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Dienstag, 25 Januar 2022 13:38

Das Jahr 2022

Vom wind gefunden - Das Jahr 2022 ist das internationale Jahr des Glases und das europäische Jahr der Jugend. 2022 beginnt die internationale Dekade der indigenen Sprachen. Die Ratspräsidentschaft in der EU übernimmt im ersten Halbjahr Frankreich und in der zweiten Hälfte Tschechien. Vier europäischen Staaten wählen neue Staatsoberhäupter: am 24.01. in Italien, am 13. Februar in Deutschland, am 10. April (erster Wahlgang) und 24. April (zweiter Wahlgang) in Frankreich und im Herbst in Österreich. Eine wichtige Wahl gibt es am 8. November in den USA. Alle 435 Sitze des Repräsentantenhauses stehen zur Wahl und 34 der 100 Senatssitze. Vom Naturschutzbund Deutschland (NABU) wurde die Rotbuche zum Baum des Jahres erklärte. Europäische Kulturhauptstädte 2022 sind: Kaunas in Litauen, Esch in Luxemburg und Novi Sad in Serbien. Vom 4. bis 20. Februar finden in Peking (China) die XXIV. Olympischen Winterspiele statt, vom 21. November bis 18. Dezember die 22. Fußballweltmeisterschaft der Männer in Katar. Das Neue Autonomiestatut in Südtirol wird am 20. Jänner 50 Jahre alt. Vor 400 Jahren, im Jänner 1622 ist der französische Dramatiker Moliére geboren. Eines seiner Werke ist Tartuffe. Es ist eine Komödie über Heuchler, Scheinheilige und Schleimer, ein hochaktuelles Thema. Very Peri ist die Pantone Farbe des Jahres 2022. „Very Peri“ ist eine Mischung aus Blau und Rot-Violett, die die schwindenden Grenzen zwischen der physischen und digitalen Welt betont und den Wandel widerspiegelt, der gerade stattfindet. (hzg)

Dienstag, 25 Januar 2022 13:37

Der Vinschgau tickt anders

Vinschgau - Zu einem politischen Treffen mit politischem Wunschdeponieren hat die Bezirksspitze der SVP um Obmann Albrecht Plangger den Tourismuslandesrat Arnold Schuler am vergangenen Freitag nach Schlanders geladen. Schuler solle den beschlossenen Bettenstopp erklären und er möge doch berücksichtigen, dass der Vinschgau anders ticke, als der Rest des Landes. Denn mit einem knappen Viertel der Fläche Südtirols werden im Vinschgau mit seinen rund 19.000 Betten (8 %) lediglich 2,4 Millionen (11 %) Nächtigungen generiert. Bei einem Bettenstopp solle er doch auch die Abwanderung, die Strukturschwäche usw. im Vinschgau berücksichtigen. Schuler hat den BM, den Vertretern aus HGV und von Tourismusdestinationen damit gekontert, dass es nichts nütze, eine große theoretische Bettenanzahl zur Verfügung zu haben, wenn diese dann nicht genutzt werde. Auch sollen die Gemeinden schauen, wie viele Betten effektiv vorhanden seien. Eingelenkt hat Schuler zu einer dreistufigen Einteilung von Gemeinden: strukturstark, -mittelstark und -schwach. Mit offenem Ergebnis. (eb)

Bozen/Meran/Vinschgau - Die Schlagzeile „Schlimmer wie in Weißrussland“ in der Neuen Südtiroler Tageszeitung am 15. Jänner und das Interview mit Karl Zeller und vor allem dessen Aussagen gegenüber dem Athesia-Konzern hat im Vinschgau Erinnerungen wachgerufen und alte Wunden aufgeschlagen. Zeller sagte etwa: „Die Situation in Südtirol ist bald schlimmer wie in Weißrussland: Wenn du nicht willig bist, dann hauen sie dich in die Pfanne...“ Zeller bezieht sich auf die Gebrüder Ebner und auf die Athesia mit ihren Dolomiten. Der SVP-Vizeobmann Zeller wurde tags zuvor in den Dolomiten, eingebettet in einer Anfrage der Freiheitlichen, in etwa so dargestellt, als ob er mit LH Kompatscher „Drahtzieher von Millionen-Geschäften“ (Zitat Tageszeitung) sei. Zeller ließ sich das so nicht gefallen und zog in der Tageszeitung ordentlich vom Latz. Das sei die Retourkutsche dafür, dass er sich geweigert habe, bei Gianluca Bressa zu intervenieren, damit dieser von seinem Ansinnen, mit einem Gesetzesentwurf das Monopol der Athesia in der Region brechen zu wollen, ablasse. Zeller im TZ-Interview: „Ja ich bin von beiden Ebner-Brüdern kontaktiert worden, um in Rom gegen die - unter Anführungszeichen - „minderheitenfeindliche Aktion“ von Bressa zu intervenieren. Ich habe ganz klar Nein gesagt. Erstens bin ich nicht mehr in Rom und zweitens halte ich den Vorstoß Bressas für richtig (...)“ Auch LH Arno Kompatscher hat übrigens den Vorstoß Bressas im „Wind“-Gespräch für richtig befunden.
Zellers später Zorn legt im Vinschgau verheilt geglaubte Wunden offen. So hat sich Athesia mit Michl Ebner an der Spitze zu Jahreswechsel 2004/2005 über Schleichwege die Mehrheit an der „Vinschger Medien GmbH“ mit einem Haufen Geld gesichert, im Rückblick wohl eher mit Steuergeld aus Rom. Athesia hat schon damals ihre Monopolstellung kaltblütig ausgenutzt und die in ihren Augen unliebsame Konkurrenz ausmerzen wollen. Die „Vinschger Medien GmbH“ hatte damals neben dem Bezirksblatt im Vinschgau mit dem „Burggräfler Magazin“ auch ein Bezirksblatt im Burggrafenamt mit zunehmendem Erfolg am Laufen. Die politische Seite hat damals betreten weggeschaut.
Und dann hat Athesia den damaligen Geschäftsführer mit einer Klage und Forderungen von bis zu einer halben Million Euro vor Gericht gezerrt. Der Prozess hat knapp 14 Jahre gedauert, auch mit dem Ziel, unliebsame Personen unbeweglich und mundtot zu machen. Athesia dürfte auch diese Prozesskosten mit römischem Steuergeld bestritten haben. Genau nach dem von Zeller benannten Motto: „Bist du nicht willig...“, wobei der vollständige Satz im berühmten Zauberlehrling mit „...dann brauch’ ich Gewalt“ endet. (eb)

Dienstag, 25 Januar 2022 16:06

Zukunftsprojekt

Nauders/Vinschgau/Engadin - Die Initiativgruppe Pro Reschenbahn bleibt am Ball und treibt ihre Vision einer „Reschenbahn 2.0“ weiter voran. LH Arno Kompatscher hat im „Wind“-Interview angekündigt, dass es am 2. März in Scuol ein Gipfeltreffen bezüglich Zuganbindungen geben wird. Grund genug für die Initiativgruppe nachzulegen.

von Erwin Bernhart

Der Nauderer Hotelier Hans Kröll sagt es deutlich: „Die Reschenbahn ist ein Zukunftsprojekt. Ein Bau kommt in den kommenden Jahren nicht in Frage, aber wir treiben die Idee voran, damit eine Reschenbahn in Zukunft verwirklicht werden kann.“ Rückblickend wollen sich die Promotoren einer Reschenbahn nicht den Vorwurf ausgesetzt sehen, nichts getan bzw. sich nicht eingesetzt zu haben. Tatsächlich tüftelt die Initiativgruppe um Hans Köll, Franz Starjakob, Siegfried Gohm und Baldur Schweiger an Visionen, an Trassenführungen und an Kostenschätzungen. Starjakob ist Ingenieur, Schweiger Baufachmann, Gohm und Kröll bringen Herzblut, verkehrsrelevante und touristische Visionen ein. Ein durchaus Ernst zu nehmende Initiative. Der Vinschgerwind hat die Grundzüge der Ideen im April 2021 beleuchtet. Verfeinerungen sind inzwischen hinzugekommen. Vor allem bei den Kostenrechnungen. So schätzen die Experten, dass eine Verbindung Mals Scuol (29 km) über einen Tunnel um die 1,7 Milliarden Euro kosten könnte, eine Verbindung Mals-Landeck über den Reschenpass (78 km) 2,1 Milliarden. Die Initiativgruppe beziffert eine Route Mals-Scuol-Martina-Pfunds-Landeck mit 3,3 Milliarden Euro und die Alternative Mals-Nauders-Landeck mit Anbindung von Scuol über den Sellesbergtunnel mit 2,8 Milliarden Euro. Und es gibt noch andere Varianten.
Hans Kröll sagt dem Vinschgerwind, dass die Bürgermeister von Nauders bis Landeck alle hinter einer Verbindung Mals-Nauders-Landeck stehen würden. Die Bürgermeister im Unterengadin hingegen seien über mögliche Trassenführungen bzw. Anbindungen gar nicht informiert. Kröll erinnert daran, dass die Gäste auch in Zukunft überwiegend aus dem deutschen Raum bzw aus dem Norden kommen werden. Franz Starjakob verweist auf das überbordende Verkehrsaufkommen über den Reschen vor allem in den Sommermonaten. Starjakob wünscht sich, dass sämtliche Zuganbindungsvisionen auf diesselben Studienniveaus gebracht werden.
Der Vinschgerwind hat in Erfahrung bringen können, dass am 2. März in Scuol wohl verkündet werden wird, dass das Ingenieurbüro Bergmeister eine Zusammenfassung und Bewertung der verschiedenen Bahnprojekte durchführen solle. Denn die technische Arbeitsgruppe wird wohl keinen gemeinsamen Nenner gefunden haben. Für die Katz? Nicht ganz, denn die Initiativgruppen Pro Mals-Scuol und Pro Reschenbahn sind erweckt worden und haben sich in Stellung bringen können.

Dienstag, 25 Januar 2022 13:33

Nix Kubatur, nix Schrebergärten

Partschins - Die Landesregierung ist dem Gemeinderat von Partschins teilweise ordentlich in die Parade gefahren und hat einige Dinge von Amts wegen zurechtgezurrt. Der Gemeinderat hatte im Herbst vorigen Jahres mehrheitlich einer im Dorf höchst umstrittenen Bauleitplanänderung am Salten im Zieltal zugestimmt und zwar für die Umwidmung von „Wald“ in „öffentlichem Parkplatz“ und der Eintragung einer „Freizeitanlage“ teilweise im „Wald“ und im „Landwirtschaftsgebiet“. Dazu wollte der Gemeindeausschuss darin ursprünglich 6003 für „eine gemeinschaftliche Struktur“ verbauen können. Von Schrebergärten war damals im Gemeinderat die Rede. Im Gemeinderat wurde dann der Vorschlag auf 300 Kubikmetern reduziert und mehrheitlich (bei 6 Enthaltungen und einer Gegenstimme) genehmigt - trotz Hinweis der Landeskommission für Raum und Landschaft auf ein komplettes Bauverbot.
Die Landesregierung hat in ihrem Beschluss vom 18. Jänner 2022 den Partschinsern einige Schlupflöcher zugemacht und einer geplanten Kubatur eine Absage erteilt. Nämlich dass die „Freizeitanlage“ ausdrücklich „Waldkindergarten“ sein müsse (dazu wurde ein Absatz in den Durchführungsbestimmungen von Amts wegen ergänzt - also sicher keine Schrebergärten) und dass, so wie es die Landeskommission für Raum und Landschaft bereits ursprünglich angemahnt hatte, ein Verbauung von höchstens 18 Kubikmeter (für die Unterbringung der Geräte) möglich sei. (eb)

Dienstag, 25 Januar 2022 13:31

Und weg ist der Saumoar

Abgerissen, verräumt, verplündert: Beim nunmehr ehemaligen Saumoarhof im Schatten von Schloss Dornsberg in Naturns ist nichts mehr als eine planierte Parzelle übrig. Florian Ruatti hat sich durchringen können, den Hof abzubrechen, so wie es in der Baukonzession (Abbruch und Wiederaufbau) weiland vereinbart war. Geblieben ist ein drückender Bärendienst, den Ruatti von vermeintlich Wohlmeinenden aufgebunden bekam und im Ergebnis bleiben Strafbescheide in einer Höhe von mehr als 200.000 Euro. In der Gemeinde Naturns werden Stundungen angedacht.

Dienstag, 25 Januar 2022 13:27

Schwarze Betten

s2 erwin 2854Kommentar von Chefredakteur Erwin Bernhart - Die Landesregierung hat ein „Tourismusentwicklungskonzept 2030+“ genehmigt und keiner weiß Bescheid. Denn für den Beschluss, der im Schatten der Feiertage kurz vor Jahreswechsel am 28. Dezember 2021 gefasst worden ist, gibt es bis dato keinen Anhang, keine Erläuterungen, keine Details. Es gehe um eine Art Bettenstopp. Am 17. Dezember 2021 vermeldete die Südtiroler Wirtschaftszeitung (SWZ): „Der SWZ liegt das mit Spannung erwartete „Landestourismus­entwicklungskonzept 2030+“ vor. Es bestätigt die angekündigte Deckelung des Tourismus, lässt Ausnahmen für den Urlaub auf dem Bauernhof durchblicken und malt einen Wunschtourismus. Wie es weitergeht, bleibt trotzdem vage.“ Offiziell werden für das Jahr 2020 in Südtirol 227.639 Betten angegeben. Der für den Tourismus zuständige Landesrat geht davon aus, dass rund 20.000 Betten nicht offiziell aufscheinen, die Dunkelziffer also rund 10 Prozent der Betten beträgt. Demnach gibt es im Tourismus „warme“ Betten, also jene die offiziell mit Gästen belegt sind, „kalte“ Betten, die offiziell nicht belegt sind und laut die vom Landesrat kolportierten und vermuteten 20.000 Betten auch „schwarze“ Betten, von denen man so gut wie nichts weiß - zumindest offiziell nicht.
Auf dieser Basis mutet ein wie auch immer geartetes „Tourismusentwicklungskonzept 2030+“ etwas seltsam an. Denn „offiziell“ sind es 21.730.335 Übernachtungen im Jahr 2020. Die „schwarzen“ Betten würden demnach zusätzlich 2,17 Millionen Nächtigungen generieren. „Wunschtourismus?“

Schluderns/Vinschgau - Die Sieger:innen des Wettbewerbs 2021 „Zeigt her Eure Tannen“ sind von der Jury gekürt worden: Platz 1 (1 Christbaum, 1 Gans und 100 Euro für Baumschmuck) geht an Agnes Rettenbacher, Platz 2 (1 Christbaum oder 1 Gans und 50 Euro Baumschmuck) an Angelika Schöpf und Platz 3 (1 Christbaum oder 1 Gans/Ente und 25 Euro Weihnachtsschmuck) an Manuel Theiner. Der Preis für den schönsten Baum im Außenbereich wurde Angelika Ziernheld zuerkannt. Über den Preis für den skurrilsten Baum kann sich Gruber Ingeborg freuen und über den Preis für den schönsten kleinsten Baum Tamara Tumler. Der Baum von Tamara Feuerstein erhielt den Sonderpreis der Jury. Sie erhalten entweder einen Baum oder eine Gans und Baumschmuck. Gutscheine von je 10 Euro (für Gans, Ente oder Baumschmuck) gehen an Andrea Plieger Kurz, Tamara Feuerstein, Cristina Perkmann, Familie Pegger, Wolf Robert, Renate Gurschler, Ute Hofer, Agnes Rettenbacher, Daniela Kofler, Beate Pillon, Sabine Joos, Jonas Riedl, Helene Ruepp, Dagmar Stocker Wunderer, Elmar Anstein, Christine Gerstl, Helmut Fliri, Otto Pegger. Claudia Palma, Diana Eschgfäller, Henry Schönthaler, Sigrid Haller, Karin Weger, Manuela Wolf, Marion Blank, Karin Götsch, Frank Köster, Anna Mall, Victoria Gasser und Franz Punter. Die Preise sind ab dem 1. Dezember 2022 gegen Vorlage der Urkunde oder eines Ausweises am „Weihnachtsbaumstandl“ in Spondinig abzuholen. Der Wettbewerb wurde 2016 ins Leben gerufen 2016 von den Betreibern des „Weihnachtsbaumstandls“ am Spondiniger Bahnhof und erfreut sich großer Beliebtheit. Die Sieger werden verständigt. (mds) 

Dienstag, 25 Januar 2022 13:24

Gesund, fit und wehrbar mit Aikido Yoseikan

pr-info Yoseikan Budo des ASC Schlanders

Die Sektion Yoseikan Budo des ASC Schlanders führt seit einigen Saisonen auch Aikido Yoseikan-Lehrgänge durch, die von Klaus Schwienbacher (4. Dan Yoseikan Budo, 2. Dan Aikido Yoseikan), einem erfahrenen und kompetenten Budo-Lehrer geleitet werden. Er ist Mitglied der Technischen Kommission des Südtiroler Verbandes Yoseikan Budo und befasst sich schon seit Jahren intensiv mit dem Aikido Yoseikan bzw. dem Aikido Mochizuki.
Dieser Aikido-Stil wurde von Minoru Mochizuki, einem der bedeutendsten Meister der Kampfkünste des 20. Jahrhunderts, entwickelt und wird von dessen Sohn Hiroo, dem Begründer des Yoseikan Budo, als eine besondere Disziplin dieser vielfältigen Kampfkunst weitergeführt.
Das Aikido Mochizuki ist eine sehr elegante, aber effiziente Kampfkunst, die eine Reihe von Vorzügen aufweist: Sie fördert unter anderem körperliche sowie geistige Beweglichkeit, Konzentration, Koordination und Fitness. Aikido Mochizuki kann von allen mit Gewinn betrieben werden – vor allem Frauen und Männern ab vierzig, denen Gesundheit und Mobilität bis ins hohe Alter ein Anliegen sind, profitieren von einem konstanten Aikido-Training, das auch im fortgeschrittenen Alter für große Beweglichkeit sorgen kann.
Das Aikido Yoseikan beinhaltet außerdem sehr wirkungsvolle Selbstverteidigungstechniken. Die regelmäßige Beschäftigung mit dieser Kampfkunst fördert die Fähigkeit, intuitiv richtig sowie angemessen zu handeln. Sie stärkt das Selbstbewusstsein und das Gefühl, einem Angriff nicht mehr schutzlos ausgeliefert zu sein.
Um Interessierten eine neue Gelegenheit zu bieten, das Aikido Yoseikan kennenzulernen und sich gleichzeitig fit für den Sommer zu machen, gibt es bei der Sektion Yoseikan Budo des ASC Schlanders-Raiffeisen wieder zwei „Schnupperlektionen“. Diese finden jeweils am 02. und am 09. Februar – immer an einem Mittwoch – von 19.30 bis 21.00 Uhr in der Halle der Sektion statt und sind kostenlos. Informationen können dort oder unter folgenden Telefonnummern 335 6920251 eingeholt werden.
Klaus freut sich auf Euch!

Dienstag, 25 Januar 2022 13:23

Hausherren zweimal am Podium

Martell - Am vorletzten Tag des IBU-Junior-Cups der Biathleten standen in Martell am Freitag die gemischten Staffeln auf dem Programm. Und in beiden Wettkämpfen standen am Ende Vertreter der Gastgebernation Italien auf dem Podest. Die Siege gingen indes an Deutschland und Polen. Am Vormittag gab es eine „klassische“ Mix-Staffel, bei der je zwei Frauen und zwei Männer an den Start gingen. Dabei diktierten anfangs die Slowenen durch die bereits weltcup-erfahrene Ziva Klemencic das Tempo, dicht gefolgt von der deutschen Mannschaft. Doch dann patzte Kaja Zorc, musste drei Mal in die Strafrunde und ermöglichte somit der Konkurrenz das „Überholmanöver“. Deutschland übernahm gleich die Spitze, musste sich mit einer starken Gegenwehr durch das italienische Quartett auseinandersetzen, doch auf der letzten Runde ließ Hans Köllner den Trientner Elia Zeni stehen und heimste den Sieg für das DSV-Quartett (mit Mareike Braun, Hanna-Michelle Hermann, Darius Lodl und eben Hans Köllner) ein. 18,3 Sekunden dahinter lief Italiens Team (Sara Scattolo, Fabiana Carpella, Nicolò Betemps, Elia Zeni) als Zweites durch das Ziel, während der dritte Rang an die Tschechische Republik ging. Abermals eine schwarze Miene gab es im russischen Team, das in Martell bisher gar nicht Fuß fassen konnte. Diesmal war es ein Nachlader zu viel, der von einer Athletin benutzt wurde, der das russische Quartett zur Disqualifikation führte. Dass die Russen am Ende des Tages dann doch noch ein wenig lächeln konnten, verdankt man dem zweiten Platz in der Single-Mix-Staffel, den Liubov Kalinina und Evgenii Emerkhonov einfahren konnten. Einen souveränen Erfolg feierten hier Patrycja Stanek und Marcin Zawol aus Polen. Mit diesem Sieg unterstrichen die polnischen Biathleten, dass die Aufbauarbeit in diesem Land optimal läuft, hatten doch die Burschen bereits in der Vorwoche die Staffel in beeindruckender Art und Weise gewonnen. Italien sicherte sich im Zielsprint knapp vor der Ukraine den dritten Podestplatz. Martina Trabucchi und Iacopo Leonesio konnten das insgesamt erfreuliche Ergebnis für die „Azzurri“ nochmals untermauern. Bis zum letzten Schießen lag auch Deutschlands Duo (Selina Marie Kastl, Moritz Noack) auf Podiumskurs, doch eine Strafrunde warf das Team zurück, das am Ende auf Rang fünf über die Ziellinie lief.
Luis Mahlknecht


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