Nationalpark Stilfserjoch - Geduldiges Warten auf den Augenblick- Die Sieger des 9. Fotowettbewerbes 2013
Wolfgang Platter, am Tag des Hlg. Gregor des Großen (Papst um 540), 12. März 2014
Am Mittwoch, 5. März 2014 hat am Zentralsitz des Konsortiums Nationalpark Stilfserjoch in Bormio die Abschlusssitzung der Fachjury zur Bewertung der Bilder stattgefunden, welche im Rahmen der 9. Auflage des Fotowettbewerbes „Den Nationalpark fotografieren“ eingesendet worden waren. Der Fotowettbewerb wird seit seiner ersten Auflage in Zusammenarbeit mit dem italienischen Generalimporteur der optischen Geräte des Tiroler Unternehmens Swarovski Optik ausgelobt und durchgeführt. In der nunmehr zum Abschluss gekommenen Auflage 2013 war der Wettbewerb zum vierten Mal vom Nationalpark Stilfserjoch zusammen mit den zwei italienischen Nationalparken Gran Paradiso und Abruzzen, Latium und Molise und dem französischen Nationalpark La Vanoise durchgeführt worden.
Vier Kategorien
Bei der letztjährigen Auflage des Wettbewerbes für Naturfotografien wurden Digitalfotos in vier Kategorien zugelassen und außerdem drei Preise für die Kategorie übergreifenden „Gesamtsieger“ vergeben. Die zugelassenen Kategorien mit den jeweils eingesendeten Fotos waren:
Landschaftsfotos mit insgesamt 570 Einsendungen, Wildtierfauna (676), Makrofotografie (512), Digiskoping (23).
Das Digiskoping ist eine neuere Technik aus der Zeit der Pocket-Digitalkameras. Bei dieser Fototechnik wird die Digitalkamera mit dem Fernrohr gemeinsam eingesetzt. Der Fotoapparat wird mittels einer Adaptervorrichtung hinter dem Okular des Spektivs montiert. 
Die Sachpreise in Form von optischen Geräten und Zubehören sowie Fotoapparaten wurden von Swarovski Optik Italien und Canon zur Verfügung gestellt. Weitere Preise in Form von Kurzaufenthalten und Büchern oder Fotoveröffentlichungen in der Fachzeitschrift „Natura“ werden von den Nationalparken und dem Verlagshaus Edinat beigesteuert.
Ein Bisschen Statistik:
Im Jahr 2013 waren insgesamt 1.781 Bilder eingesendet worden. Sie wurden von der Fachjury unter dem Vorsitz von Lello Piazza, Professor für Fotographie und Design an der Universität Mailand bewertet.
Die Sieger:
Als absolute „Gesamtsieger“, aus allen Kategorien ermittelt, wurden prämiert.
1. Preis: Guido Muratore mit dem Foto „Der Bartgeier und die Gämse“
2. Preis: Luca Fassio mit dem Motiv „Wollgräser im Schnee“
3. Preis: Giuseppe Bonali mit dem Foto „Erste Lichtstrahlen“, einen Marienkäfer auf einer taunassen Blüte abbildend.
In der Kategorie „Wildtierfauna“ wurden prämiert:
1. Preis: Georg Kantioler „Auerhahn“;
2. Preis: Manuel Plaickner „Habicht bei Schneefall”;
3. Preis: Sergio Peroceschi “Hermelin”.
In der Kategorie „Landschaften“ wurden prämiert:
Landschaft im Nationalpark Stilfserjoch: Matteo Berbenni „Foggy sunset“. Das Foto bildet einen See und eine Bergspitze im Nebel beim abendlichen Sonnenuntergang ab.
Landschaft im Nationalpark Gran Paradiso: Von Luca Fassio „Ciarforon“ Bergspitze im Morgenlicht.
Landschaft im Nationalpark Abruzzen Latium Molise: Michele di Gennaros „Monte Meta“.
Landschaft im Nationalpark La Vanoise: Bruno Sandretto: Bergsee im Morgengrauen
In der Kategorie „Makrofotografie“ siegten:
1. Preis: Giuseppe Bonali „Piccolo mondo“, Schnecke auf Pilzstängel.
2. Preis: Maurizio Lancini “Coccinella in genziana”, Marienkäfer im Schlund einer Enzianblüte.
3. Preis: Claudio Pia “Cicala comune in controluce”, Grille im Gegenlicht.
Als bestes Foto einer Blütenpflanze wurde das Foto „Leucanthemopsis alpina“ von Claudio Pia ausgezeichnet. Es zeigt die Alpen-Wucherblume oder Alpen-Margerithe mit Blättern in der Bodenrosette und mit Blütenstielen.
In der Kategorie Digiscoping siegte Andrea Roverselli mit dem Foto „Bianca e sfocato“. Das Bild zeigt ein Schneehuhn im Kopfporträt und Sommergefieder.
Die Jury hat außerdem 10 Fotos als besonders gelungen und hochwertig mit der Verleihung eines Diplomes belobigt.
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