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Oberschulzentrums Mals

Adventzeit ist auch Märchenzeit für lauschende und staunende Kinderaugen

Fächerübergreifender Unterricht einmal anders: Puppentheater am Sozialwissenschaftlichen Gymnasium (SOGYM) des Oberschulzentrums Mals. Die Schülerinnen und Schüler der 3 A und B des SOGYM führen „Hänsel und Gretel“ für die Kindergartenkinder der näheren Umgebung auf.
„Hänsel und Gretel“ als Puppentheater am Sozialwissenschaftlichen Gymnasium (SOGYM) des Oberschulzentrums Mals. Die Schülerinnen und Schüler der 3 A und B des SOGYM haben im Rahmen des fächerübergreifenden Unterrichtes das Märchen als Puppentheater adaptiert und für die Kindergartenkinder den Oberen Vinschgaus aufgeführt.

„Das Puppentheater braucht viel Vorbereitung“ so das Leitungsteam des Projektes Frau Viktoria Wegmann und Frau Nadine Stocker. „Das beginnt mit der kleinkindgerechten sprachlichen Adaption und strukturellen Gestaltung des Märchens, geht weiter mit Herstellung der Puppen und der Bühnenbilder, weiters mit der Konzeption und Umsetzung von Regie und Choreografie und schließlich muss das Ganze auch mehrfach geprobt werden. Die verschiedenen Aufgaben müssen unter den Schülerinnen und Schülern gut verteilt werden. Dabei sollen auch deren besondere individuelle Stärken und Fähigkeiten zum Tragen kommen.“

Insgesamt haben ca. 100 Kindergartenkinder die Aufführung besucht. Die „Prader Waldbienen“ waren ebenso dabei wie die Kindergartenkinder von Mals. Die Schülerinnen der 2 A und B des SOGYM ließen sich den Spaß auch nicht nehmen und fühlten sich in ihre Kindzeit zurückversetzt.

Die Aufführungen sind beim kleinen Publikum und bei den Begleitpersonen sehr gut angekommen. Die Kinder haben aktiv mitgemacht und im Anschluss an die Aufführungen hatten sie die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und selbst die Handpuppen auszuprobieren.

Eine Schülerin fasst ihre Erfahrungen so zusammen: „Am Anfang haben uns die Projektleiterinnen die Ziele des Projektes erklärt: Teamwork in der Klasse, Zusammenarbeit mit der Arbeitswelt; die Arbeit mit Kleinkindern durch praktisches Tun besser erfassen können und erfahren, wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen. Ich denke, da ist uns einiges gut gelungen. Ich bin dankbar für die Möglichkeit, praxisnah und gemeinsam zu lernen.“