mit Heike Schönthaler
schwungvoll und meditativ für alle interessierten Tänzer:innen
jeweils montags vom 05.02. bis 25.03.2024
Zeit: 19.30 – 21.00 Uhr
Ort: BürgerhausMartell
Anmeldung bis Mittwoch, 31.01.2024;
Handynr.: 3395462293
Es kann spannend sein, den Wechsel von BEWEGEN und BEWEGEN LASSEN zuerfahren
Veranstalter: Gemeinde Martell und BA
Bildungsausschuss Martell
Freitag, 02. Februar 2024
ab 19.00 Uhr
Gasthaus Sonne, Kortsch
Informationen bei Johann: 333 4300252
Bildungsausschuss Kortsch
11. Golderner FOSNOCHT
08. / 09. / 10. Februar
Vereinshaus Schießstand Goldrain
ab 18:30 Uhr Einlass
Revue 20:00 Uhr
Kartenvorverkauf ab 29 Januar
Tourismusbüro Latsch
Bildungsausschuss Goldrain/Morter
Fasnachtsbrauch mit Umzug, Musik und Tanz im ganzen Dorf,
in den Gassen, in den Gasthäusern.
Samstag, 10. Febraur 2024
von 12.00 bis 16.00 Uhr
in Stilfs
Knödel mit Kraut gibt es ab 12.00 Uhr (Solange der Vorrat reicht)
Bildungsausschuss Stilfs
Schlanders/Theater Kulturinstitut - Alle treffen sich am Würstelstand: der Hofrat, die Amerikanerin, der Obdachlose, die Immobilienmaklerin. Und sie kommen nicht nur, um eine Wurst zu essen und den Magen zu füllen. Sie kommen um über sich zu erzählen, sich auszuweinen, zu fluchen oder einfach weil jemand da ist, der zuhört. Beim Puppentheater „Die Welt ist ein Würstelstand“, veranstaltet vom Südtiroler Kulturinstitut und hervorragend gespielt von Manuela Linshalm, wird die Welt der Wiener Würstelverkäuferin Resi Resch vorgeführt. Manuela Linshalm hantiert mit einer bzw. zwei großen Puppen, sie führt Monologe und Dialoge in unterschiedlichen Stimmlagen, tanzt mit den lebensgroßen Figuren und singt zur Musik von Heidelinde Gratzl, die auf dem Akkordeon spielt. Die Würstelverkäuferin Resi ist herzlich und grantig und beherrscht den Wiener Schmäh. Wer Rat sucht kommt zu ihr. Sie ist Trösterin, Psychologin und Fremdenführerin und hat auf alle Lebensfragen eine Antwort. Der Hofrat ist Witwer, geht jeden Tag zum Grab seiner Frau und weiß nicht, was er mit seiner zweiten Wursthälfte machen soll. Resi bringt ihm das Fluchen bei und führt ihn zurück ins Leben und zu neuem Glück. Der amerikanischen Touristin, die die Lipizzaner sucht, erklärt sie das Geheimnis von Pferdeleberkäse und das wahre Leben in Dunkelheit in der Wiener Gruft. Gesprochen wird über das Rauchen, das Saufen, den Gesundheitswahn, über die Liebe und das Anbanteln, über Aktien und Bausparen, über Hundedreck, die Ausländer, den Klimawandel und die verschiedenen Wurstsorten: die Burenwurst, die Frankfurter, die Eitrige und die Blunzen. Alle mag die Resi, auch die Ratte in der Mülltonne. Außer Vegetarier und Veganer und die Bürokraten. Am Schluss bekommt sie den Brief vom Amt mit der tiefen Erkenntnis: Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Nach der Vorführung lud Karin Larcher, die stellvertretende Vorsitzende vom Südtiroler Kulturinstituts zu Speck und Sekt in den Sparkassensaal, um das 70-jährige Bestehen des Kulturinstituts zu feiern. (hzg)
Heimatbühne Kastelbell-Tschars
Die Premiere der Heimatbühne Kastelbell-Tschars im Josef Maschler-Haus in Tschars war heuer eine doppelte. Mit Christine Falk, Natalie Gamper, Klara Hansen, Tanya Wegmann und Lucas Pföstl gaben fünf neue Darsteller:innen im komödiantischen Dreiakter „Wo zur Hölle geht’s hier zum Himmel“ von Andreas Wening ihr Debüt. Alle mit Erfolg. Unter der Gesamtleitung der neuen Obfrau Ida Lanbacher und unter der Regie von Werner Santer und Doris Egger bringt die Heimatbühne Kastelbell-Tschars den Dreiakter mit augenzwinkernd eingearbeitetem Lokalkolorit Lustvolles auf die Bretter. Vor allem im zweiten Akt wird ein Feuerwerk von aneinandergereihten, ungefilterten Bonmots zum Besten gegeben. Die „alten Hasen“ der Heimatbühne Anna Maria Schwarz, Doris Egger, Peter Nischler und Christian Obwexer brillieren in ihren jeweiligen Rollen und treiben Handlung und Wortspiel gekonnt voran. Die wortgewaltigen Einsprengsel haben das Potenzial, eigene familieninterne Abläufe und Rollenklischees in der Komödie be- und weglachen zu können. Das geschieht auch. Das Publikum amüsiert sich köstlich und zollt den Darsteller:innen und damit auch allen hinter und vor der Bühne großen Applaus. Auf jeden Fall sehenswert. (eb)
Weitere Termine:
So. 28.01.24, 17 Uhr
Do. 01.02.24, 20 Uhr
Sa. 03.02.24, 20 Uhr
So. 04.02.24, 17 Uhr
Helmut Kofler - Mitglied seit Beginn
In unserem Theaterbericht über das Stück „Wo zur Hölle geht’s hier zum Himmel“, aufgeführt von der Heimatbühne Kastelbell/Tschars haben wir unwillentlich einen Namen vergessen zu nennen und zwar jenen des erfahrenen Helmut Kofler. Kofler, der seit der Gründung der Heimatbühne Kastelbell im Jahre 1970 (seit 2000 Heimatbühne Kastelbell/Tschars) Mitglied ist, ist vor und unter hinter den Kulissen immer aktiv: als Bühnenbauer und als Schauspieler. Im Stück hat Helmut Kofler als dienstältester Schauspieler einen Anwalt/Arzt gespielt.
Volksbühne Laas/Kirchenchor Laas
Laas ist als Vinschger Faschingshochburg bekannt, und zieht alle zwei Jahre zum traditionellen Fasnachtsumzug tausende Besucher an. Nachdem in diesem Jahr kein Umzug ansteht, haben sich der Kirchenchor und die Volksbühne von Laas ein besonderes Gemeinschaftsprojekt für die Faschingszeit einfallen lassen und laden ab dem Unsinnigen Donnerstag vier Mal zu einem Abend in Grün ein: lasst euch auf das Motto ein und kommt in Grün gekleidet - oder mit grünem Accessoire ausgestattet - ins Josefshaus! Es erwarten euch unterhaltsame Sketche, musikalisch stimmungsvoll umrahmt vom Kirchenchor, und ein gutes Glas Wein – kurzum: ein geselliger Abend ist vorprogrammiert – der Kirchenchor Laas und die Volksbühne Laas freuen sich auf euch!
Termine: DO 08.02. | FR 09.02. | SA 10.02. | MO 12.02.2024
Einlass & Bar jeweils ab 19 Uhr
Kartenreservierung: Täglich ab 16 Uhr: 377 1869082
oder jederzeit per WhatsApp
Eyrs - Die Arbeitspause rund um den Jahreswechsel als Maler im Betrieb des Malerkünstlers Horst Eberhöfer in Prad nutzte der 37-jährige Thomas Biedermann, um in seinem kleinen Atelier in Eyrs Bilder zu kreieren. „Mir schwirren viele Motive im Kopf herum, die dann zu Bildern werden. Man muss nur mit offenen Augen durch die Welt gehen, dann fallen einem die Ideen und Motive zum Malen regelrecht zu.“
Seine künstlerische Laufbahn hat er vor sechs Jahren mit Acryl-Malereien auf Skateboards begonnen. Damals bestückte er mit den kleinen einstigen Sportbrettern die Wände eines Gasthofes in Laas. Kleinere Ausstellungen folgten. Inzwischen sind seine Werke großflächiger, plakativer und dadurch auch ausdrucksstärker geworden. Beeindruckend sind beispielsweise die gemalten Hände, die Uhr ohne Zeiger und das Portrait (oben im Bild). Seit einiger Zeit übernimmt er auch Auftragsarbeiten für Vereine und Verbände. Kürzlich entstand die Skulptur für ein Calcetto Turnier (rechts im Bild).
Mittlerweile hat Thomas seine eigene Maltechnik entwickelt. Auf einer Putzplatte spachtelt er zuerst ein Gemisch aus Sand und Kalk auf. Dabei entsteht ein besonderer Untergrund, auf dem er dann mit Acrylfarben seiner Fantasie freien Lauf lässt. „Beim Malen bin ich oft wie in Trance. Ich lasse meine Gedanken schweifen, philosophiere und vergesse sogar die Zeit“, sagt er. Erklärungen beziehungsweise Beschreibungen der Motive sucht man auf seinen Bildern vergeblich. „Jedes Bild hat seine Geschichte. Die Betrachterinnen und Betrachter sollen sich selbst ihre Gedanken dazu machen“, meint Thomas. Inzwischen hat Thomas seine Tätigkeit im Malereibetrieb wieder aufgenommen. „Ich gehe beim Horst eigentlich nicht arbeiten, denn ich kann mich auch dort künstlerisch frei entfalten, was großen Spaß macht“, betont er.
Mehrere seiner Acrylmalereien sind derzeit im Getränkemarkt Pronto in Eyrs zu sehen. (mds)
Goldrain - Am 17. Jänner, zum Gedenktag des Hl.Antonius, läuteten in St. Anna in Schanzen die Glocken und luden zur hl. Messe ein. Der Gedenktag des hl. Antonius wird in Goldrain seit jeher hochgehalten. Antonius Abt, genannt der Einsiedler, war Kirchenvater und wird als Mönchsvater des Abendlandes bezeichnet. Er lebte in der Stadt Alexandrien, Ägypten, diese war zur damaligen Zeit ein wichtiges Zentrum der frühen christlichen Kirche. Antonius war ein Heiliger, der großes Ansehen genoss. Um ganz für Gott da zu sein, ging er in die Wüste. Viele Menschen pilgerten zu ihm, um Orientierung und Rat zu bekommen.
Antonius gab z. B. den armen Leuten den Rat, Schweine zu züchten, damit sie genug zu essen hätten. Er wird deshalb heute meist mit einem Schweinchen dargestellt. Auch bei uns war das Züchten von Schweinen eine wichtige Lebensgrunlage für die bäuerliche Bevölkerung. „Schweine waren sozusagen das Taschengeld für die Bäuerinnnen.“, sagte Pfarrer Johann Lanbacher bei der Messfeier. Auch aus diesem Grunde wurde Fackltöni immer in besonderer Weise gefeiert, so sollte der Glaube den Menschen helfen und dienen. Die Feier mit anschließendem Umtrunk wurde organisiert vom Bildungsausschuss Goldrain/Morter. Sie bildet gleichzeitig den Auftakt zu einer Reihe von Veranstaltungen zum heurigen 35-Jahr-Jubiläum. (pt)
Heimatbühne Schluderns
Das engagierte Team der Heimatbühne Schluderns unter der Regie von Christl Stocker Perkmann überrascht immer wieder mit ihren Aufführungen. Dieses Jahr gibt es ein schaurig schönes Stück mit schwarzem Humor, gruseligen Episoden, vielen Wendungen und Hochspannung bis zum Schluss. Alles beginnt mit 1 Toten, 1 Testament, 1 großen Summe Geld und 1 Familie Henk, wo jeder einzelne nur darauf wartet, viel vom Kuchen zu erhalten. Die Mitglieder der Familie Henk sind alle auf ihre Weise ziemlich verrückt. Gierig auf das Erbe sind alle und zwar so gierig, dass sie vor nichts zurückschrecken. Aber nicht nur die Kinder des alten Henk warten auf das Erbe, auch der Familienanwalt, die Hausangestellten und eine fremde Autorin. Wenn alle anwesend sind, kann das Testament verlesen werden. Und dann werden Pläne geschmiedet, um mehr zu erhalten, als ihnen zusteht. Es fallen Schüsse, Giftmischer suchen ihre Opfer und Küchenmesser werden nicht zur zum Brotschneiden verwendet. (hzg)
Weitere Termine:
Fr. 26.01.24, 20 Uhr
So. 28.01.24, 17 Uhr
Sa. 03.02.24, 20 Uhr
So. 04.02.24, 17 Uhr
Reservierung: Telefon/Whats App 339 760 01 13
oder online unter www.schluderns.theater