ASV-Mals - Volleyball - Mit einer Bilder-Schrift- Aktion fordern die U-12- Volleyballmädchen im ASV Mals die politisch Verantwortlichen im Lande auf, sie beim Weg aus der Corona-Krise nicht zu vergessen. Jedes der zehn Mädchen hatte ein Wort geschrieben. Über das Internet wurde dann der Satz zusammengestellt mit der Frage: „Wann dürfen wir wieder zusammen spielen und unsere Freunde treffen.“ Und die U-12 - Mädchen sprechen dabei auch für die übrigen Volleymannschaften im ASV Mals, für die U-15 und für die „Volleyballzwerge“, die bei Schnupperkursen erst dabei waren, das Volleyballspiel kennen zu lernen. Seit März konnten die jungen Athletinnen kein Volleyballspiel mehr bestreiten, und durften sich so auch nicht mehr sehen. Denn im Rahmen der Einschränkungen für die Bevölkerung waren alle Mannschaftsspiele verboten worden. Was den jungen Sportlerinnen über Monate blieb, war einzig und allein der Kontakt über die sozialen Netzwerke untereinander und zur Trainerin Karin Thanei sowie zum Trainer Alessandro Di Nardo, der ihnen während des Lockdowns über Whatsapp Videos mit einigen Trainingsaufgaben für daheim übermittelte. Doch Trainingsübungen allein können das Spielen in der Mannschaft nicht ersetzen. Kinder leiden darunter, dass sie sich nicht mehr gemeinsam sportlich bewegen können, dass sie sich beim Volleyballsport nicht mehr Mannschaft gegen Mannschaft messen können. Seit 18. Mai ist zwar das Training im Freien möglich, doch der Mannschaftssport ist nach wie vor untersagt. Es schmerzt auch, dass die Sporthallen noch immer gesperrt sind. Dabei wäre es beim Volleyball in den großen Hallen machbar, die 1:10-Regel (ein Spieler auf 10 Quadratmeter) einzuhalten. Davon ist Thanei überzeugt. Nun hofft das Volleyball OK-Team in Mals, dass die Hallen bis zum geplanten Volleyballcamp mit Argentario Volley Trient, das vom 5. bis 11. Juli stattfinden soll, wieder offen sind und dass gespielt werden kann, wenn auch in reduzierter Form. (mds)