Laas
Etschbrücke in Laas ist komplizierte Baustelle
Die Etschbrücke in Laas ist eine komplizierte Baustelle. Weil die Brücke einer Kollaudierung nicht mehr standgehalten hätte, wird sie derzeit neu gebaut. Für den Neubau wird jenes Zeitfenster genutzt, in dem die Arbeiten zur Elektrifizierung gemacht werden und der Zug nicht fährt. „Es ist eine schwierige Baustelle. Das Wichtigste ist, dass nichts passiert“, sagte Bürgermeisterin Verena Tröger bei der Ratssitzung am 26. November 2025. Nachdem es von zwei Grundbesitzern keine schriftliche Zusage für eine alternative Fußgängerbrücke auf ihrem Grund gegeben habe, ist nun ein Shuttledienst über die Marmorbrücke angelaufen.
„Dieser wird gut angenommen“, sagte Referent Dietmar Spechtenhauser. Zudem hat die STA Nein zu einer Nutzung der alternativen Fußgängerbrücke nach der Wiederinbetriebnahme der Vinschger Bahn gesagt. Auch das habe für die Alternative eines Shuttledienstes gesprochen. 310 Euro an Tagespauschale kostet der Dienst. „Die Arbeiten sind genau im Zeitplan“, sagte Spechtenhauser. Das habe ihm Ingenieur Michael Hofer bestätigt. Obwohl fast jeden Tag unvorhergesehene Dinge zu lösen sind. Spechtenhauser: „Jeder, der einmal gebaut hat, weiß, dass ständig Unvorhergesehenes auftritt.“ Heikel ist das Abtragen auch, weil bei der alten Etschbrücke sämtliche Leitungen, wie Fernwärme, Strom usw. angebracht sind. Die Brücke werde in den nächsten Tagen herausgelupft. Zweispurig wird die neue Brücke gebaut - mit einer Hebevorrichtung im Falle von Hochwasser. Thema war die Etschbrücke bei der Gemeinderatssitzung, weil die Bürgerliste dazu eine Anfrage gestellt hat.
Eyrs war dann gleich zweimal Thema bei der Ratsitzung. Das Infrastruktur-Projekt der Feuerwehrhalle Eyrs ist um rund 400.000 € teurer geworden. Die Halle selbst werde nur 40.000 Euro mehr kosten. Die Mehrkosten für das Infrastruktur-Projekt sind durch das Anheben und Aufschütten und die Grenzmauern in Richtung Pronto und Siller entstanden. Die Einrichtung sei günstiger geworden. Das Bauende ist für März 2026 vorgesehen.
Und: Oberhalb der Tuchbleiche-Siedlung wurde einem Antrag stattgegeben, Landwirtschaftsgebiet in eine Mischzone auszuweisen. 90.000 € bekommt die Gemeinde dafür. Die Erschließung, das wurde beschlossen, dürfe nicht über den schmalen Tuchbleicheweg erfolgen. (ap)