesregierung auf, die Förderrichtlinien für 2027 anzupassen und die Förderungen für Photovoltaik, Wärmepumpen und Speicherbatterien besser aufeinander abzustimmen.
Derzeit ist die Landesförderung für Photovoltaikanlagen und Speicherbatterien an die gleichzeitige Installation einer neuen Wärmepumpe geknüpft. Doch was gilt für jene, die bereits eine Wärmepumpe besitzen? Sie gehen leer aus. „Es ist nicht sinnvoll, diejenigen zu benachteiligen, die ihren Beitrag bereits geleistet haben. Wir müssen Familien ermöglichen, die Energiewende schrittweise zu vollziehen, ohne Anreize für den Austausch noch funktionierender Anlagen zu schaffen“, betont Zeno Oberkofler, Erstunterzeichner des Grünen Vorschlags.
Die Landesregierung will die Förderkriterien und Beiträge auch 2027 unverändert beibehalten. Die Grünen fordern hingegen, diese Widersprüche zu beseitigen. Die Förderungen sollen auch jenen zugutekommen, die bereits eine Wärmepumpe besitzen. Außerdem müsse geklärt werden, ob für Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von mehr als 20 kWp eine Mehrwertsteuer-Nummer erforderlich ist. Eine Antwort des GSE (Gestore dei Servizi Energetici) steht dazu noch aus.
„Damit Bürger:innen sowie Unternehmen mit Vertrauen investieren können, braucht es klare Regeln, die rechtzeitig veröffentlicht werden. Die Energiewende muss einfacher werden – und darf nicht durch widersprüchliche Voraussetzungen erschwert werden“, erklären die Grünen-Landtagsabgeordneten Zeno Oberkofler, Brigitte Foppa und Madeleine Rohrer abschließend.
Weitere Informationen: https://www.landtag-bz.org/de/politische-akte/819216
Bozen, 15.10.2026
Landtagsabgeordnete
Zeno Oberkofler
Brigitte Foppa
Madeleine Rohrer
Verdi: correggere gli incentivi 2027 per fotovoltaico e batterie
Gli incentivi provinciali per le energie rinnovabili devono sostenere la transizione energetica, non penalizzare chi ha già investito in tecnologie sostenibili. Il Gruppo Verde chiede alla Giunta provinciale di correggere le direttive per il 2027, rendendo più coerenti le agevolazioni per fotovoltaico, pompe di calore e batterie di accumulo.
Attualmente, il contributo provinciale per fotovoltaico e batterie è subordinato all’installazione contemporanea di una nuova pompa di calore. E per chi ne possiede già una? Niente. “Non è ragionevole penalizzare chi ha già fatto la propria parte. Dobbiamo permettere alle famiglie di completare gradualmente la transizione energetica, senza incentivare la sostituzione di impianti ancora funzionanti”, sottolinea Zeno Oberkofler, primo firmatario di questa proposta.
La Giunta intende mantenere invariati criteri e contributi nel 2027. I Verdi chiedono, invece, di correggere queste incongruenze, estendendo gli incentivi anche a chi possiede già una pompa di calore e chiarire se per gli impianti fotovoltaici superiori a 20 kWp sia necessaria una partita IVA, questione ancora in attesa di risposta da parte del Gestore servizi energetici.
“Perché cittadini e imprese possano investire con fiducia, servono regole chiare e pubblicate in tempo. La transizione energetica va resa più semplice, non ostacolata da requisiti incoerenti”, concludono i consiglieri Verdi Zeno Oberkofler, Brigitte Foppa e Madeleine Rohrer.
Maggiori informazioni: https://www.consiglio-bz.org/it/atti-politici/819216
Bolzano, 15/10/2026
Cons. prov.
Zeno Oberkofler
Brigitte Foppa
Madeleine Rohrer