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Die Entscheidung, das Areal zu erwerben, auf dem sich die Disco Fix befindet, war keine Entscheidung für Leergut und gegen die Jugend.
Ganz im Gegenteil, es war eine notwendige und unaufschiebbare Entscheidung, die der Gemeinde Laas alle Optionen offenhält.
Die Raika Ritten hatte als Eigentümerin der Immobilie den Verkauf unwiderruflich beschlossen, da der Leasingpartner laut Raika Ritten in Schwierigkeiten kam. So wurde das Areal der Disco Fix sowohl auf dem privaten Markt als auch der Gemeinde Laas zum Kauf angeboten.
Von privater Seite meldeten sich verschiedene Interessenten; diese ließen jedoch keinen Zweifel daran, dass sie die Disco nicht weiterbetreiben, sondern das Areal auf andere Weise nutzen möchten.
Mit dem Ziel, dass das Grundstück in Zukunft im öffentlichen Interesse genutzt werden kann, hat deshalb die Gemeinde Laas mit Beschluss des Gemeinderates vom 28.12.2021 das Areal erworben. Was jedoch die künftige Nutzung betrifft, gibt es im Augenblick zwar verschiedene Überlegungen, aber keine endgültige Entscheidung.
War das Betreiben von Discotheken bereits vor Corona nicht einfach, so hat die Pandemie gerade diesen Sektor häufig in finanzielle Schwierigkeiten gebracht.
Es kann jedoch kein Zweifel darüber bestehen, dass es nicht Aufgabe der öffentlichen Verwaltung ist, eine Disco zu betreiben.
Die Raika Ritten hat für das gesamte Areal 1,5 Mio. Euro gefordert. Auf der Grundlage eines Schätzgutachtens, das der Gemeindeausschuss Laas eingeholt hat, und nach intensiven-Verhandlungen mit der Raika Ritten konnte der Kaufpreis auf 750.000 Euro, also auf die Hälfte, reduziert werden.
Mit dem Kauf der Immobilie hat die Gemeinde dem derzeitigen Pächter der Disco Fix die Möglichkeit eingeräumt, den Discobetrieb unter Einhaltung der Corona-Bestimmungen bis Ende Juni 2023 fortführen zu dürfen.
Welche Zweckbestimmung das Areal schlussendlich erhält, ist noch nicht definitiv.
Die Jugendlichen waren gerade in den vergangenen zwei Jahren während der Pandemie jene Gruppe, welche oftmals vergessen und mit ihren Problemen allein gelassen wurde. Gerade was den Unterhaltungssektor anbelangt, gibt es seit der Corona-Pandemie große Defizite.
Darum:
Bei einem Treffen der Bürgermeister/innen des Vinschgaus mit den Jugendreferenten/innen und den Verantwortlichen der Jugenddienste wurde beschlossen, dass der Bezirksausschuss an diesem Thema dranbleibt und die Wünsche der Jugendlichen und der Eltern erhebt und anschließend in Zusammenarbeit konkrete Maßnahmen bezüglich Freizeitangebote für Jugendliche im Vinschgau erarbeitet.

Der Gemeindeausschuss Laas

Laas - Die obere Laaser Alm ist nicht nur aber vor allem für die Laaser ein beliebtes Ausflugsziel, ein willkommener Treffpunkt im bislang relativ unberührten Laaser Tal. Die Laaser Alm ist im Besitz der Fraktion Laas, sie ist an die Sektion Laas im Alpenverein verpachtet, es werden im Sommer einfache Speisen und Getränke auf der Terrasse verabreicht. Ein Idyll.
Dieses Idylle könnte sich ändern. Denn die Fraktion Laas unter Fraktionspräsident Oswald Angerer ist derzeit gemeinsam mit der Gemeinde Laas mit BMin Verena Tröger an der Spitze dabei, prüfen zu lassen, ob sich die obere Laaser Alm als Schutzhütte eintragen und umfunktionieren lassen könnte. Angerer hat seinen Techniker beauftragt, entsprechende Dokumente zusammenzutragen. Angerer hatte dazu schon Vertreter des Alpinbeirates, des AVS, der Forst und des Nationalparkes und der Gemeinde auf die Alm geladen. Der Alpinbeirat ist Beratungsorgan des Landes unter anderem für das Sachgebiet Alpinistik. Angerer hofft, die Angelegenheit noch vor Beginn der Sommersaison abgeschlossen zu haben.
Hintergrund einer möglichen Umwandlung der oberen Laaser Alm zu einer Schutzhütte ist der neu angelegte Marmorrundweg, der von der Zufallhütte in Martell über den Haslhof, die obere Laaser Alm, über die Obere Tschenglser Alm zur Vellnairalm in Richtung Sulden und dann über das Madritschjoch wieder zur Zufallhütte führt. Jeder Ein- und jeder Ausstieg ist möglich. Bei der Planung des Marmorrundweges, der in 5 bis 7 Tagesetappen im Ganzen begangen werden kann, war von vornherein klar, dass das Laaser Tal ein „missing link“ sein wird, was die Übernachtungsmöglichkeit betrifft. Mit der oberen Laaser Alm als Schutzhütte sollte diese Lücke wohl geschlossen werden. Wenn es soweit sein sollte, sagt Angerer, werde die obere Laaser Alm halt etwas adaptiert werden müssen, die Sanitärräume, die Küche und Schlafmöglichkeiten auch im Winter. Eine Planung sei derzeit nicht vorhanden. Zudem sei für eine Klassifizierung als Schutzhütte Voraussetzung, dass keine Straße vorhanden sei.
Damit tritt Angerer jenem Protest in Laas entgegen, der Änderungen an der oberen Laaser Alm befürchtet. In Laas hat es eine Unterschriftenaktion gegen jegliche Änderungen an der oberen Laaser Alm gegeben. Man befürchtet einen wie auch immer gearteten alpinen Neubau samt Forststraßenzufahrt und damit Halli-Galli im beschaulichen Laaser Tal. Die mehr als 300 Unterschriften aus allen Landesteilen wurden vor Weihnachten an BMin Verena Tröger übergeben. In Laas selbst ist man über Änderungen an der oberen Laaser Alm, ohne Detailwissen zu haben, geteilter Meinung.
Angerer sagt, dass mit einer Schutzhütte auch eine mögliche Verpachtung leichter vonstatten gehen könnte. (eb)

Dienstag, 08 Februar 2022 16:07

Boomerang für Glurns

Mals/Laatsch/Schleis/Burgeis-Glurns - Die „politische“ Wahl des Glurnser Katastervertreters Egon Paulmichl, bei der Armin Bertagnolli „ausigwassert“ worden ist, könnte sich als Boomerang für die Glurnser entwickeln.

von Erwin Bernhart

Über die politische Wahl des Katastervertreters in Glurns hat der Vinschgerwind in der Ausgabe 1/2022 berichtet. Zur Erinnerung: Armin Bertagnolli, seit 20 Jahren Glurnser Katastervertreter und Obmann bei der Bergnung Untere Malser Haide wurde ab- und an seiner Stelle Egon Paulmichl mehrheitlich gewählt. Die Katastervertreter von Mals, Laatsch, Schleis und Burgeis sind gegen diese Wahl Sturm gelaufen, denn die Voraussetzungen für ihre Kandidatur hat sich mit Bertagnollis grundlegend geändert. Ein Rücktritt Paulmichls, der in Glurns politischen Rückhalt von der Liste Für Glurns entlang vom Kurt Warger bis hinauf zur VizeBMin Rosa Prieth und BM Erich Wallnöfer genießt, kam nicht in Frage und soll, so die Katastervertreter, darin gegipfelt haben, dass Paulmichl beim Bonifizierungskonsortium in Schlanders vor versammelten Delegiertenrat gesagt haben soll, dass man ihn nicht zurücktreten lasse. Die Katastervertreter Lukas Punter (Mals), Stefan Strobl (Burgeis), Günther Wallnöfer (Laatsch) und Lorenz Noggler (Schleis) forderten von Paulmichl, dass er Obmann der Anlage Untere Malser Haide machen und damit die Aufgaben Bertagnollis übernehmen solle. Dieses Druckmittel funktionierte in keine Richtung. Paulmichl weigerte sich, die Obmannschaft über die Beregnungsanlage zu übernehmen. Ein Rücktritt aller Katasterverteter wurde vom Malser BM Josef Thurner, selbst Bauer und auf die Beregnung angewiesen, und von den örtlichen Bauernbünden verhindert. Obmann will und kann auch keiner der Kataservertreter machen, denn die 2009 errichtete Beregnungsanlage ist eine komplexe Sache, umfasst knapp 600 Hektar, ein E-Werk und alle möglichen Kulturen mit unterschiedlichem Wasserbedarf. Von geringfügigen Reibereien („a Gosch voll kriag“) abgesehen hat Bertagnolli die Anlage beherrscht, Filter gesäubert, Schweißarbeiten durchgeführt und den Bau des 1 Million Kilowattstunden abwerfenden E-Werkes vor 5 Jahren vorangetrieben. Von Lichtenberg aufwärts war Bertagnolli bei den Beregnungsanlagen im Einsatz. Auch in Glurns kann diese Leistung nicht aberkannt werden. Erschwerend hinzu kommt, dass Beregnungswart Benno Malloth in Pension geht.
Nun müssen die Katastervertreter die Anlage auf andere Füße stellen. Der Gedanke, der von allen Katastervertretern grunsätzlich geteilt wird: einen Techniker anstellen. Die Beantwortung der Frage, welche Firma oder wer das sein kann oder soll, dürfte in Glurns wie ein Boomerang eingeschlagen haben: Armin Bertagnolli.

Dienstag, 08 Februar 2022 14:10

Interesse an Disco

Laas - Die letzte Titelgeschichte des Vinschgerwind „Jugend ohne Disco“ hat große Wellen geschlagen. Der Jugend Wunsch ist es, eine Disco im Vinschgau haben zu können. In einer vom Jugenddienst Vinschgau durchgeführten Umfrage haben 1.950 Jugendliche eine Disco im Vinschgau mit „sehr wichtig“ befürwortet. Denn es ist ein Unding, wenn viele Vinschger Jugendliche nach Lana, gar nach Brixen oder sogar bis nach Bruneck pilgern müssen, um tanzen, sich amüsieren und sich unterhalten zu können. Die Eltern sind in großer Sorge wegen der langen Hin- und Rückfahrten. Bekanntlich hat die Gemeinde Laas das Areal der „Disco Fix“ in Laas mit der Zweckbindung „Wertstoffhof“ um rund 750.000 Euro gekauft. Bekannt ist auch, dass der Pächter Thomas Ramoser die Disco Fix bis Juni 2023 weiterführen kann. Nun besteht zusätzliche Disco-Hoffnung. Es gibt nämlich informell zwei Interessenten, die sich um die „Disco Fix“ interessieren und sogar an einem Kauf Interesse haben. Die Disco solle so erhalten bleiben. Es gibt Ideen, die Disco um eine Eventgastronomie erweitern zu wollen. Die Laaser BMin Verena Tröger bestätigt das informelle Kauf-Interesse von zwei Personen. Von vornherein abwimmeln will die BMin dieses Ansinnen nicht und man sei dabei, gemeindeintern rechtlich abzuklären, ob und unter welchen Umständen ein Weiterverkauf der Immobilie möglich sein kann. (eb)

Dienstag, 08 Februar 2022 14:07

Autonomie und Raiffeisen Zentrale

Am 20. Jänner 1972 trat das Zweite Autonomiestatut in Kraft. Nur wenige Tage später, am 29. Jänner 1972, erteilte das italienische Schatzministerium die Genehmigung zur Wiedererrichtung einer Zentralkasse in Südtirol. Ein Meilenstein in der Geschichte der Südtiroler Raiffeisenorganisation. Die Raiffeisen raika_logo Landesbank Südtirol AG wird im kommenden Jahr 50 Jahre alt. Ihrer Gründung am 14. Juni 1973 als „Raiffeisen Zentrale Südtirol A.G.“ gingen jahrelange Bemühungen voraus, um eine zentrale Lücke in der Südtiroler Raiffeisenorganisation zu schließen.

Dienstag, 08 Februar 2022 14:03

Winterwanderung zur Rescher Alm

Im oberen Vinschgau, inmitten der beeindruckenden Gebirgskulisse, liegt die Rescher Alm, die zu Fuß, mit Schneeschuhen oder auf Tourenskiern erreichbar ist. Der Aufstieg ist leicht zu bewältigen und man wird mit einem beeindruckenden Blick auf die umliegenden Berge, dem zugefrorenen Reschensee, der markanten Klopaierspitze und dem Skigebiet Schöneben belohnt.

Es gibt zwei Möglichkeiten die Rescher Alm auf 2.000 Meter zu erreichen: Eine Möglichkeit ist die kurze Wanderung vom Rojental aus. Man fährt mit dem Auto ins Rojental bis zum Parkplatz „Kopferbrugg“. Von hier aus gelangt man über die gewalzte und gespurte Forststraße in rund einer Stunde bei leichter Steigung zur Alm.
Die zweite, etwas längere Variante startet im Altdorf in Reschen beim Parkplatz am See in Reschen. Von dort folgt man zuerst der wanderung_rescheralm2 Markierung Nr. 5 in Richtung Rescher Alm und nachher immer der Winterwanderwegbeschilderung. Durch den verschneiten Wald geht es neben der Rodelbahn auf einem gespurten Aufstieg in leichter Steigung bei der Wallfahrtskirche Vallierteck vorbei immer bergauf. Sobald man den Weg erreicht, hält man sich rechts und erreicht schon bald die Rescher Alm auf 2.000 Meter. Der Abstieg erfolgt über den Aufstiegsweg.

Mit den Tourenski kann man sich die Route von Reschen aus über den Pofellift über die Pofelwiesen bis zur Alm selbst auswählen.

Diese beiden Winterwanderungen, zu Fuß, mit Schneeschuhen oder Tourenskiern zählen zu den schönsten im Vinschgauer Oberland.
Rund 60 km gespurte oder gewalzte Winterwanderwege ziehen sich durch die Ferienregion Reschenpass mit herrlichem Panorama mit Haider- und Reschensee.

Sulden - Von Schneeverhältnissen wie im vergangenen Winter konnten die sportlichen Freunde der kalten Jahreszeit in der bisherigen Wintersaison nur träumen. Auch im Langlaufsport zeigt es sich heuer oftmals schwierig geeignete Loipenbedingungen bei uns im Land vorzufinden.
Der Raiffeisen Langlaufcup – die Plattform für Nachwuchsathleten aus ganz Südtirol – hätte am letzten Samstag diesen Jänners eigentlich im Sarntal Station machen sollen.
Aufgrund unzureichender Schneebedingungen im Tal musste der organisierende Verein ASC Sarntal das Ruder aber weitergeben. Rund 10 Tage vor Wettkampftermin erklärte sich die Sektion Langlauf des Vinschger Traditionsverein ASV Prad Raiffeisen bereit die Organisation zu übernehmen. Austragungsort sollte Sulden sein, wo auf gute Schneeverhältnisse allermeist Verlass ist.
In sehr guter Zusammenarbeit mit der Ferienregion Ortlergebiet stampften die freiwilligen Helfer der Prader Sportvereinssektion Langlauf eine vorzeigbare Veranstaltung aus dem Boden. Die Stimmung war ausgelassen und trotz der bekannt lästigen Covid-Regeln fanden sich einige Zuschauer und Fans im Start-Zielbereich und an der Strecke ein. Schlussendlich gaben sich rund 150 Athletinnen und Athleten aus neun unterschiedlichen Vereinen am 29. Jänner in Sulden die Hand. Bei besten Loipenbedingungen unterm König Ortler galt es – je nach Kategorie – zwischen einem und zehn Kilomter zurückzulegen. Die jüngsten Teilnehmer waren dem Jahrgang 2015 zuzuordnen. Der älteste Teilnehmer stand mit Baujahr 1960 am Start.
Tagesschnellste bei den Männern war Oberhofer Hannes gefolgt von Oberhofer David, beide vom ASC Sesvenna, gefolgt von Bachmann Michael von der Renngemeinschaft 5V Loipe. Bei den Damen holte sich Negrini Elisa vom ASV Sesvenna den Tagessieg. Auf Platz zwei und drei landete Folie Ylvie, ebenfalls vom ASC Sesvenna und Schwitzer Marie vom ASC Sarntal.
Den Sieg in der Mannschaftswertung holte sich der ASC Sesvenna vor den Athleten des ASC Sarntal und dem Gastgeber ASV Prad Raiffeisen.
Ein gelungener Renntag in Sulden mit Ausblick, dass vielleicht die Höhenloipe unterm Ortler in Zukunft auch Schauplatz nationaler oder gar internationaler Wettkämpfe im Langlaufsport wird. Auf das vorhandene Potenzial gilt es in jedem Fall aufzubauen.
Für die Sektion Langlauf des ASV Prad Raiffeisen
Peter Pfeifer

Dienstag, 08 Februar 2022 08:47

In Kürze geht’s wieder los!

Landesliga - In Kürze endet in der Landesliga die Winterpause. Normalerweise würden die Teams nun in die Rückrunde starten. Da in der Landesliga jedoch der letzte Hinrunden-Spieltag Ende November auf das neue Jahr verschoben wurde, müssen die Mannschaften zunächst noch das letzte Hinrundenmatch bestreiten, ehe die Rückrunde beginnt. Die Ausgangslage der drei Vinschger Teams könnte unterschiedlicher nicht sein: Naturns überwinterte auf Platz 5 und liegt auf Tuchfühlung zur Tabellenspitze. Latsch startet von Platz 10 in den zweiten Teil der Saison, Partschins belegt aktuell Platz 15 und muss in der Rückrunde voll angreifen. (sam)

Dienstag, 08 Februar 2022 08:46

Europameisterschaft in Laas

Naturbahnrodeln - Vom 10. bis 13. Februar sind Naturbahnrodler und Naturbahnrodlerinnen aus ganz Europa zu Gast in Laas. Grund dafür ist die Austragung der Europameisterschaft im Rennrodeln auf der Naturbahn. Vergeben werden die Europameistertitel im Einsitzer der Damen und Herren sowie im Doppelsitzer und im Teambewerb. Am Freitag werden die Trainingsläufe absolviert. Am Samstag werden beide Wertungsläufe im Doppelsitzer sowie der 1. Wertungslauf der Damen ausgetragen. Den Finallauf bestreiten die Damen am Sonntag. An diesem Tag kämpfen auch die Herren in zwei Läufen um den Titel. Die Austragung des Teambewerbes bildet den Abschluss der EM.
Unter den Starterinnen der italienischen Mannschaft befinden sich mit Greta Pinggera und Nadine Staffler auch zwei Lokalmatadorinnen. Die beiden Laaserinnen kennen die Bahn bestens und man darf auf ihre Leistung gespannt sein. Mit der Latscherin Sara Bachmann, welche für Deutschland an den Start geht, ist eine weitere Vinschgerin bei der EM in Laas dabei. (sam)

Dienstag, 08 Februar 2022 08:45

Das Skibergsteigen bei Olympia 2026

Martell/Südtirol - Die Wintersportart feiert bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand Cortina ihr Debüt. - Wettkampf-Skibergsteigen, bei uns in Südtirol besser bekannt als „Skitourengehen“, wird Teil der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d‘Ampezzo. Das hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) auf der 138.sten IOC-Session in Tokio, anlässlich der Olympischen Sommerspiele, am 20. Juli 2021 einstimmig beschlossen.
„Die Aufnahme ins olympische Programm ist ein großartiger Schritt in der Entwicklung dieses faszinierenden Sports. Damit wird eine wichtige Seite in der Geschichte des Wintersports geschrieben. “, so Georg Altstätter, Präsident der Organisationskomitees der Marmotta Trophy. Auch hier im Vinschgau wird diese Sportart auf höchstem Niveau gelebt, so findet im März im Martelltal bereits zum fünften Mal ein ISMF Weltcup im Skibergsteigen statt.
Es handelt sich hierbei um einen Sport mit Zukunft und großen Visionen, welcher auch als Breitensport in den letzten Jahren immer mehr Zuwachs gefunden hat. Viele Begeisterte verschlägt es mit Skiern und Fell auf wunderschöne Wege abseits der präparierten Skipisten. Im Wettkampfbereich gibt es hier mehrere Disziplinen und verschiedene Alterskategorien der Teilnehmer. Bei Olypmia 2026 werden die Disziplinen Sprint, Individual und Staffel vertreten sein. Insgesamt sollen 48 Athlet*innen - aufgeteilt in je 24 Sportlerinnen und Sportler - an den Start gehen. Die endgültige Entscheidung über die genauen Modalitäten fällt im Juni 2022. Sprungbrett für diese Aufnahme war unter anderem die Durchführung von Skibergsteiger-Events bei der Jugendolympiade 2020 in Lausanne (SUI). Doch auch der Glaube und die harte Arbeit der nationalen Verbände sowie des internationalen Verbandes ISMF und nicht zuletzt der Weltcupveranstalter hat hierzu beigetragen. Nach vielen Jahren des Engagements, der Anstrengungen und der leidenschaftlichen Arbeit haben wurde die oberste Stufe erreicht und der berühmte olympische Traum verwirklicht. „Wir haben im Jahr 2008 mit der Organisation von Wettkämpfen im Skibergsteigen begonnen und von Beginn an die Zukunft dieser Sportart geglaubt und auch in diese investiert. Dass wir nun eine olympische Disziplin geworden sind, ist eine Bestätigung unsere Vision und motiviert uns, in diese Richtung weiterzuarbeiten.“, ist sich Egon Eberhöfer, Renndirektor der Marmotta Trophy sicher. 


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