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Mals/Vinschgau/Italien - Drei Wochen hatten Alessandro Di Nardo, Karin Thanei und ihr Team nach dem OK der Landesregierung Zeit, das VolLei Camp mit Argentario Volley aus Trient zu organisieren. Denn die im Jänner begonnene Planung war durch Corona gestoppt worden und lange war unklar, ob das Camp überhaupt stattfinden würde. Die Freude über das „grüne Licht“ war groß. 33 junge Volleyballspielerinnen im Alter von 12 bis 18 Jahren (8 Serie B –Spielerinnen) aus mehreren Regionen Italiens, darunter auch aus dem Vinschgau, konnten dann vom 4. bis 10. Juli den Volleyballsport und viel Spaß genießen – natürlich unter strenger Einhaltung aller Sicherheitsbestimmungen. Auch die Mädchen des Malser Mini-Volleyballteam hatten im Rahmen des Camps dreimal die Möglichkeit mit zu trainieren. Neben den Trainingseinheiten in der Halle der Sportoberschule konnten die Sportlerinnen ein spannendes Rahmenprogramm genießen, mit Bogenschießen, Yoseikan, Wanderungen, Besuch der Churburg, der Stadt Glurns, des Grauner Turms, des Schwimmbades und einiges mehr. Transportiert wurden sie mit den Sportbussen der Sportschule und des ASV Mals/Fußball. Zum Abschluss gab’s zur Überraschung noch ein Grillfest am Erlebnisberg Watles. Untergebracht waren die Mädchengruppen samt Trainerteam in den Gastbetrieben Margun, Krone und Iris. In letzterem wurde ihnen das Mittag- und Abendessen serviert. „Die Iris Chefin Ulrike hat sich hervorragend um alle gekümmert. Wir haben uns sehr wohl gefühlt“, sagt Thanei. Und Di Nardo lobte die breite Unterstützung des Camps seitens der Gemeinde Mals, des Sportvereins mit Helmut Thurner, der sich besonders eingesetzt hat, sowie viele Gewerbetreibende. Sponsoren waren: De Stefani Mals (Hauptsponsor), Zwick Vetzan, Mairösl Schlanders, Garberhof, Volksbank Mals, TTM Prad, VION und mehrere Geschäfte, die unter anderen Geschenkskörbe für die Prämierungen zur Verfügung gestellt hatten. Das erste VolLei Camp in Mals hatte Di Nardo mit dem Trainer von Argentario Volley, Maurizio Moretti und Generalmanager Patrizio Bonafini bereits im Dezember 2019 bei einem Volleyball-Meeting in Mals geplant. Das VolLei Camp, in Zusammenarbeit mit Argentario Volley wurde bereits zweimal und zwar 2017 und 2018 in Schlanders abgehalten, immer unter der Leitung von Di Nardo. Eine Trainerin in Mals war auch die zweifache Volleyball-Olympiateilnehmerin aus Peru, Carmen Pimentel, die seit Jahren Trainerin bei Argentario Volley ist. Neben Di Nardo und Thanei wirkten im OK-Team mit: Sabine Sapelza, Nadine Flora, Claudia Rauner, Fabian Pircher und Katja Mailänder. (mds)

Dienstag, 21 Juli 2020 16:04

Kaderplanungen in vollem Gange

Landesliga - Seit 8. März ruht der Fußball im ganzen Land und Ende Mai wurden die Meisterschaften schließlich für beendet erklärt. Nun konzentrieren sich die Teams auf die neue Saison, die Anfang September starten soll. Der SSV Naturns gab bereits Ende Juni seinen Kader für die Saison 2020/21 bekannt. Erste Neuverpflichtungen vermeldete auch der ASV Partschins.

Von Sarah Mitterer

Naturns ist für die neue Saison gerüstet. Nachdem die Meisterschaft 2019/20 aufgrund der Coronakrise vorzeitig beendet wurde, konnte man sich frühzeitig auf die Planung des Kaders für die Saison 2020/21 konzentrieren. Bereits Ende Mai gab der Verein bekannt, dass einige Spieler den SSV Naturns verlassen werden. Neben Peter Mair (wechselt auf den Ritten) werden auch Stephan Lanpacher (zu Tirol) und die Conci-Brüder Gianmaria und Federico (beide zum Bozner FC) nicht mehr für Naturns spielen. Ebenfalls nicht mehr im Kader der Gelb-Blauen stehen Kevin Tarneller und Torhüter Elias Kaufmann, beide wechseln nach Goldrain in die 2. Amateurliga. Neben den Abgängen konnte sich der Landesligist jedoch auch namhaft verstärken. Dem SSV Naturns gelang es, sich die Dienste von Toptorjäger Martin Gander zu sichern. Vor gut einem Jahr verließ Gander Naturns und spielte in der abgelaufenen Saison für seinen Heimatverein Prad in der 3. Amateurliga. Mit seinen 16 Treffern in neun Spielen hatte Gander wesentlichen Anteil daran, dass Prad der Wiederaufstieg in die 2. Amateurliga gelang. Ein weiterer Neuzugang ist Lukas Messmer, der zuvor beim ASV Goldrain in der 2. Amateurliga auflief. Messmer ist in Naturns kein Unbekannter, in der Saison 2015/16 feierte er mit den Naturnser Junioren den Regionalmeistertitel.
Neben den beiden Neuzugängen setzt der SSV auch auf die Power aus der eigenen Jugend. Alex Spechtenhauser, Marc Kiem, Hannes Kofler, Erind Zymeri sowie David Pitigoi werden in der neuen Saison die Chance erhalten, sich in der 1. Mannschaft zu beweisen.
Das Kommando auf der Trainerbank übernimmt weiterhin Goran Cekic, der diesen Posten im Frühjahr übernahm.
Auch Landesligist Partschins gab erste Neuverpflichtungen bekannt. Max Oberperfler, Jakob Gerstgrasser und Alexander Schnitzer werden die Abwehr verstärken, Daniel Lanthaler wird im Angriff auf Torjagd gehen und Manuel Plunger verstärkt das Partschinser Mittelfeld.

Montag, 20 Juli 2020 13:03

Bekannte Rückkehrer auf Trainerposten

Fußball - MSSV Naturns
Zwei bekannte Gesichter kehren in Naturns auf die Trainerbank zurück. Riccardo Guccione übernimmt das Amt des Torwarttrainers, Bernd Muther wird die Juniorenmannschaft leiten. (sam)

 

Montag, 20 Juli 2020 13:02

Am 5. September geht’s los!

Fußball - Am ersten Septemberwochenende (05. und 06.09.2020) sollen laut Verband die Meisterschaften von der Oberliga bis zur 2. Amateurliga starten. (sam)

Wolfgang Platter, am Tag der Hlg. Margareth, Nothelferin, 20. Juli 2020

Das Laaser Tal ist ein orographisch rechtes Seitental der Etsch im Mittelvinschgau. Es verläuft nach Süden, ist nordexponiert und liegt in seiner gesamten Ausdehnung innerhalb des Nationalparks DJI 0228Stilfserjoch. Der Valdaunbach („Tolboch“) bewältigt bei einer Gesamtlänge von ca. 8,3 km vom Sandferner bis zur Mündung in die Etsch einen Höhenunterschied von 1.850 Metern, was einem durchschnittlichen Gefälle von 23% entspricht. Das Gletschertor liegt auf ca. 2700 m MH, die Mündung in die Etsch auf 850 m. Der Talbach überwindet dieses starke Gefälle nicht gleichmäßig, sondern in drei Steilstufen, wobei jene zwei bei den Wasserfällen am Ferner und bei der „Gurgl“ im Mittellauf besonders ausgeprägt sind. Der Bach hat ein hohes Erosionspotential.

Vegetationsstufen und Wald
Innerhalb von nur 8,5 km horizontaler Entfernung kann der Wanderer, wenn er die landwirtschaftlich genutzte Talsohle des Haupttales verlässt, die Vegetationsstufen vom montanen Fichten-Lärchenwald bis zu den Pionierpflanzen als Erstbesiedlern auf den Moränen und in den Gletschervorfeldern der nivalen Stufe erleben.
Der Laaser Wirtschaftswald am Nörderberg umfasst zwischen der Tschenglser und der Kortscher Katastralgrenze 1.800 Hektar Fläche. Der Holzvorrat wird zu 60% aus Fichten, zu 34% aus Lärchen und zu 6% aus Zirben aufgebaut.

Die Laaser Berge und der Marmor
20191207 142837DSC 0423Die Laaser Berge gehören zur Ortlergruppe. In dieser Gebirgsgruppe ragen nach Hanspaul Meanra 150 Gipfel über 3.000 Meter auf, davon 23 sogar über 3.500 m. Die höchste Erhebung in den Laaser Bergen ist die Vertainspitze mit 3.541 m. Sie liegt im Suldner Zaytal, gehört aber zum Gemeindegebiet Laas und weist heute noch einen Hängegletscher auf.
Im Talschluss des Laaser Tales fallen zwischen dem Rosskopf und der Einmündung des Zaytales am Sandferner die sogenannten 1842er-Moränen auf. Sie entstanden in der „Kleinen Eiszeit“, als bei einer Temperaturabkühlung in den Jahren von 1600 bis 1843 die Gletscher im gesamten Alpenbogen wuchsen und ihren Höchststand erreichten. Ein historisches Foto von der vormaligen Troppauer Hütte zeigt, dass der Laaser Ferner zur Jahrhundertwende 1800/1900 noch über die Fernerwand herabreichte und die Seitenmoräne des Rosskopfes wenig eingetieft war.
Das neue italienische Gletscherkataster von Claudio Smiraglia und Guglielmina Diolaiuti von der Universität Mailand (2015) gibt für den Laaser Gletscher eine Fläche von 426 Hektaren an, für 1980 505 ha. Die Abnahme von 79 ha Fläche in knapp 30 Jahren entspricht einem Flächenverlust von 18,5%.
Die Gesteine des Laaser Tales sind Urgesteine vulkanischen Ursprungs aus dem Ortlerkristallin, umgewandelt vor allem in Gneise und Phyllite aus der sogenannten „Laaser Serie“. Die Marmoradern und -linsen in der Jennwand sind hingegen Einschlüsse aus fast reinem Calciumcarbonat. Sie stammen aus Ablagerungen von Kalkschlämmen am Boden eines subtropischen Lagunenmeeres. Die Entstehung des Laaser Marmors als Sedimentgestein begann vor 500 Millionen Jahren am Meeresboden. Im Zuge der Auffaltung der Alpen wurden die Kalksedimente des Meeresbodens horizontal um mehrere Hundert Kilometer nach Norden DJI 0003DSC 1966verschoben und vertikal um mehrere Hundert Meter nach oben gedrückt. Dabei erfuhr das Ausgangsmaterial bei hohem Druck von mehreren Tausend Atmosphären und bei Temperaturen von mehreren Hundert Grad C in der variszischen und in der alpidischen Metamorphose zwei Umformungen. Das Kristallgitter des Gesteins wurde neu geordnet, alle fossilen Einschlüsse wurden zerstört. Marmor enthält deshalb im Gegensatz zu Dolomit keine Fossilien mehr. Die mikrokristalline Textur des Marmors aus der Jennwand verleiht ihm eine Härte von 3,5 auf der zehnteiligen Härteskala nach Friedrich Mohs. Kompaktheit, Frosthärte und die weiße Farbe machen den Laaser Marmor zu einem begehrten Figurenstein in der Bildhauerei und zu einem Dekorationsstein in der Innen- und Außenarchitektur.

Die Almwirtschaft
Seit in der Talsohle die Landwirtschaft von der milchviehhaltenden Landwirtschaft auf den Obst- und Gemüseanbau umgestellt worden ist, sind die Bestoßungszahlen mit Rindern auf den vormals zwei Galtvieh-Almen im Laaser Tal stark gesunken. Schafhaltung hat in Laas eine jahrhundertlange Tradition. Auch heute noch werden in Laas ca. 1.000 Schafe gehalten. Die Hälfte davon werden im Laaser Tal gesömmert, die andere Hälfte in der Transhumanz zur Sommerweide in das Ötztal getrieben.
Die Gebäude der Laaser Unteren Alm wurden im letzten Jahrzehnt von der Eigenverwaltung für Bürgerliche Nutzungsrechte in Stein und Holz neu errichtet. Die Obere Alm wird in den Sommermonaten von der lokalen Alpenvereinssektion als Verpflegungsstation bewirtschaftet.
Das Laaser Tal liegt auf der Route des „Marmorrundweges“ als Mehrtagestrekkings in den Gemeinden Martell, Stilfs, Prad, Laas und Schlanders. Derzeit gibt es seitens der Eigenverwaltung für Bürgerliche Nutzungsrechte Laas Bestrebungen, die Laaser Obere Alm zu einer Schutzhütte um- und auszubauen. Meiner Meinung nach sollte die Alm aber nicht zu einer Schutzhütte ausgebaut werden. Die Naturbelassenheit, die Ruhe, die ökologische Bedeutung für die Biodiversität von Lebensräumen und Arten in diesem noch nicht überlaufenen Hochtal sollten nicht einem kurzfristigen Profitdenken und dem Rummel der Massen geopfert werden. Notwendige sanitärhygienische Anpassungen der Almhütte sind auch ohne große Neu- und Zubauten bei Erhalt der wertvollen Holzarchitektur aus Rundholzbalken denk- und machbar.

Montag, 20 Juli 2020 12:47

Spezial: Der SUPERBONUS 110 Prozent

Spezial-Sanieren und profitieren

Der Startschuss fiel am 1. Juli 2020. Seitdem kann für bestimmte energetische Maßnahmen der Superbonus in Anspruch genommen werden. Theoretisch. Denn: Das Dekret musste erst noch am 16. Juli durch den Senat gewunken werden. Mit 159 Ja-Stimmen, 121 Nein und keiner Enthaltung ist das „Decreto rilancio“ seitdem Gesetz. Vor allem der Bankensektor rüstet sich und wartet nun auf die Durchführungsbestimmungen des 110%igen Superbonus.
Bauherren erhalten mit dem Superbonus nicht nur den vollen Betrag der getätigten Ausgaben zurück, sondern profitieren um 10 Prozent. Beispiel: Belaufen sich die getätigten Ausgaben auf 10.000 Euro, so bekommt der Bauherr 11.000 Euro zurück. Doch der Reihe nach.

Das „decreto rilancio“
Das „decreto rilancio“ - das Neustart-Dekret - beinhaltet mitunter Maßnahmen, die den Sektor der Bauwirtschaft ankurbeln sollen. Am 19. Mai wurde das Gesetzesdekret veröffentlicht, der Artikel 119 befasst sich mit dem Superbonus von 110 Prozent Steuerabsetzbetrag für bestimmte energetische Maßnahmen.

Der Zeitraum
Der Steuerbonus von 110 Prozent ist für den Zeitraum vom 01. Juli 2020 bis zum 31.12.2021 vorgesehen.

Die Maßnahmen
Zu den Maßnahmen zählen:
1. Wärmedämm-Maßnahmen. Maßnahmen zur Wärmedämmung der Gebäudehülle, sprich von Dach und Fassade im Ausmaß von mindestens 25 Prozent der wärmeabgebenden Bruttogesamtfläche. Die verwendeten Dämmstoffe müssen den Mindestumweltkriterien entsprechen, die im Erlass des Umweltministers vom 11. Oktober 2017 festgelegt sind. Die Spesen, die steuerlich abgezogen werden können, sind gedeckelt.

Die Obergrenzen
- 50.000 Euro für Einfamilienhäuser oder Reihenhäuser (villette a schiera)
- 40.000 Euro multipliziert mit der Anzahl der Gebäudeeinheiten, aus denen das Gebäude besteht, für Gebäude mit zwei bis acht Einheiten
- 30.000 Euro multipliziert mit der Anzahl der Gebäudeeinheiten, aus denen das Gebäude besteht, für Gebäude, die aus mehr als acht Gebäudeeinheiten bestehen

2. Austausch der Heizanlage
Beim Austausch der Heizanlage wird unterschieden zwischen
a) Maßnahmen auf gemeinschaftlichen Gebäudeteilen eines Kondominiums
„Gefördert werden Maßnahmen auf gemeinschaftlichen Gebäudeteilen eines Kondominiums, betreffend den Austausch der Heizanlage durch einen zentralen Brennwertkessel der Kategorie A, eine Wärmepumpe, einschließlich geothermische oder hybride Anlagen, auch in Verbindung mit der Installation von Photovoltaikanlagen und dazugehöriger Akkumulatoren oder von Anlagen mit Wärmekraftkoppelung“, erklärte Lorin Wallnöfer von der Kanzlei lanthaler+berger+ bordato+ partner in der Wirtschaftsrubrik im jüngsten Vinschgerwind.

Die Obergrenzen
Ausgabenobergrenzen für Eingriffe an den gemeinsamen Gebäudeteilen sind:
20.000 Euro multipliziert mit der Anzahl der Gebäudeeinheiten, aus denen das Gebäude besteht - für Gebäude mit bis zu acht Einheiten
15.000 Euro multipliziert mit der Anzahl der Gebäudeeinheiten, aus denen das Gebäude besteht - für Gebäude mit mehr als acht Gebäudeeinheiten

b) Maßnahmen bei Einfamilienhäusern oder Reihenhäusern (villette a schiera)
Austausch von Heizanlagen mit einer energieeffizi- enten Heizung (Brennwertkessel oder Heizungen mit Wärmepumpen, Hybrid oder Geothermie), auch zusammen mit der Montage einer Photovoltaikanlage oder mit Wärmekraftkoppelung.
Die Obergrenze liegt bei 30.000 Euro.

Maßnahmen im Bereich der energetischen Sanierungen von 50 oder 65 Prozent (wie etwa den Einbau von Sonnenschutzvorrichtungen, Austausch der Fenster, Wiedergewinnungsarbeiten) fallen in den Superbonus und können mit 110 Prozent abgesetzt werden, wenn sie in Zusammenhang mit einer der beiden genannten Maßnahme – also Austausch der Heizanlage oder Wärmedämmmung - stehen. Das gilt auch für die folgenden zwei geförderten Maßnahmen:
- Die Installation von Photovoltaikanlagen, welche an das Stromnetz angeschlossen sind. Die gesamten Spesen dürfen sich hier auf insgesamt max. 48.000 Euro und max. 2.400 Euro pro KW belaufen. Die produzierte Energie muss außerdem, sofern sie nicht selbst konsumiert wird, an das GSE verkauft werden.
- Und: Die Installation von Ladestationen für E-Autos. Die Obergrenze beläuft sich hier auf 3.000 Euro.

3. Auch Maßnahmen zur Erdbebensicherung in den Zonen 1, 2 und 3 fallen in die Förderung des 110 Prozent-Bonus.

Die Voraussetzung
Die Voraussetzung für die Inanspruchnahme des Steuerguthabens ist die Erhöhung der Energieklasse um mindestens zwei Stufen bzw. die höchste Energieklasse. Dieser Energie-“Sprung“ muss vor und nach den Arbeiten zertifiziert werden und darf nur von qualifizierten und registrierten Fachleuten durchgeführt werden. Es wird der Energieausweis (APE) benötigt, der von einem qualifizierten Techniker ausgestellt wird, um zu bescheinigen, dass die Arbeit eine Verbesserung um zwei Energieklassen (oder die höchste erreichbare Energieklasse) bringen würde.

Wem steht der Steuerbonus zu
Lorin Wallnöfer: „ Der Steuerabsetzbetrag steht folgenden Subjekten zu: Kondominien, natürlichen Personen, wobei der Eigentümer von Einfamilienhäusern, den Steuerabsetzbetrag nur dann in Anspruch nehmen darf, wenn das Gebäude als Hauptwohnung genutzt wird.“ Zudem: Autonome Institute für den sozialen Wohnbau und Mitglieder von Wohnbaugenossenschaften für das ungeteilte Eigentum. Ein Änderungsantrag sieht vor, dass der Steuerbonus auch von Einrichtungen des dritten Sektors genutzt werden kann. Sprich: Von gemeinnützige Organisationen, Freiwilligenorganisationen und Vereinigungen zur sozialen Förderung, die im nationalen Register und in den Registern der Regionen und autonomen Provinzen Trient und Bozen eingetragen sind, von Verbänden und Amateursportvereinen für Arbeiten an Gebäuden oder Gebäudeteilen, die nur als Umkleideräume genutzt werden.

Absetzbarkeit
Der Steuerabsetzbetrag wird auf fünf Jahresraten aufgeteilt und kann über die Steuererklärung geltend gemacht werden. Oder aber – so die derzeitigen gesetzlichen Bestimmungen – der Steuerpflichtige tritt den Steuerbonus ab. Lorin Wallnöfer: „Es gibt zwei Abtretungsmöglichkeiten: den Rechnungsrabatt oder die Veräußerung des Absetzbetrages. Der Rechnungsrabatt sieht vor, dass der Lieferant, der die Arbeiten durchführt, dem Kunden den Absetzbetrag als Rabatt auf der Rechnung gewähren kann und im Gegenzug erhält der Lieferant ein Steuerguthaben in der Höhe des zustehenden Betrags.“
Und: Die Steuergutschrift kann auch auf Banken und andere zugelassene Finanzintermediäre übertragen werden. Eine Online-Plattform soll hier greifen.
Das heißt: Der Steuerabsetzbetrag kann in eine Steuergutschrift umgewandelt und direkt an die Unternehmen, die die Arbeiten ausführen, abgetreten oder an Banken weitergegeben werden. Allerdings müssen Arbeiten im Wert von 30 Prozent der Gesamtausgaben (laut Kostenvoranschlag) bereits geleistet sein. Wie diese zwei Abtretungsformen in der Praxis überhaupt angenommen werden, wird sich zeigen. Der Gesetzgeber argumentiert: Die Bauherren hätten die Arbeiten gratis, die Firmen eine 100% Zahlungssicherheit, und für die Banken wäre eine Gewinnmarge von 10 Prozent in 5 Jahren drinnen.
Voraussetzung, um den Rechnungsrabatt oder die Abtretung des Steuerguthabens in Anspruch nehmen zu können, ist eine Konformitätserklärung, die belegt, dass der Steuerabzug zusteht und die Bedingungen erfüllt sind. Diese kann von Wirtschafts- und Steuerberatern, Arbeitsrechtsberatern oder dem Leiter von Steuerbeistandszentrem ausgestellt werden.

Eingeführt wird die Möglichkeit der Abtretung des Steuerguthabens unter anderem auch für den Fassadenbonus. Für 2020 hat der Staat einen Steuerbonus von 90 Prozent der im heurigen Jahr getragenen Kosten zur ordentlichen oder außerordentlichen Instandhaltung von Fassaden eingeführt. Ohne Obergrenze. Dieser erhöht sich auf 110 Prozent, wenn er in Zusammenhang mit Wärmedämm-Maßnahmen steht. Der Fassadenbonus beschränkt sich auf Liegenschaften in A-Zonen (historische Zentren) oder B-Zonen (Auffüllzonen). Gefördert werden Arbeiten an den Außenwänden oder an den Balkonen. Zugelassen sind sowohl einfache Malerarbeiten wie auch weitgehende Renovierungen. Klargestellt wurde jüngst, dass der Fassadenbonus nicht nur mehr für natürliche Personen, sondern auch für Unternehmen (unabhängig von der Rechtsform), für private und öffentliche Einrichtungen anwendbar ist.

Änderungen zum Gesetzesdekret
Zu den Neuerungen, die noch kommen werden, gehören die Ausweitung des Superbonus auf Zweitwohnungen (insgesamt höchstens zwei Gebäude), und die Möglichkeit, den Superbonus auch für Abriss- und Wiederaufbauarbeiten in Anspruch nehmen zu können. Der Superbonus gilt nicht für Eigentumseinheiten, die zu Katasterkategorien gehören: Herrenhäuser, Häuser in Villen, Burgen, Schlösser und Paläste von herausragendem künstlerischen oder historischen Wert.
Quellen: ecnews, sole24ore, money.it, lavoripubblici.it, fiscoetasse.com

Dienstag, 21 Juli 2020 15:44

Kultur: Zeitenwende - Wendezeit

Unsere Welt wird nach Corona nicht mehr dieselbe sein. Stehen wir deshalb vor einer Zeitenwende, einer epochalen Neuorientierung? Werden wir in Zukunft anders arbeiten, weniger reisen, bewusster konsumieren und nachhaltiger produzieren, uns auf das Wesentliche konzentrieren? Wird unser Umgang mit der Natur ökologischer, unser Umgang mit den Mitmenschen solidarischer und das Zusammenleben zwischen den Völkern friedlicher? Entstehen ein globales Bewusstsein und eine weltweite Kooperation? Oder wird alles schlimmer, chaotischer, noch egoistischer und nationalistischer? Kommt es zu Firmenzusammenbrüchen, Arbeitslosigkeit, noch mehr Gewalt in der Familie, autoritären Regimen, zum Überwachungsstaat? Was können wir der Generation Corona vererben, außer eine beschädigte Welt, die Klima Krise und die Corona Schulden? Vielleicht war alles nur eine kurze Zwischenepisode und nach Lockdown (Ausgangssperre) und Shutdown (Stillegung und Schließung von Betrieben) geht alles wieder gleich weiter, nur noch schneller, höher, weiter? Die ersten zwei Jahrzehnte im 21. Jahrhundert sind geprägt von fünf großen Krisen: der Terrorismus islamischer Fundamentalisten, ausgelöst durch den Angriff auf das Wold Trate Center am 11.09.2001, die Finanzkrise 2008, die Flüchtlingskrise 2015, die Klimakrise, ins globale Bewusstsein gerückt durch die Jugendbewegung Fridays for Future im Jahre 2019 und die s31 welzerCoronakrise 2020. Ob diese ganzen Krisen zu grundlegenden Änderungen, einer Wende in der Wahrnehmung und im Handeln führen, wird man erst in einigen Jahrzehnten sagen können. Ganz sicher wurde die Fragilität (Zerbrechlichkeit) und Vulnerabilität (Verletzbarkeit) der Erde und unserer Gesellschaft aufgezeigt und unser Glaube, dass wir in einer sicheren Welt leben tiefgreifend erschüttert. Veränderungen hat es im Laufe der Geschichte immer gegeben. Durch Kriege, Eroberungen, Entdeckungen, Revolutionen, Klimaänderungen, neue Bewegungen, neue Ideen. Einige Wissenschaftler behaupten, dass die Zeit der Pest im Mittelalter und das Erlebnis des massenhaften Sterbens zu einer stärkeren Hinwendung auf das Diesseits und die Genüsse des Alltags geführt und damit die Zeit der Renaissance eingeleitet wurde. Die Kriege und die vielen Toten und Verletzten nach dem Zweiten Weltkrieg haben zum Zusammenwachsen der europäischen Staaten und zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft und zur Einführung von Sozialgesetzen geführt. In der Coronakrise wurden plötzlich Videokonferenzen durchgeführt, Homeoffice und Homeschooling praktiziert. Die Digitalisierung, von der bereits vorher alle gesprochen haben, hat einen gewaltigen Schub erfahren und möglicherweise wird einiges auch nach Corona erhalten bleiben. Die Globalisierung und das billige Produzieren in China und anderen Billiglohnländern haben Abhängigkeiten aufgezeigt, die möglicherweise eine Trendumkehr hin zu mehr Regionalismus, zu lokalen Kreisläufen verstärken. Bereits durch die Klimakrise wurde klar, dass globale Krisen nicht vor nationalen Grenzen Halt machen und deshalb nur international gelöst werden können. Corona hat deutlich gemacht, dass es eine globale Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und Regierungen braucht, um solchen Herausforderungen wirksam zu begegnen.

Wendezeit – Bausteine für ein neues Weltbild

Vor fast 40 Jahren, im Jahre 1983, veröffentlichte Fritjof Capra das Buch „Wendezeit – Bausteine für ein neues Weltbild“. Fritjof Capra, geboren 1939 in Wien, ist ein österreichisch-amerikanischer Physiker, Systemtheoretiker, Philosoph, Managementtrainer und Autor. Bereits mit seinem Buch „Das Tao der Physik“ aus dem Jahre 1975, versucht er, mit einem ganzheitlich-systemischen Ansatz, eine Verbindung zwischen östlicher Mystik und moderner Physik herzustellen. Besonders durch sein Buch „Wendezeit“ wurde er zu einem Hauptvertreter der „New-Age-Bewegung“ und des sogenannten „Wassermannzeitalters“. Wendezeit wurde zu einem Kultbuch. Eine Zeitenwende, d.h. ein Wandel in der Wahrnehmung, hat demnach laut Capra bereits vor 40 Jahren begonnen, allerdings vor allem innerhalb der akademischen Welt. Durch sein Buch verkündete Capra einen Paradigmenwechsel in der Wissenschaft. Das bis dahin geltende mechanistische, von Newton und Descartes geprägte Weltbild sei überholt und werde durch ein neues holistisch-systemtheoretisches und ökologisches Paradigma abgelöst. Das neue Paradigma hat eine ganzheitlich spirituelle Dimension und wird nach Capra die Gesellschaft grundlegend verändern. Capra kritisierte die mechanistisch-reduktionistische analytische Weltsicht, die Ausbeutung der Frauen und der Natur und die starke Fragmentierung der akademischen Disziplinen. „Das Universum wird nicht mehr als Maschine betrachtet, die aus einer Vielzahl von Objekten besteht, sondern muss als ein unteilbares, dynamisches Ganzes beschrieben werden, dessen Teile auf ganz wesentliche Weise in Wechselbeziehung stehen und nur als Struktur eines Vorgangs von kosmischen Dimensionen verstanden werden können“. Durch das Weltbild der modernen Physik wurden die alten Begriffe von Raum und Zeit neu definiert. Capra kam durch seine Vorstellungen zu einer ganzheitlichen Medizin, einem neuen Menschenbild, einer Neubewertung der Wirtschaftswissenschaften und der Sozialwissenschaften.

Alles könnte anders sein – Eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen

Der bekannte deutsche Soziologe und Sozialpsychologe Harald Welzer hat 2019 das Buch „Alles könnte anders sein – Eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen“ veröffentlicht. Es ist eine von vielen Gesellschaftsutopien, die es im Laufe der Geschichte immer wieder gegeben hat. Am 27. März sollte Harald Welzer bei den Marienberger Klausurgesprächen zum Thema: „Utopischer Realismus. Zukunftsbilder für das 21. Jahrhundert“ referieren. Corona hat dies verhindert. Die Marienberger Klausurgespräche mussten verschoben werden. Sein Buch hat durch die Coronakrise an Aktualität gewonnen. Vielleicht muss sogar in Zukunft vieles anders werden. Nach Welser leben wir in einer ambivalenten Moderne: einerseits gibt es große Fortschritte, anderseits Entwicklungen, die nicht fortsetzbar sind, weil sie das Klima, die Biosphäre und die Meere zerstören. Deshalb müssen wir alles verändern, damit vieles bleiben kann. Es geht darum die grundlegenden Bedürfnisse aller Menschen zu befriedigen. Gemeinwohlwerte wie Menschenwürde, Solidarität, soziale Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit, Frieden und Freiheit müssen weltweit stärker garantiert werden. Es braucht eine Agrar-, Energie- und Verkehrswende, die Förderung regionaler Kreisläufe und den Aufbau funktionierender Infrastrukturen. Nach Welzer muss eine Gesellschaftsutopie für freie Menschen auf Verschiedenheit setzen und auf Konsenzfähigkeit trotz der Unterschiede. Wichtig ist die Förderung des ehrenamtlichen Engagements, die Idee der Gemeinwohlökonomie und von Genossenschaften. Er plädiert für die autofreie Stadt und die Einführung des bedingungslosen Grundeinkommens. Vor der Coronakrise hat es oft geheißen, dass es zum bestehenden System keine Alternativen gibt. Die Corona Pandemie hat Schluss gemacht mit diesem Märchen. Krisen sind auch Wendepunkte, Zeiten in und aus denen Neues entstehen kann. Vielleicht kommt wieder eine Zeit der Visionen, von neuen Gesellschaftsentwürfen. Es hängt von uns ab, ab wir in erster Linie den Weg zurück in die alte Normalität gehen, soweit das möglich ist, oder eine neue Realität aufbauen und damit eine Zeitenwende einleiten.
Heinrich Zoderer

Montag, 20 Juli 2020 12:43

Marmor begeistert Kinder

Laas/Spondinig - Zwischen „Kunst und Handwerk“ nennt sich seit nunmehr zehn Jahren ein erfolgreiches Sommerangebot der Genossenschaft für Weiterbildung und Regionalentwicklung (GWR) in Spondinig in enger Zusammenarbeit mit der Lasa Marmo AG.
Aus der anfänglichen Kursdauer von einer Woche sind aufgrund der gestiegenen Nachfrage heuer sogar drei Wochen geworden. Die Kinder und Jugendlichen haben dabei die Möglichkeit, Marmor mit Steinmetzwerkzeug zu bearbeiten. Dabei entstehen Vogeltränken, Reliefs, Seifenschalen, Hausnummerschilder, kreative Figuren für den Garten und vieles mehr. Diejenigen, denen das Meißeln zu viele Kräfte abverlangt, feilen an kleinen Bruchstücken oder probieren die Mosaiktechnik aus. Dabei entstehen oft Schlüsselanhänger, Handschmeichler, Spiegel oder Kugeln.
Begleitet werden die Kinder und Jugendlichen vom Fachmann für Steinbearbeitung Torsten Anders und von der Pädagogin und Kreativtrainerin Martina Thanei. Das großzügige Entgegenkommen der Lasa Marmo AG, - sie stellt das Gelände und vor allem den Marmor kostenlos zur Verfügung - und der Fachschule für Steinbearbeitung in Laas, - sie hilft mit dem Verleih von Fäustel und Spitzeisen aus, - sorgen für optimale Rahmenbedingungen zur Abhaltung der Werkwoche. Das Material Marmor selbst bietet ja vielfältige Verarbeitungsmöglichkeiten und eines der Kursziele ist es, Selbstvertrauen durch handwerkliches Tun zu fördern. „Ich kann etwas“ – schenkt Glücksgefühle bei den Kindern. Werke aus Marmor sind zudem beständig und die Bearbeitung erfordert viel Ausdauer und Durchhaltevermögen. Die Zeit vergeht daher sehr schnell. Die Jugendlichen bringen oft Ideen von zu Hause mit, andere Ideen werden gemeinsam gesammelt oder entstehen im gemeinsamen Arbeiten.
Einzelne Kinder und Jugendliche nehmen schon jahrelang an den Marmorwerkstätten teil und sind dennoch immer wieder erstaunt, wieviel Kraft und Ausdauer für das Meißeln von Marmor benötigt wird. Die vielen Fragen rund um den Marmorabbau und die Marmorverarbeitung hat heuer Kurt Ratschiller von der Lasa Marmor AG ausführlich beantwortet.
Was in den vergangenen Jahren zur Tradition geworden ist, nämlich am letzten Tag der Marmorwerkstätte die Werke den Verwandten und Freunden zu präsentieren, fiel heuer Coronabedingt aus. Auch die ursprünglich geplante große Feier und Ausstellung zum zehnjährigen Jubiläum, konnte leider nicht durchgeführt werden. Trotzdem waren Teilnehmer, Referenten und Organisatoren wiederum begeistert und freuen sich jetzt schon darauf, auch im kommenden Jahr wieder dabei zu sein. (lu)

Jugendraum “Check In” Goldrain
Nach langer Zeit des Wartens ist der Jugendraum Check in für die Jugendarbeit endlich wieder geöffnet. Wegen der Größe der Räumlichkeiten und den entsprechenden Bestimmungen zur Einschränkung des Coronavirus war der Treff leider drei Monate geschlossen. Seit dem 08.07 können aber wieder regelmäßig Öffnungszeiten stattfinden. Jeden Mittwoch von 18:00 bis 21:00 Uhr kann der Treff wieder von den Jugendlichen und für deren Anliegen genutzt werden. Wir freuen uns auf euch.

Die Badehose eingepackt und ab ins Schwimmbad ist das Motto des „Green Turtle“ Schwimmwochenendes. Um der Hitze zu entkommen werden wir das Wochnende vom 24. bis 25. Juli im Schwimmbad verbringen.
Besucht werden die Schwimmbäder in Schlanders und Naturns.

 

Bei Interesse meldet
euch bitte bis 23. Juli
im Jugendzentrum „Green Turtle“
bei Christian oder Simon.
Simon Tel. 371 430 5448
Christian Tel. 388 788 3077


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SÜDTIROL AKTUELL

AKTUELLE AUSGABE

  • „Wir müssen ändern“

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    Schlanders/Vinschgau - Leidenschaft für Politik, so kann man die Sitzung des SVP-Bezirksausschusses am 12. Februar in Schlanders zusammenfassen. Es wurde debattiert,

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  • Fehler im System

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    Bozen/Vinschgau - Die BM Mauro Dalla Barba und Roselinde Gunsch haben sich bei der SVP-Bezirksausschusssitzung furchtbar aufgeregt. Vor allem ist es

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  • Die Playoff-Reise hat begonnen

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    Die fünfte Jahreszeit – wie die Zeit der Playoffs in Eishockeyfachkreisen bezeichnet wird – ist nun endlich für den AHC Vinschgau angebrochen.

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Impressionen 2025

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Jubiläumsjahr. 1525: Die Bauern waren unterdrückt und mussten so viele Steuern und Abgaben an die Regierenden (Adel & Kirche) zahlen. Das Leben wurde unerträglich und so brach der Bauernkrieg aus. 2025: Der SBB regiert das Land mit und manche Bauern holen sich mit Steuerbegünstigungen, Fördergelder und Subventionen das Geld zurück. Panta rhei: So dreht sich die Geschichte.
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Zuckbichl. Das Bild erweckt in mir eine sonderbare und unerklärliche Nostalgie.
Vielleicht weil die Fotografie nur das Vergangene festhalten kann?
Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Am Schnatzhof. Es war einmal... vor dem Hof ein besonderer Gast gelandet. Er möchte in der warmen Stube einkehren, aber er war zu groß und zu dick und konnte nicht durchschlüpfen. In wenigen Tagen aber konnte er so viel abnehmen und wurde dünn wie eine (Mond)-Sichel und klopfte an die Tür. Doch wenn er so schnell zunehmen kann, wie er abnimmt, dachte der ...

Foto und Text: Gianni Bodini - www.fotobybodini.it

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Heydorf-Loretzhof IV. Jeden zweiten Donnerstag besuche ich die Redaktion des Vinschgerwind und gehe an diesem wunderschönen Juwel, mitten in Schlanders, vorbei. Ich kann immer wieder staunen über die schönen Proportionen, die eleganten Details, ohne „kosmetische Eingriffe“, die je nach Lichtverhältnissen anders wirken. Da muss ich zwangsläufig an die zu vielen Zerstörungen, die unser Land genehmigt, denken...
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Impressionen 2024

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Winterschlussverkaufszeit. Im König Laurins Gartl hat das „Land“ es uns vorgemacht, wie unsere Heimat billig verkauft werden kann. Welches ist das nächste Schnäppchen?
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Patzleid & Madatsch. Im Winter wird „das Grafische“ in der Landschaft hervorgehoben. Im Frühling sind aber die farblichen Kontraste, die den Rhythmus der Landschaft betonen: Gletscherweiß, Wiesengrün, Himmelblau, Erdbraun, ...
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Am Reschensee. Nur vor über 70 Jahren war hier soviel los. Zur Zeit ist dies nach dem Brenner-Basis die größte Baustelle im Land. Bald aber werden die Fluten, wie schon damals, alles verschlingen und nur ein paar Bilder werden die Erinnerung wach halten.
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Künstliche Intelligenz. Ist die Landschaft ein allgemeines Gut? Die menschliche Intelligenz ist nicht nur dem ästhetischen, sondern auch dem wirtschaftlichen Aspekt unterworfen. Abzuwarten ist, ob die KI etwas Besseres anbieten kann.
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Vinschgau Kristallin. Das Bild erinnert mich an schöne Wanderungen, aber auch an einen Text über Marmor und Kindheit, vielleicht von Luis Stefan Stecher, ich weiß es nicht mehr so genau...
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Die Sprache der Blumen. Immer mehr schöne, alte, harmonisch gewachsene Dorfkerne werden durch und durch „anonymisiert“. Um so erfreulicher ist es, wenn so wie hier in Tschars, jemand seinen persönlichen Akzent setzt.
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Die Kofelraster Seen. Eine für Körper und Seele lohnende Wanderung. Über den Seen schwebt die tragische Sage eines Liebespaares, in der auch der Zwerg „Muegg“ und der „Hohe Dieb“ vorkommen.
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Ferragosto. Wenig begangene Gegenden soll ich nicht so oft zeigen, ansonsten könnten sie überlaufen werden. „Kritische Situatonen“ soll ich unterlassen, sonst „maulen“ die überempfindlichen Bespritzer und Gastronomen. Ich probiere es diesmal mit der Milchstraße, mal schauen ob sich die Kühe auch melden werden.

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Der Kaandlwool. Laut der Geschichtsbücher gab es eine Steinzeit, eine Bronzezeit, eine Eisenzeit, ... Aber von Holzzeit ist nie die Rede. Dieses wunderbare Holzensemble beim Greithof spricht eindeutig dafür.
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Das Glück der Langsamkeit. Früher bin ich mit einem schnelleren Schritt unterwegs gewesen. Jetzt aber muss ich auch öfters rasten. Und gerade bei so einer Rast, auf dem Weg zum Sällentjoch, habe ich den glücklichen Augenblick eingefangen.
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Kontraste. Die Grüne Oase des stattlichen Gurschlhof, schon 1262 erwähnt, vermittelt Ruhe.
Ab und zu im Inneren des Berges wacht der „Wasserdrache“ wieder auf und spuckt Unruhe und Geröll ins Tal.
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Am Tartscher Bichl. Eigentlich ist für die Fotografen jedes Wetter ein gutes Wetter. Aber wenn es mit der künstlichen Intelligenz so weiter geht, brauchen wir nicht mehr ins Freie zu gehen: Ein paar Klicks auf die Tastatur und „pronto“ ist jedes Bild da.
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Kleiner Angelus Ferner. Jahr ein, Jahr aus (seit 1978) besuche ich diesen Gletscher. Auch er wird immer dürrer und runzeliger und irgendwann wird er nicht mehr da sein, oder ich schaffe es nicht mehr herauf zu kommen. Und so kann eine alte „Freundschaft“ enden.
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Es muss nicht immer Vollmond sein. „...und der Himmel war noch in der Nacht blau, und die dünne, mädchenhafte Mondsichel, ganz silbern oder ganz golden, lag auf dem Rücken mitten darin und schwamm in Entzücken.“ R. Musil
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Ohne Titel. Herbstfarben, einfach so: kein Event, keine Inszenierung, keine Spezialeffekte: die Natur ist schon speziell für sich. Ein Fest für die Sinne: Sehen, Hören, Riechen und kostet nichts.
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Äpfel & Trauben. Diese Früchte bestimmen die ländliche Kulturlandschaft. Aber auch die Geschichte des Abendlandes, angefangen mit Adam und Eva und der Erbsünde, bis zum ersten Wunder bei der Hochzeit zu Kana und und und..
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Schattenspiele. Karthaus, im Hintergrund, ist schon im Schatten verhüllt. Katharinaberg wird auch gleich vom „schwarzen Drachen“ verschlungen... Was für ein herrliches Spektakel dieses Licht- und Schattenspiel.
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Schloss Juval. In Südtirol gibt es an die 300 Burgen und Schlösser. Gut zwei Dutzend davon befinden sich im Vinschgau. Von einigen sind nur Mauerreste geblieben, andere sind sehr gut erhalten und zum Teil dem Publikum zugänglich. Geschichte, Geschichten und Sagen wurden in den alten Gemäuern wie in einer Truhe, bis heute gut aufbewahrt.
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Die Drachen & der Mond. Bei der Spitalkirche in Schlanders hausten zwei unersättliche Drachen. Eines Nachts wollten sie sogar den Mond verspeisen. Ich aber war schneller und habe den Mond mit meiner Kamera eingefangen. Somit können Liebespaare und Poeten den Mondschein in der
Valentinsnacht bewundern.

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Vermoi Spitz (2929m). Dieser Gipfel mit dem geheimnissvollen Namen ist einer der schönsten Aussichtspunkte des Vinschgaus. Aufgepasst: das Bild mag täuschen, von St. Martin aus ist es kein Katzensprung, aber die Mühe lohnt sich.
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Die streitenden Blässhühner. Im Haidersee streiten sich einige Vögel um die wenigen eisfreien Flecken. Ein paar schauen zu. Aber wenn das Eis schmilzt, wird für alle Platz sein und die Ruhe wird wieder einkehren, so wie im Landtag...
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Beim Prälatenstein in Schlinig. Obwohl hier vorwiegend Stille herrscht, ist Rhytmus zu spüren. Fast wie in einem Musikstück und die Noten gleiten dahin.
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Frühlingserwachen. Auch die Bienen haben es nicht immer leicht. Mein winziger Garten, so wie viele andere, sind wie Oasen für die Bienen, die sich darüber freuen.
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Die Haflinger. Die Rasse ist im Jahr 1874 mit der Geburt des Hengstes 249Folie aus einer Tiroler Gebirgspferdestute und einem Araberhengst in Schluderns entstanden. Heuer wird das 150-jährige Jubiläum gefeiert.
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Impressionen 2023

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Hommage an Laas. Der Raika-Kalender 2023-Entwicklungen (der ein kleines Dorfbuch ist) wurde gut, sachlich und emotional vorgestellt. Da mich seiner Zeit der Storch in Laas hat „fallen“ lassen, bin ich mit dem Marmordorf besonders verbunden.
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Der Schaukler. Seit Kurzem schwebt an der Osteinfahrt von Naturns ein neues Kunstwerk, das den Blick zwangsläufig nach oben zieht und je nach Lichtverhältnisse fast wie eine Erscheinung wirkt.
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Ich hab einen Vogel... gesehen. Eigentlich waren es 24 verschiedene Vogelarten, die wir in einer Stunde sehen konnten. Das war während einer von AVIMUNDUS organisierten Vogelstimmenwanderung am Rande von Schlanders. Ich war erstaunt!
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Zurück zu den Sternen. Wenn das Wetter es erlaubt, kann man jede Nacht, auch vom Balkon aus, den Sternenhimmel bewundern. Es reicht ein „Gugger“ um den Sternen näher zu kommen. Aber im Gummer, bei Karneid, erscheint das Spektakel wirklich grandios.
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In Schlanders ist es anders. Zur Zeit sind die meisten Klettersteige der Dolomiten überlastet.
Hier aber können „besondere“ Kletterer ihre Leidenschaft in Ruhe nachgehen.
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Zur Gipfelkreuz Polemik schlage ich ungeachtet vor: vom Tarscher Wetter Kreuz zum Pfeiler, den alten Waalweg entlang zu wandern. Vielleicht eine Überraschung für Einige, die auf 2.500 Metern Höhe einen Waal nicht erwartet hätten.
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Erlebnis Straße. Wann sperrt unser „Immobilitäts-Landesrat“ die Strecke Trafoi-Stilfserjoch für die Einheimischen endlich zu? Dann könnten die Adrenalintouristen unbehindert Gas geben.
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Requiem für einen Gletscher. Der Laaser Ferner am 18. Juli 2010 und am 18. Juli 2023
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Auf Failegg. Ich meide die „Erlebniswelten“, die auch bei uns immer höher-bunter-lauter werden.
Meine Erlebniswelt ist minimalistisch und doch langlebig.
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Bää, Bää, Bää ... Gleck, Gleck, Gleck. Es ist bald wieder soweit und Schafe, Treiber und Zuschauer werden wieder zusammentreffen. Es ist alles bereit. Dann ist der Sommer vorbei.
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Morgens um sieben. Die Stefanikapelle auf Platz ist wahrscheinlich eine uralte Sternwarte. Heute wie damals, hat sie im Augenblick des Sonnenaufgangs etwas Magisches.
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In Vezzan. In der Chronik des Marienberger Mönches Goswin wird schon um 1170 ein Weingut in „VETZANA“ genannt. Ein Weingarten in Vezzan zu besitzen war früher sehr begeehrt (heute sind vorallem Wohnungen gefragt). Früher waren sogar Besitzer aus 13 Dörfern aufgelistet.
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Kinder Gespräch im Zug: (...) „Warum sind die Obstkisten viereckig, wenn die Äpfel rund sind?“ ... „Wenn sie rund wären, würden sie den Hang hinunterrollen.“ „Ahh, aber warum sind die Äpfel dann nicht auch vierreckig?“ Der Zug hält an, die Kinder steigen aus und ich bleibe ohne Antwort.
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Auf Bärenstall. Ja, ein Bild kann auch riechen! Während ich das Bild anschaue, kann ich den Duft der frischen Erde riechen und dadurch werden Kindheitserinnerungen wieder wach ...
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Vintschgau. Manche Historiker, Nostalgiker oder Touristen vermissen die alte Schreibweise. Naja, angesichts des alltäglichen Wahnsinns könnte man Vinschstau schreiben und das T wäre wieder da.
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Bei Burgeis. Die Natur wechselt ihre Kleider und die Herbstkollektion ist so kurzlebig und bunt wie keine andere.
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Brot: Das Wunder. Mindestens seit 1223 wird auf Rimpf Brot gebacken. Brotbacken ist heute für einige Familien nicht nur eine ökonomische Notwendigkeit, es hat auch archaische, soziale und religiöse Komponenten: Es ist eine Art von Freiheit!
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Benedikt, Cäsarius, Johannes, Leonhard, Lucius, Maria und Martin. Bei so vielen Heiligen, wo sonst hätte das „Wunder von Mals“ stattfinden sollen, wenn nicht hier.
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Der Mond über Annaberg. Das ist meine letzte Impression für das Jahr 2023. Ich wünsche allen meinen „Lesern:innen“ Glück, Gesundheit und Frieden für das nächste Jahr.
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Die Stilfserjoch „Schlange“. Seit 200 Jahren tut die Stilfserjoch Straße ihren Dienst: Zur Freude mancher und zum Ärger anderer. Sie ist ein Meisterwerk, das ich bevorzuge, in der Dämmerung oder in der Nachsaison zu fotografieren.
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Licht & Schatten. Die Spitalkirche von Latsch beherbergt den wichtigsten gotischen Altar des Vinschgaus. Ein Meisterwerk von Jörg Lederer. Aber die ganze Kirche ist ein organisch gewachsenes Kunstwerk und das Südportal aus Marmor mit der Schweißtuchgruppe ist ein Teil davon.
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Jubiläum. Vor 65 Jahren wurde die Seilbahn Latsch-St.Martin im Kofel gebaut und in Kürze, nach einer Generalsanierung, wird sie den Dienst wieder aufnehmen. Mit dem Ticket kann man nicht auf dem Mond landen, aber man kommt einen Schritt näher.
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„Matscher Hennen“. Wenn es so weiter geht, kann so ein Bild selten werden: Nicht wegen den Hunderten von Vögeln (die aus einem mir unerklärlichen Grund die Burg belagern), sondern wegen des mangelnden Schnees.
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Was ist Weiß? Die Wissenschaft definiert Weiß so wie Schwarz und Grau als unbunten Farben. Ist also der Laaser Marmor unbunt? Auf jeden Fall ist er schön.
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Wassersparen ist angesagt. Alle reden darüber, sogar die Politiker, aber anfangen sollen immer die anderen: Die Pistenbetreiber, die durstige Apfelindustrie, die Millionen Wellness-Touristen, mein Nachbar beim Gartelen, .... Vielleicht kann ich beim Zähneputzen anfangen.
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St. Peter. Wie ein Leuchtturm thront das Kirchlein auf einem uralten Siedlungsplatz. Einmal im Jahr, seit dem Pestgelöbnis von 1635 pilgern die Matscher bis hier her.
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