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Dienstag, 26 November 2024 13:19

FF-Halle Eyrs geht in die nächste Runde

Eyrs/Laas - Die Vorgeschichte ist bekannt. Und: Mehr als ungut. Der Bau der Feuerwehrhalle Eyrs steht seit Sommer still. Der Grund sind Wasser- und Setzungsprobleme. „Die einzige Möglichkeit, dass wir mit dem Bau weitermachen können, ist die Null-Quote um 70 bis 80 Zentimeter zu erhöhen und den Bau zu lupfen“, hatte BM Verena Tröger die Gemeinderäte im September wissen lassen. Und: „Dazu braucht es eine Bauleitplanänderung. Die Baudichte muss von 3,5 auf 4,3 Kubik pro Quadratmeter aufgestockt werden.“ Der Fahrplan, damit das Ganze zügig weitergehen kann, wurde eingehalten und das Verfahren zur Bauleitplanänderung eingeleitet. Die Rekursfrist ist ohne Einwände abgelaufen. Am vergangenen 14. November 2024 wurde die Bauleitplanänderung im Gemeinderat beschlossen. Mit Bauchweh. Gemeinderat Hugo Trenkwalder: „Wichtig ist, dass es weitergeht. Mit den Nachbarn müssen Lösungen gefunden werden. Dann hoffen wir, dass der ganze Bau ohne weitere Überraschungen abläuft. Die Gefahr, dass es zu weiteren Überraschungen kommt, ist da.“ Tröger besänftigte: „Christian Siller ist nicht glücklich, aber wir werden eine Lösung finden. Dasselbe gilt für den Herrn Fuchs. Bis zur nächsten Sitzung wissen wir mehr. Stand heute wie heute haben wir kein Problem mit den Nachbarn.“ Die Bürgerliste hat sich bei der Abstimmung enthalten. Gestern (27.11.2024; Anm. der Redaktion) stand das Varianteprojekt zur Diskussion. Ob eine Weiterführung des Baus nach Dreikönig möglich ist, wird sich zeigen. Zur Erinnerung: Christian Siller trat 2020 der Gemeinde Laas das Grundstück, wo die Feuerwehrhalle, ein Parkplatz und eine Zufahrtsstraße entstehen sollen, im Ausmaß von 2.550 m2 und einem Wert von 279.000 Euro kostenlos ab. Im Gegenzug wandelte die Gemeinde Laas die verbleibenden 5.550 m2 des Siller-Areals in eine C1-Zone um. Darauf baute Siller zu 60 % Wohnungen und zu 40 % Detailhandel und Dienstleistungen. Ausgehandelt hatten den Deal damals Gemeindereferent Benedikt Zangerle und BM Andreas Tappeiner. (ap)

Dienstag, 26 November 2024 13:17

Was geschieht ab 1. Jänner?

Schlanders/Vinschgau - Wenn das so weitergeht, dann besteht akute Gefahr für die Geburtenabteilung am Krankenhaus Schlanders. Was geschieht ab 1. Jänner? Diese Frage stellt man sich am Krankenhaus Schlanders. Für den heurigen Dezember sind die Dienste so gut wie gedeckt. Der Vinschgerwind hat Mitte Oktober darauf aufmerksam gemacht, dass die Grunddienste nicht mehr gewährleistet sein könnten. Das gesetzliche Verbot, mit Fachärzteunternehmen Verträge abschließen zu können, ist für das Krankenhaus Schlanders dermaßen bedrohlich, dass Dienste in der bisherigen Form nicht mehr aufrecht erhalten werden können. Der Sanitätsbetrieb ist zwar auf der Suche nach Aushilfen, vor allem in der Pädiatrie und in der Anasthäsie. Aber die Aufgabe in einem Grundversorgungskrankenhaus beinhaltet für die Pädiatrie auch, dass die Geburtenabteilung mitversorgt werden müsste.
Für den morgigen Freitag hat sich Gesundheitslandesrat Hubert Messner in Schlanders angekündigt, um mit den Schlanderser Primaren über Perspektiven des Krankenhauses Schlanders zu debattieren. (eb)

Dienstag, 26 November 2024 10:52

Christine und Günther

Schlanders - Weil Dieter Pinggera aufgrund der Mandatsbeschränkung im Mai 2025 zumindest als BM-Kandidat nicht mehr antreten kann, beginnt sich in Schlanders das Polit-Karussell rund um die Pinggera-Nachfolge zu drehen. Pinggera selbst hat als Nachfolge-Wunsch derzeit sein Ausschussmitglied Christine Kaaserer (Zuständigkeiten: Anliegen der Fraktionen Göflan - Vetzan - Nördersberg - Sonnenberg, Senioren, Land- u. Forstwirtschaft, Nationalpark Stilfserjoch, Jagd) bei allen möglichen Gelegenheiten ins Spiel gebracht. Pinggeras strategischer Hintergedanke: Mit Christine Kaaserer wäre eine Statthalterin im wahrsten Sinne des Wortes installiert und nach fünf Jahren der BM-Sessel für Pinggera wieder frei. Politisch würde sich in dieser Zeit in Schlanders kaum etwas ändern. Allerdings könnte Pinggera die Rechnung ohne Wirt(e) und Wirtschaft gemacht haben. Denn in Wirtschaftskreisen wird derzeit ein Kaliber lanciert, dem die Kreise rund um Pinggera kaum etwas entgegenzusetzen haben: Mit dem ehemaligen Generalsekretär von Schlanders und dann von Meran Günther Bernhart (der seine Karriere im Generalsekretariat der Landesregierung begonnen hat), kursiert ein Name in Schlanders, der mit hohem Ansehen und mit verbandsübergreifender politischer Kompetenz verbunden ist. Bernhart selbst sagt dem Vinschgerwind, dass er durchaus Zeit hätte und, wenn gewünscht, sich einbringen könnte. Denn Günther Bernhart ist seit vier Jahren Pensionist. (eb)

Dienstag, 26 November 2024 10:51

Der Rubik Würfel

Vom Wind gefunden - Vor 50 Jahren hat der ungarische Architekt Ernö Rubik den nach ihm benannten Zauberwürfel erfunden. 1974 hatte Rubik seinen Würfel entwickelt, um das räumliche Vorstellungsvermögen seiner Architekturstudenten zu verbessern. Die bunte Plastikvariante mit den sechs Farben war es schließlich, die alle begeisterte, so dass bis heute mehr als 450 Millionen Stück verkauft wurden. Ein Standard-Rubik’s Cube hat eine Kantenlänge von 57 mm. Der Würfel ist in Höhe, Breite und Tiefe jeweils in drei Schichten unterteilt, die sich 90 Grad um ihre Achsen drehen lassen. Dadurch können Position und Ausrichtung von 20 der insgesamt 26 Steine (die Mittelsteine sind fest verbaut) nahezu beliebig verändert werden. Es dauerte fast drei Jahre, bis Ende 1977 die ersten Würfel in den Budapester Spielzeugläden verkauft wurden. Der Würfel machte sein internationales Debüt auf den Spielzeugmessen von London, Paris, Nürnberg und New York im Januar und Februar 1980. Es gibt insgesamt 43 Trillionen mögliche Farbkombinationen, die durch Drehen entstehen können. Der aktuelle menschliche Weltrekord zum Lösen liegt bei 3,13 Sekunden. Ein Roboter benötigt nur 0,305 Sekunden. Der quadratische Würfel erlangte Kultstatus und ist zu einem Symbol für logisches Denken und kreative Problemlösungen geworden. Millionen von Menschen auf der ganzen Welt sind der Faszination des Würfels erlegen und haben damit nicht nur ihre Geduld, sondern auch ihre Fähigkeit zur Mustererkennung und zum strategischen Denken verbessert. (hzg)

Dienstag, 26 November 2024 10:50

„Danke für Deinen Einkauf im Vinschgau!“

Vinschgau - Der Wirtschaftsverband hds mit seinem Bezirksausschuss startet auch in diesem Jahr im Vinschgau eine Sensibilisierungskampagne für den lokalen Weihnachtseinkauf.
„Mit einer Plakataktion in den teilenehmenden Geschäften möchten wir unseren Kundinnen und Kunden danken, die ihre Einkäufe vor Ort erledigen. Denn der stationäre Handel und die Dienstleistungen im Bezirk tragen entscheidend zur Wirtschaftsleistung unseres Tales bei. Sie sichern mit Herzblut und Fachberatung nicht nur die Grundversorgung, sondern spielen auch eine zentrale Rolle bei der Erhaltung lebendiger und einladender Ortskerne“, erklärt hds-Bezirkspräsident Dietmar Spechtenhauser die Plakataktion.

Dienstag, 26 November 2024 10:48

Und die Latschander?

Eine Steinschlagverbauung ist seit langem das Herzensanliegen der SVP-Vinschgau. Denn der Straßenabschnitt ist für den pulsierenden Verkehr essentiell. LR Daniel Alfreider hat beim Treffen mit der Wirtschaft am 22. November in der Zimmerei Blaas in Tschengls (wir kommen darauf zurück) Perspektiven geöffnet: Die Voruntersuchungen seien abgeschlossen, eine rund 300 Meter lange Steinschlagschutzgalerie notwendig: man gehe jetzt in die Erstellung eines Vorprojektes und 2026 können die Arbeiten voraussichtlich ausgeschrieben werden.

Dienstag, 26 November 2024 10:47

Geschenke für die Dörfer

s2 erwin 2854Kommentar von Chefredakteur Erwin Bernhart - Der Advent ist da. Lichter, Düfte, Dekorationen. Weihnachtseinkäufe. Zu Weihnachten Geschenke zu machen hat sich eingebürgert, gehört mittlerweile zur Tradition. Konsum? Aber ja. Erinnerungen an die eigene Kindheit werden wach. Man/frau hat sich als Kind über Geschenke mit leuchtenden Augen gefreut. In der Adventszeit stehen also Einkäufe im Vordergrund. Manche Familien machen Engele-Bengele, in vielen Familien gibt es Geschenke für Kinder, Eltern und Großeltern. Manche machen keine Geschenke. Tatsache ist, dass die Weihnachtszeit die kaufintensivste Zeit im Jahr ist. Und auf diese Intensität ist der internationale Handel ausgerichtet, hat längst mit black fridays und ähnlichen Angeboten die Kauflust und das Geschenkemachen im Visier. Aber warum in die Weite schweifen? Der lokale Handel ist gut aufgestellt, bietet alles, was das vorweihnachtliche Herz begehrt. Und warum soll die Wertschöpfung nicht vor Ort bleiben? Das bringt letztlich auch großen Nutzen: Die Einkaufssicherheit vor Ort wird gewährleistet, Töchter und Söhne können ausgebildet und mit sicherem Arbeitsplatz versorgt werden, die Dörfer bleiben belebt, das Sponsoring für Sport- und Freizeitvereine ist gesichert (oder haben Sie schon mal „Amazon“ als Sponsor Ihres Vereins an Land ziehen können?). Also mit lokal eingekauften Geschenken für die Liebsten macht man auch Geschenke für die Dörfer, für sich selbst. Damit schließt sich ein Kreis, ein lokaler Kreislauf, der nicht zu unterschätzen ist. 

Landesrat Alfreider stellt aktuelle und geplante Mobilitätsprojekte vor - Bedeutung moderner Infrastruktur für den Vinschgau vorgestellt

SCHLANDERS (LPA). Landesrat Daniel Alfreider hat sich mit den Vertretern der Bezirksgemeinschaft und den Bürgermeistern des Vinschgaus getroffen, um über Mobilitätsthemen zu sprechen. Mit Ressortchef Martin Vallazza und den Amtsdirektoren Johannes Strimmer und Stephan Bauer stellte Alfreider laufende Bauvorhaben, bevorstehende Ausschreibungen und Projekte vor. Ziel sei es, die Mobilität im Bezirk, allen voran die Öffis, zu verbessern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. "Der Vinschgau braucht eine moderne und sichere Infrastruktur, die den Mobilitätsbedürfnissen der Menschen vor Ort gerecht wird", betonte Alfreider.

Ressortdirektor Vallazza berichtete über die Details zu den notwendigen Bahnsperren 2025, die für die Elektrifizierung der Vinschger Bahn erfolgen (LPA hat berichtet) sowie über die Finanzierung der Radwege-Projekte von Bezirksgemeinschaft und Gemeinden.

Die Umfahrung Kastelbell ist derzeit in Bau. Ende 2025 soll der Tunnel für den Verkehr freigegeben werden. Außerdem starteten im November zwei weitere Arbeiten: der Bau des Kreisverkehrs in Partschins (Investition: 3,5 Millionen Euro) und die Errichtung der Fußgänger- und Radunterführung auf der Töll (Investition: 1,8 Millionen Euro). 

Für den Winter ist eine wichtige Ausschreibung geplant, und zwar für den Bau der Lawinenschutzgalerie Vernagt (Investitionen: 12 Millionen Euro). Das Ausführungsprojekt liegt vor, sodass die Bauarbeiten bald beginnen können. Auch neue Projekte sind laut Strimmer bereits in der Planung, wie die Steinschlagschutzgalerie Latschander, die mit einer Länge von 300 Metern zusätzlichen Schutz für die Verkehrswege bieten soll. Die Untersuchungen und Steinschlagsimulationen sind beendet, das Vorprojekt wird ausgearbeitet.

In Ausarbeitung ist eine Verkehrsstudie für den Obervinschgau, als Fortsetzung zur Studie "Untervinschgau", im Zuge derer das Land bereits Weichenstellungen getroffen und Projekte auf den Weg gebracht hat. Eine Arbeitsgruppe nimmt die Verkehrssituation genauer unter die Lupe. Für Anfang 2025 sind Verkehrserhebungen mittels Verkehrslesekameras geplant. Die Daten werden analysiert, um eine Prioritätenliste für Eingriffe für mehr Verkehrssicherheit und flüssigere Mobilität zu erstellen. Alfreider zeigte sich zuversichtlich, dass die vorgestellten Projekte einen  Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten. Die Zusammenarbeit mit den Gemeinden und den Fachleuten sei entscheidend, um die Mobilität im Vinschgau zukunftssicher zu gestalten, so der Landesrat.

san

Künstlerinnen und Künstler, die eine Rentenzuzahlung der öffentlichen Hand beanspruchen möchten, können bis Ende des Jahres in einen von ihnen gewählten Zusatzrentenfonds einzahlen

BOZEN (LPA). Kunstschaffende können unter bestimmten Voraussetzungen eine Rentenzuzahlung der öffentlichen Hand beanspruchen. 

Sofern das Gesamtbruttoeinkommen im Jahr 2024 den Betrag von 35.000 Euro nicht überschreitet, können Künstlerinnen und Künstler, die im Jahr 2024 selbst in einen Zusatzrentenfonds eigener Wahl einzahlen, mit einer Ergänzung von 500 Euro durch die öffentliche Hand rechnen. Voraussetzung für den Antrag einer Rentenzuzahlung ist die Einschreibung in das Landesverzeichnis der Künstlerinnen und Künstler. Diese muss im kommenden Jahr bis spätestens 31. März 2025 erfolgen, und zwar in einem der jeweils zuständigen Kulturämter der deutschen, ladinischen oder italienischen Sprachgruppe. Die Rentenzuzahlung ist bis zum 30. November 2025 bei der Agentur für soziale und wirtschaftliche Entwicklung (ASWE) zu beantragen.

Antragsberechtigt sind hauptberuflich tätige Kunstschaffende aus den Sparten Bildende und Darstellende Kunst, Musik, Literatur und Film, die aus Südtirol stammen oder seit mindestens zwei Jahren in Südtirol leben und arbeiten.

Für diese Maßnahme, die sich vor allem an junge hauptberuflich freischaffende Künstlerinnen und Künstler richtet, werden jährlich Geldmittel in der Höhe von 500.000 Euro zur Verfügung gestellt. Verwaltet werden diese Mittel der Region durch die beiden Länder Südtirol und Trentino laut Regionalgesetz Nr. 4 von 2020.

red/mac

Am vergangenen Wochenende hat das Schweizer Stimmvolk den Beschluss des Bundesrates (Bundesregierung) und mitgetragen vom Nationalrat (Bundesparlament) zum Ausbau des Autobahnnetzes bei einer Stimmbeteiligung von 45 %, in einem Referendum mit 52,7 % zurückgewiesen. Damit werden 5 Mrd. CHF zur Förderung sanfter Mobilität frei.
Erstaunlich ist das Ergebnis vor allem, weil die finanziellen Mittel für die Informations- und Werbemöglichkeit der zwei Positionen sehr ungleich zugunsten einer Annahme des Beschlusses verteilt waren.

Demgegenüber wird dem Südtiroler Stimmvolk von der Landesregierung immer noch das ihm vom Autonomiestatut seit 2001 zugesprochene Stimmrecht vorenthalten.
Wenn die Südtiroler Bevölkerung dieses Recht tatsächlich ausüben könnte, dann stünden    Volksabstimmungen in Sexten (Ausbau Skikarussell Helm), Innichen (Bahnüberführung),  Olang (Kreuzung Antholzer Tal), Gröden (Cunfin-Böden), Kaltern (Speicherbecken), Ulten (Pumpspeicherwerk), Naturns (Tiefgarage im Dorfzentrum) an.
Nicht nur auf Gemeindeebene werden Volksabstimmungen verhindert, sondern auch auf Landesebene sind von der Kommission der Landesregierung fünf Volksinitiativen abgewiesen und zwei Volksbegehren mit einer Verschärfung der Regeln verunmöglicht worden. In Südtirol kann dieses Recht nicht mehr ausgeübt werden, weil die regierende Mehrheit alle Volksabstimmungen, die zwischen 2009 und 2015 stattfinden konnten, verloren hat und wohl aufgrund dieser Erfahrung weitere von oben verhindert.


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